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12092018_WeihnachtszirkusKoeln

Tatjana und Alexander Monastryrsky wechseln ihr Outfit in Sekundenschnelle. Auch sie werden im großen Palastzelt an der Zoobrücke zwischen Nikolaustag und Neujahr in 44 Vorstellungen zu sehen sein.

4. Kölner Weihnachtscircus: Veranstalter rechnet 2018 mit mehr Zuschauern

Köln | 2015 startete das Unternehmer-Ehepaar Katja und Ilja Smitt ihren ersten Kölner Weihnachtscircus. Inzwischen kehren die beiden zum vierten Mal in Köln ein, diesmal mit jeder Menge neuer Attraktionen. An 23 Tagen wird es 44 Vorstellungen geben, an manchen Tagen bis zu drei auf einmal.

„Ich arbeite gerne mit Profis. Und die kommen gerne nach Köln. Die ganze Show ist ein Highlight“, schwärmt Ilja Smitt, der beim Kölner Weihnachtszirkus vor allem für die Finanzen und die Logistik zuständig ist. „Manchmal dauert es mehrere Jahre, bis wir die Künstlerinnen und Künstler zu uns holen, die wir haben wollen“, ergänzt seine Ehefrau Katja, die als künstlerische Leiterin auch in diesem Jahr wieder für das Programm zuständig ist.

Die Vorstellung, die inklusive Pausen etwa zweieinhalb Stunden dauert, ist gespickt mit Akrobaten und Künstlern aus aller Welt. Gleich zwei absolute Highlights kommen in diesem Jahr aus dem Mongolischen Staatszirkus. Neben einer zwölfköpfigen Akrobatentruppe, die neben Schleuderbrett-Stunts auch Seilspringen für Riesen vorführen gehören auch die vier „Schlangenfrauen“ der Gruppe Mandakh zu den „Hinguckern“.

Bei der heutigen Programmvorstellung ließ das aus Russland stammende Duo Tatjana und Alexander Monastyrsky erahnen, warum sie Weltmeister im so genannten „Quick Change“ sind. Nur kurz durch einen Stoffschlauch gestützt verwandeln beide ihr Dress in Sekundenbruchteilen, eine geradezu perfekte Illusion, die auch dann nichts von ihrer Faszination einbüßt, wenn sie im grellen Sonnenlicht stattfindet.

Veranstalter setzt auf Kontinuität und spezielle Angebote

Bei den Eintrittspreisen gibt es 2018 keine Änderungen zum Vorjahr. Die günstigsten Tickets sind an den Familientagen bereits ab 12,50 Euro pro Person zu haben. Die günstigsten Plätze im großen Palastzelt an der Zoobrücke kosten 21 (ermäßigt: 18 Euro), die teuersten – direkt an der Manege – bis zu 65 Euro. Neben VIP- und Gruppenangeboten arbeitet Programmchef Smitt aber auch mit der Stadt und deren Einrichtungen zusammen. So sollen auch Familien und Kinder in den Genuss seiner Vorstellung kommen, die sich auch die günstigsten Karten nicht leisten können. „Zirkus sollte für jeden zugänglich sein“, so sein Credo.

Die Vorstellungen laufen vom 6. bis 31. Dezember, in der Regel zwei am Tag. An fünf Tagen sind „Partnertage“, dann erhalten Paare für den Preis einer Karte gleiche eine zweite dazu. Das Zelt hat eine Kapazität von 1.500 Plätzen. Nach den guten Zahlen im Vorverkauf rechnet Smitt mit einer erneuten Steigerung der Zuschauerzahlen. Nach 30.000 im Vorjahr sollen es in diesem Jahr 40.000 bis 45.000 sein. Damit wäre Köln der viertgrößte Weihnachtszirkus in Deutschland.

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