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Entspannte Stimmung bei der Jahreshauptversammlung des Festkomittees Kölner Karneval

Jahreshauptversammlung Festkomitee: Fidele Fordler sind jetzt Vollmitglied

Köln | Die Jahreshauptversammlung beim Festkomitee Kölner Karneval verlief auch in diesem Jahr in großer Harmonie. Bei drei Gesellschaften dürfte die Freude besonders groß sein, denn die Stromlose Ader und das Gardekorps Grün-Weiß wurden in den Kreis der hospitierenden Gesellschaften, die Fidelen Fordler als ordentliches Mitglied aufgenommen. Der erweiterte Vorstand in seinen Ämtern bestätigt und der Gesamtvorstand entlastet. An einigen Punkten beschloss das Gremium eine Satzungsänderung.

Rückblick auf eine tolle Session

Markus Ritterbach, Präsident des Festkomitees blickte auf die Session zurück und bescheinigte dem Dreigestirn, aber auch der sie stellenden Prinzengarde eine tolle Leistung. Ausdrücklich lobte Ritterbach Prinz Marcus Gottschalk. Viele Gesellschaften hätten in diesem Jahr tolle Kandidaten für das Dreigestirn ins Rennen geschickt und die Auswahl sei schwierig gewesen, ob der Qualität, so Ritterbach. Der bezog auch persönlich Stellung zu seiner „Doppelbelastung“ beim 1. FC Köln und als Präsident des Festkomitees, die keine sei und Beides ließe sich viel einfacher miteinander verbinden als er selbst gedacht hätte. „Ich bin verliebt in unseren Karneval“, so Ritterbach.

Die Gema-Gebühren und der BDK

Klare Worte fand Ritterbach zum Stand der Verhandlung im Fall der GEMA-Gebühren. Die führe der BDK alleine und sie seien abgeschlossen, aber das Festkomitee kenne die Ergebnisse noch nicht und der BDK rücke die Verträge nicht raus. „Wir als Kölner möchten mitreden“, machte Ritterbach klar und kündigte an, dass sobald die Verträge vorgelegt würden, diese umgehend prüfen zu lassen. Es sei an der Zeit, dass der BDK aufkläre, was auf den Karneval zukomme. „Wir bleiben hart am Ball“, machte Ritterbach deutlich. Mit dem Facebook-Auftritt sei man moderner geworden, die Sponsoren Vermarktung helfe die Kosten des Rosenmontagszuges stabil zu halten. Im letzten Jahr gab das Festkomitee einen Zuschuss von rund 400.000 Euro zum Rosenmontag. Zudem habe man die Künstler eingeladen. Im Dialog und nicht in der Konfrontation wolle man Lösungen erarbeiten. Den Künstlern habe man klar gemacht, wie schwierig es geworden sei für die Karnevalsgesellschaften mit ihren Veranstaltungen Gewinne zu erzielen.

Die Bilanz

Das soziale Engagement des Kölner Karnevals wolle man unterstreichen und darauf hinweisen, so Ritterbach weiter. Die Gesellschaften lebten heute schon Inklusion, wenn man an die Integration von Menschen mit Handicaps im Rosenmontagszug denke, so Ritterbach. Am 9.11. werde auch der Kölner Karneval, beim Arsch Huh Konzert, ein Zeichen gegen Ausländerfeindlichkeit setzen. Bei den Machern sei dies gut angekommen, so Ritterbach. Schatzmeister Brüggelmann erklärte die Bilanz. Einnahmen von 164.232,03 Euro standen Ausgaben von 159.021, 44 Euro entgegen. Damit konnte das Festkomitee einen Jahresüberschuss von 5.210,59 Euro verbuchen. Auch die Kassenprüfer bestätigten es würde immer besser. Die gemeinnützige GmbH erwirtschaftete eine Überschuss von 346.000 Euro. Bei der Zugvermarktung konnte man ein Plus von 10 Prozent mehr Einnahmen verbuchen. Die Eigenkapitalquote läge bei 79,7 Prozent und damit steigend. Helmut Haumann geht davon aus, dass im Jahr 2014 alle Verbindlichkeiten für die Komitee eigene Liegenschaft am Maarweg abgelöst seien. Die finanzielle Lage sei gesichert, so Haumann. Jahresabschluss und Vorstand wurden einstimmig entlastet.

72 Gruppen im Rosenmontagszug

Ritterbach plant einen strategischen Beirat, der auch externe Berater ehrenamtlich einbinden kann. Mit diesen Fachleuten, will sich das Festkomitee fit für die Zukunft machen. Bernd Höft vertrat den Leiter des Rosenmontagszuges Christoph Kuckelkorn. Der musste wegen des Todes von Dirk Bach nach Berlin reisen. 72 Gruppen werden im Rosenmontagszug 2013 durch die Stadt ziehen und Strüßjer und Kamelle werfen. Das sind sehr sehr viele. An der Baustelle an der Oper ist damit zu rechnen, dass der Zugweg geändert werden muss, so Höft. Für die Stromlose Ader, für die die Narrengilde und die Kölschen Funkentöter bürgten und das Gardekorps Grün-Weiß, für das die Bürgergarde blau-gold und die Schlenderhaner Lumpe bürgten, bedeutete die Jahreshauptversammlung die Aufnahme als hospitierende Gesellschaft. Die Fidelen Fordler wurden ordentliches Mitglied. Hier bürgten die Flittarder KG und die KG Löstige Paulaner.

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