Kultur

Köln | Das Zentralwerk der Schönen Künste im Otto-Langen-Quartier an der Deutz-Mülheimer Straße muss, so raum13, am 29. April um 8:30 Uhr geräumt werden. Den Termin setzte der Gerichtsvollzieher. Damit endet die Kunst an diesem Ort kommende Woche.

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„Besondere Dreherfahrung im Berliner Wedding“

Köln | Mit acht Jahren hat die Kölnerin Roxana Samadi als Sprecherin im Hörspiel angefangen. In drei „Pettersson und Findus“-Filmen lieh sie dem Kater Findus ihre Stimme. In der Serie „Para – wir sind King“ stand sie in einer Hauptrolle vor der Kamera. „Para“ beginnt am 22. April auf TNT-Serie und ist immer donnerstags ab 21 Uhr zu sehen.

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Köln | Die Kölner Messe Art Cologne will eine Plattform launchen auf der Anbahnungen für spätere Verkäufe möglich sein sollen. Gefördert wird das städtische und kommerzielle Unternehmen Kölnmesse bei diesen Bemühungen von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Programms "Neustart Kultur".

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Interview mit Elke Kuhlen, der Festivalleiterin der c/o pop

Wie erleben Sie die aktuelle Situation im Lockdowns bei den Klubs und Künstlern?

Elke Kuhlen: Für die Klubs ist die Situation extrem bitter. Da hoffe ich, dass sich möglichst viele Klubbetreiber die angebotenen Hilfen auch angenommen haben. Viele warten jetzt darauf, dass es nach der langen Zeit endlich wieder losgeht. Ich hätte selbst nie gedacht, dass wir auch die c/o pop 2021 noch digital machen werden. Jetzt hoffe ich, dass 2022 wieder alles live und vor Ort in den Klubs stattfindet. Bei den Künstlern ist die Situation vor allem bei den Newcomern schwierig, die viel Vorbereitung in ihre Musik investieren und jetzt oft nicht zum Zug kommen.

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Köln | Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker wollte eine neue Intendanz für die Kölner Oper und verkündet jetzt auch das Ergebnis aus der Findungskommission. Der Nachfolger von Opernintendantin Birgit Meyer soll Hein Mulders werden und die Neueröffnung des Kölner Opernhauses am Offenbachplatz bespielen. Die Grünen jubeln über die Entscheidung.

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„Impulse für Kinder und Jugendliche fehlen“

Köln | „Wir machen uns Sorgen um Kinder und Jugendliche. In Zeiten, in denen die Schulen schließen müssen, fehlen Impulse und emotionale Erlebnisse. Es fehlt die Lebendigkeit. Hier stehen wir als Kinder- und Jugendtheater in der Pflicht“, sagt die künstlerische Leiterin des Comedia-Theaters in der Südstadt, Jutta M. Staerk. Beim digitalen Weltkongress der Kinder- und Jugendtheater habe sich gezeigt, dass Deutschland beim Umgang mit der Pandemie noch verhältnismäßig gut unterwegs sei. „Eine Erhebung in den Niederlanden hat beispielsweise gezeigt, dass dort schon ein Drittel der Kulturschaffenden ihren Beruf aufgegeben habe.“

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Köln | Der Spielbetrieb an den städtischen Bühnen, der Oper und im Hänneschen Theater bleibt bis zum 30. April ausgesetzt. Im Klartext: Keine Bühnenshows vor Publikum. Es bleibt als Alternative nur die virtuelle Form als Streamingangebot.

Köln | Dita von Teese verlegt pandemiebedingt ihre Glamonatrix Tour jetzt in das Frühjahr 2022. Auch der ursprünglich für März 2021 geplante Termin im Musical Dome Köln musste bereits verschoben werden und hat nun einen neuen Termin. Die "schillernde Königin des Burlesque" ist nunmehr am 24. und 25. Februar 2022 im Musical Dome zu erleben. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit für den neuen Termin und müssen nicht umgetauscht werden.

Baden-Baden | Die irische Sängerin Maite Kelly steht mit ihrem neuen Album "Hello!" an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts.

Köln | Im Museum Ludwig und damit im Besitz der Stadt Köln befindet sich ein Aquarell von Egon Schiele mit dem Titel „Kauernder weiblicher Akt“. Dieses gibt die Stadt jetzt an die Erben von Dr. Heinrich Rieger, Wien, zurück. Der Rat der Stadt Köln beschloss dies in seiner Sitzung am 23. März.

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„Ein Konzert als wunderschönes Puzzle“

Wie erleben Sie die Situation jetzt wenige Tage vor dem 70. Geburtstag?
Wolfgang Niedecken: Wie bei allen Menschen bestimmt Corona derzeit auch mein Leben. Jeden Tag überlegt man sich, wie man das Ganze in den Griff bekommt. Betroffen ist auch die Tourplanung von BAP. Da stellt sich immer wieder die Frage, was kann man ankündigen, ohne es dann doch wieder absagen zu müssen. Corona liegt wie eine große schwarze Wolke seit einem Jahr über uns. Davon sollte man sich aber nicht runterziehen lassen, sondern schauen, was man trotzdem tun kann.

Béla Bartóks Solosonate für Violine auf CD

Köln | Als der Stargeiger Yehudi Menuhin die für ihn von Béla Bartók geschriebene Partitur eines Solo-Violinkonzertes zum ersten Mal gesehen hat, soll er es für unspielbar gehalten haben. Trotzdem hat er es dann im November 1944 in der Carnegie Hall in New York in Anwesenheit des ungarischen Komponisten uraufgeführt. Da war Menuhin (1916 – 1999) noch keine dreißig Jahre alt und bereits ein Weltstar. Bartók sollte nur noch wenige Monate zu leben haben; die Solosonate für Violine (Sz 117) ist das letzte Kammermusikwerk des großen ungarischen Komponisten. Später hielt Menuhin das Werk dann für das größte Solo-Stück für Geige seit Bachs 1720 entstandener „Chaconne" (BWV 1004), also seit über zweihundert Jahren.

Köln | Eigentlich sollte der britische Sänger und Songschreiber Bryan Ferry am 30. Juli vor dem Kölner Dom auf dem Roncalliplatz auftreten. Heute wurde das Konzert abgesagt.

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Berlin | Die bekannte Kunsthistorikern Bénédicte Savoy warnt davor, die legendären Benin-Bronzen im wiederaufgebauten Berliner Stadtschloss auszustellen. "Eigentlich sollte das Schloss 2019 eröffnet werden, und damals wäre eine Präsentation gerade noch denkbar gewesen. Aber mit jedem Monat, mit jedem Tag sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass die Bronzen gezeigt werden können, ohne sich zu blamieren, zumal der Botschafter von Nigeria die Rückgabeforderungen seines Landes bekräftigt hat", sagte die in Berlin und Paris lehrende Professorin dem "Spiegel".

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Am Kurt-Hackenberg-Platz kann man nur noch bargeldlos zahlen

Köln | In diesem Jahr feiert die Kölner Philharmonie ihren 35. Geburtstag. Seit 30 Jahren gibt es den Ticketshop von Köln-Musik auf dem Roncalliplatz im Schatten des Doms. So manch ein Besucher hat dort auch schon mal für ein besonderes Konzert oder eine große Sport- oder Karnevalsveranstaltung in der Nacht campiert oder viel Zeit in der Warteschlange verbracht. So war das zum Beispiel beim fünftägigen Gastspiel von New York Philharmonic unter Kurt Masur der Fall. Nun wird dieser Standort von der Philharmonie aufgegeben. Grund dafür ist die Umgestaltung des Areals zwischen dem Römisch-Germanischen Museum und dem Dom-Hotel.

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