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Kritik an der Haltung des Festkomitee Kölner Karneval zu Sexismus

Köln | Frauke Mahr hat im Namen von Lobby für Mädchen einen offenen Brief an das Festkomitee Kölner Karneval geschrieben. Es geht um die Rede von Jupp Menth und dass das Festkomitee keine Haltung gegenüber Sexismus im Karneval habe und sich an der Diskussion über Sexismus im Karneval beteiligen müsse. Also schaute das Festkomitee - allen voran der mittlerweile Ex-Präsident Markus Ritterbach einfach weg? Lesen Sie Ausschnitte aus dem offenen Brief.

Harsche Kritik an Rede von Jupp Menth

Frauke Mahr: „Ein Büttenredner im Kölner Karneval zieht grob sexistisch über bestimmte Politikerinnen her und lässt dabei auch noch unsägliche und unsäglich dumme Gedanken zum Thema Vergewaltigung erkennen. (Als ehemaliger Polizist gar müsste er wissen, dass Aussehen und Alter von Mädchen und Frauen nicht ausschlaggebend sind für Sexualstraftäter.) Nachdem Kritik am Redner laut wird, erklärt er sich zum Opfer und wird fortan auf Sitzungen als Mann gefeiert, der die politische Büttenrede zelebriert, der scharf und pointiert angreift. Vielleicht tut er das manchmal auch, aber im konkreten und bekannten Fall war er schlicht frauenfeindlich. Kritik an Äußerungen und Entscheidungen von PolitikerInnen immer gerne, im Karneval und überhaupt, aber Abwertungen und Beschimpfungen, die darauf zielen Frauen zum begehrten oder eben nicht begehrenswerten Opfer von Sexualstraftätern zu erklären, sind einfach widerlich.“

Festkomitee muss Diskussion aufnehmen - so die Forderung Mahrs

Der ehemalige Festkomiteepräsident Markus Ritterbach äußerte sich öffentlich in der „Kölnischen Rundschau“ und wird von dieser zitiert, dass sich das Festkomitee nicht an der Debatte um Inhalte von Reden beteilige. Diese Art der Nichtteilnahme an der öffentlichen Diskussion über Sexismus kritisiert Frauke Mahr: „Aber an der Diskussion über Sexismus im Karneval sollte sich das Festkomitee nicht nur beteiligen, sondern es sollte sie, wenn schon nicht anregen, so doch wenigstens aufnehmen!“ Sie fordert: „Eine Diskussion, die deutlich macht, wo der Unterschied zwischen frauenverachtend, pöbelnd und zugespitzt und scharf liegt, ist überfällig – auch im Karneval!“

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