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roerich14102013

Peter Rörich, Gründungsmitglied bei der Ostermann Gesellschaft

Willi Ostermann Gesellschaft kehrt zu Ihren Wurzeln zurück

Köln | Nur wenige Kölner Karnevalsgesellschaften dürften noch Gründungsmitglieder in ihren Reihen zählen. Die Willi Ostermann-Gesellschaft hat noch einen, es ist Peter Rörig, 80. Und er ist sogar der Schöpfer des Namens der Gesellschaft. Am 28. Februar 1967 war sie im „Gilden im Zims“, das damals „Zum Peter“ hieß in einem kleinen Raum im Keller, den es heute nicht mehr gibt gegründet worden.

Heinz Brodesser, zuvor bei der KG Blomekörfge engagiert, rief die Freunde und seinen Schwager Peter Rörig an jenem Februarabend an den Heumarkt. Zehn Männer kamen zusammen, vier aus Niederkassel und gründeten die neue Gesellschaft in einem Kellerraum in dem der damalige Wirt Hans Zims, ein Radsportler, seine Radsportkollegen trainierte. Es wurde gequarzt, weiß Rörig zu berichten, dass man kaum mehr die Hand vor Augen sah. Dann war da noch die Frage des Namens. Im Rennen waren „Zimsleni“ oder „U-Bahn“, weil die Gründung in dem Jahr erfolgte, als die ersten Bauarbeiten für die erste unterirdische Straßenbahn erfolgten.

Dann erinnerte sich Peter Rörig an seine Mutter. Die hatte, als Willi Ostermann noch lebte, eine Fahrt mit der Köln-Düsseldorfer nach Königswinter gebucht und den berühmten Künstler singen hören. Natürlich auch sein Heimweh nach Köln. Später hat sie seine Lieder immer wieder gesummt und gesungen, schließlich gab es damals all die modernen Medien noch nicht. So schlug Rörig den Namen vor und die anderen Herren waren begeistert. Allerdings auch schon damals musste man Rechte klären. Also wurde das Festkomitee und der Ostermann-Verlag befragt und die gaben ihr OK. Noch im gleichen Jahr gab es die erste 11.11.-Feier, natürlich nicht in den Dimensionen von Heute, sondern in kleinerem Rahmen in der Kölner Wolkenburg. Dort feierten die Ostermänner viele Jahre ihre Feste. Rörig erinnert sich noch an die Stars von damals, wie den Trötenmann, die Doof Noss, Toni Steingass oder Horst Müüs. Wenn damals Thomas Liessem, der damalige Festkomiteepräsident sprach, nannte sie das „Wort zum Sonntag“.

Peter Rörig hat nicht einen einzigen Tag an Austritt gedacht, auch wenn ihm der aktuelle Vorstand wieder besser gefällt, da dieser wieder volkstümlicher sei. Wer jetzt im Keller des Zims ein Kölsch trinkt, dem blickt eine Schaufensterfigur in Ostermann-Litewka und Mütze über die Schulter und erinnerte an den Ort, wo einst die Gesellschaft gegründet wurde, die heute für eine der größten Veranstaltungen im Kölner Karneval, die Sessionseröffnung auf dem Heumarkt verantwortlich zeichnet. Die Karten für den 11.11.2013 sind übrigens im direkten Bereich vor der Bühne schon ausverkauft.

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