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Die Luftflotte landete und flog durch die Aula 2 der Universität Köln

Der jecke Freitagabend 19.1.2013: Die jecke Uni + Müllemer wieder single und viele mehr...

Köln | Manch ein Programm wurde ein wenig durcheinandergewirbelt, weil der ein oder andere jecke Bühnenakteur, etwa die Beckendorfer Knallköpp, krankheitsbedingt nicht auftreten konnten. Report-k.de besuchte den Häreovend der Müllemer Junge, die jecke Aula 2 der Kölner Universität und das Fest der schwarzen Kunst im Kölner Tanzbrunnen. Lesen Sie auch die Kurzzusammenfassungen zu den anderen Sitzungen.
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Bilder aus den Sälen vom Freitag >
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Müllemer Junge wieder Single

Sechs Jahre lang hatte man den Herrenabend in der Mülheimer Stadthalle gemeinsam mit den Höhenhauser Naaksühlen begangen. Jetzt geht wieder jeder seiner eigenen Wege. Die Müllemer Junge, die auch ihren Elferrat in Form einer Hafenbar neu gestaltet haben, freuten sich über 750 Besucher und jecke Herren. Besonders beeindruckt hatte der Sitzungspräsident Volker Weininger. Umplanen musste Literat Alexander Dick aufgrund der Krankmeldung der Beckendorfer Knallköpp. Hier sprang der nur ein Veedel weiter beheimatete Knubbelisch vum Klingelpötz aus Ossendorf mit seinen neuesten Informationen zum „Deliktdesign“ ein. Also bleibt doch alles im Kölner Westen. Dabei startete man mit Fiesta Brasil und hatte Kölschfraktion und Klüngelköpp im Programm.

Das sich Müllemer Junge und die Naaksühle aus Höhenhaus immer noch gut verstehen erkennt man auch daran, dass rund 70 Naaksühle zu Gast waren und auch einige Herren der „Löstigen Eins“, der Sitzung von Jean Jülich haben den Weg zu den Müllemern gefunden. Ganz besonders freute sich das Tanzkorps, die Original Matrosen vum Müllemer Böötche über rasenden Applaus der Herren und ein Applaus-Spalier im Foyer der Mülheimer Stadthalle. Einige der Tänzerinnen und Tänzer wurden auch mit BDK Orden geehrt. Zum ersten Mal zeigte man auch einen neuen Tanz zu einem Medley von acht Titeln der Musikgruppe Brings. Der Tanz hat dann auch den bezeichnenden Namen „Von Müllem bis nach Ihrefeld“, schließlich ist Brings in Ehrenfeld (Ihrefeld) zu Hause.

Für die Müllemer war dies der Start in die Sitzungssession. Am 1.2. feiert man besonders intensiv in der Mülheimer Stadthalle bei „jnadenlos jeck“. Der Sitzung, wo die jungen und Junggebliebenen der Müllemer Junge tanzen, denn dann werden alle Tische aus der Stadthalle geräumt. Mehr Infos zu jnadenlos jeck http://www.muellemerjunge.de/termine/jahreskalender.html

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Das Fest der Schwarzen Kunst – wenn Drucker raderdoll werden

Wolfgang Acht, Präsident des Fest der Schwarzen Kunst, blickte von seinem Elferrats-Thron in einen voll besetzten Saal im Theater im Tanzbrunnen in Köln. Zum 65. Mal feierte damit das jecke Fest des Kölner Druckereiverbandes Fasteloovend. Treu bleibt man sich und hat nur 35 Mitglieder. Eigentlich haben die Drucker immer in der Flora gefeiert, aber nach deren Renovierung ist man jetzt schon zum sechsten Mal am Tanzbrunnen zu Gast. Der Orden, den das Fest der schwarzen Kunst vergibt, zeigt seit Jahren Druck- oder Weiterverarbeitungsmaschinen aus vergangenen Zeiten. In diesem Jahr hat man sich die Hebelschneidemaschine von 1860 ausgesucht. So schreibt man, dass bis Mitte des 19. Jahrhunderts der Bereich der Weiterverarbeitung vor allem handwerklich geprägt war. 1852 erfand der Franzose Massiquot die Hebelschneidemaschine und damit konnten auch Bücher in größerer Stückzahl erstellt werden.

Das Fest der schwarzen Kunst, zu dem auch viele Gäste aus der ganzen Republik anreisen, zeigte 2013 eine echt kölsche Sitzung. Jan von Werther Wolfgang Acht begrüßte als erstes das Korps der Reiter, aber auch Thomas Cüpper, Bläck Fööss und Räuber. Als Tanzgruppe kamen die Kammerkätzchen und Kammerdiener der Alten KG Schnüsse Tring auf die Bühne, der Gesellschaft, die auch das Dreigestirn in dieser Session stellt. Mit Jörg Knör setzte man eine komödiantischen Gegenakzent und die Domstädter brachten kölschen Big Band Sound in den Saal.

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Die jecke Uni – wenn die Aula 2 raderdoll lernt

Die Kölner Husaren grün-gelb feiern ihre Sitzung an einem der außergewöhnlichsten Orte an denen man in Köln Karneval feiern kann. Dort wo sonst Studenten büffeln: In der Aula 2 der Kölner Universität. Es ist eine Benefizsitzung, die der Kinderklinik der Uniklinik zu Gute kommt. Die Husaren unterstützen mit ihrer Sitzung das Projekt „auf die Beine“, das Kindern helfen soll, die an der Glasknochenkrankheit erkrankt sind. 500 Gäste konnte man jeck verwöhnen, unter anderem mit einem tollen Auftritt der Luftflotte, dem Kölner Dreigestirn, den Blauen Funken, dem Jugendchor St. Stephan, der Stattgarde Colonia Ahoj und den Paveiern. Alle Akteure treten für den guten Zweck umsonst auf. Die Sitzung findet alle zwei Jahre statt.

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Und was ist sonst noch passiert:

Am Freitag waren die großen Säle des kölschen Fasteleer fest in der Hand der Traditionskorps. Mit den Roten Funken starteten nun auch alle in die Sitzungssession durch. Und das am gleichen Tag als auch in der Lanxess Arena der jecke Betrieb Fahrt aufnahm. Dies dürfte auch selten sein.

Rote Funken beschenken Höhner mit Hühnern

Der Vorstand tanzt. Das machen die Roten Funken besonders gerne und eingefleischte Karnevalisten erinnern sich heute noch gerne an den Chinatanz den es ja sogar in zwei verschiedenen Formaten gab. Die Höhner feiern Bühnenjubiläum und das haben sich die Roten Funken nicht entgehen lassen. Krautmacher und Co. Zu Ehren wurde nicht nur gewibbelt, sondern ein besonderer Tanz aufgeführt und Hühnerfiguren mit mexikanischem Einschlag verschenkt.

Erwähnenswert ist die Gästeliste bei der Galasitzung der Roten Funken. So feierten unter anderem Wolfgang Bosbach, MdB, der ehemalige Ministerpräsident von NRW Jürgen Rüttgers, Oberbürgermeister Jürgen Roters, Alt-OB Fritz Schramma, Bürgermeister Hans-Werner Bartsch, Dr. Rolf Martin Schmitz, Vorstand RWE, Reinold Louis oder die ehemalige Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner mit den Roten Funken, um nur einige zu nennen. Das Programm klassisch, mit einem Besuch der Ehrengarde und den bekannten Größen des Kölner Karnevals.

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Prinzengarde schwoft in der Wolkenburg

Zum zweiten Mal trafen sich die Prinzengardisten zum Prinzenschwof in der Wolkenburg. Den ganzen Abend über sorgte ein DJ für musikalisch kölsche Unterhaltung, unterbrochen durch Bläck Fööss, Paveier, Querbeat und die Big Maggas. Natürlich tanzten auch die Gardisten der Prinzengarde.

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Nippeser Bürgerwehr liebt Fussich Julche

Das orangene Traditionskorps im Kölner Karneval aus Nippes traf sich mit Freunden und Gästen im Großen Saal des Sartory. Eine darf dabei nicht fehlen, die auch schon beim Nippeser Dienstagszug mit dabei war: Marita Köllner – et Fussich Julche. Klüngelköpp und Domstürmer reicherten das sonst klassische Kostümsitzungsprogramm an.

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Blaue Funken auf der Schäl Sick

Die Blauen Funken griffen zum ersten Mal in dieser Turbosession in die Kostümkiste. Mit ihnen feierte Ralph Sterck, der Fraktionsvorsitzende der Kölner FDP, die Prinzengarde Attendorn und eine ganze Reihe Karnevalisten aus Duisburg. Knacki Deuser kam zu später Stunde auf die Bühne, Blom un Blömcher, aber auch Martin Schopps sorgten für gute Laune. In den frühen Samstagmorgen feierte man nach den Höhnern im Foyer.

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