Kultur

Köln | Im Alter von 95 Jahren ist in seiner Heimatstadt Köln der Autor André Müller gestorben. Das gab sein Verlag in Berlin bekannt.

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Köln | Das Landgericht Köln hat entscheiden, dass die Kunstinitiative "Raum 13" die Räume in der ehemaligen Hauptverwaltung der Deutz-AG räumen muss. Die Kündigungen die die Grundbesitzverwaltungsgesellschaft ausgesprochen habe sei rechtswirksam, da sie vertragsgemäß mit Wirkung zum 30. April 2020 ausgesprochen worden seien. Gegen das Urteil kann Berufung vor dem Oberlandesgericht Köln eingelegt werden.

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„Seit dem März 2020 gibt es für uns ein andauerendes Abwarten“

Wie erleben Sie gerade die Situation im zweiten Lockdown?

Oliver Durek: Für uns ist das seit dem März 2020 ein andauerndes Abwarten mit Entscheidungen, die meistens im 14-Tage-Takt fallen und die längerfristiges Planen nahezu unmöglich machen.

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Mit Kölner Unterstützung wird im Berliner Martin Gropius-Bau Kunst der USA und UdSSR aus Zeiten des Kalten Krieges gegenübergestellt.

Köln | Darauf hätte man auch in Köln kommen können: Unter dem Titel „The Cool and the Cold. Malerei aus den USA und der UdSSR 1960-1990 Sammlung Ludwig" organisiert das Berliner Ausstellungszentrum Martin Gropius-Bau eine umfangreiche Gruppenausstellung aus den Beständen der Sammlung Ludwig aus sechs verschiedenen Museen, darunter dem Museum Ludwig in Köln. Nachdem die Ausstellung wegen der Corona-Schließungen nicht eröffnet werden konnte, ist sie nun für 17. September 2021 bis 09. Januar 2022 angekündigt.

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Interview mit Michael Kokott, unter anderem Leiter des Jugendchors St. Stephan, der Lucky Kids und des i-Chors

Köln | Micheal Kokott zur aktuellen Situation der von ihm betreuten Chöre und dem Umgang mit der Coronapandemie.

Köln | 25.000 Euro Prämie erhält die Kölner Musik-Initiative Loft 2nd Floor von der NRW-Landesregierung. Das Geld stammt aus dem Topf der „Spielstättenprogrammprämie", mit dem das Ministerium für Kultur und Wissenschaft gemeinsam mit dem Landesmusikrat NRW alljährlich kleine und mittlere Bühnen für Jazz und Popmusik auszeichnet, die in Form ihrer Live-Programme Musikerinnen und Musikern regelmäßige Auftrittsmöglichkeiten bieten.

Las Vegas | Der Magier Siegfried Fischbacher, bekannt aus dem Duo "Siegfried & Roy" ist tot. Das berichtet die "Bild" am Donnerstag unter Berufung auf seine Schwester. Er starb demnach am Mittwochabend nach einem Krebsleiden im Alter von 81 Jahren in Las Vegas.

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Interview mit dem Intendanten des Kölner Schauspiels, Stefan Bachmann

Wie ist die Situation beim Schauspiel jetzt im zweiten Lockdown?
Stefan Bachmann: Eigentlich ist es wieder wie im Frühjahr. Wir können nicht vor Publikum spielen und damit fehlt uns als Theatermenschen die Grundlage unserer Arbeit. Allerdings können wir jetzt, anders als noch im ersten Lockdown, weiter proben. Damit schaffen wir die Voraussetzungen für ein professionelleres und umfangreicheres Streamingangebot. So setzen wir gerade die Wiederaufnahme meiner Produktion „Vögel“ filmisch um. Das geschieht mit einem neuen, spannenden Ansatz, der zwar ungewohnt ist, der aber dem Stück mehr gerecht wird. Das ist alles sehr arbeitsintensiv und braucht viel Zeit. Die ersten Streamingangebote gab es bereits im Dezember zu „Don Karlos“, „Früchte des Zorns“ und „Der große Diktator“. Nur so können es Theater in der Zeit des Lockdowns schaffen, sichtbar zu bleiben.

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Interview mit der Direktorin des Käthe Kollwitz-Museums, Hannelore Fischer

Wie erleben Sie die Situation jetzt im zweiten Lockdown?

Hannelore Fischer: Es gibt aktuell keine Planungssicherheit für die Sonderausstellungen in diesem Jahr. Man stochert im Nebel und weiß nicht, ob Projekte wieder verschoben werden müssen. Der Lockdown mit der Schließung der Kultureinrichtungen hat uns schon sehr getroffen. Unsere Art-Déco-Ausstellung, erst Ende September eröffnet, war gerade gut im Fluss. Über 5000 Besucher hatten die Schau gesehen – und dann kam die erneute Schließung. Im Rückblick kann man schon sagen, dass es fraglich war, Möbel- und Modehäuser offenzulassen und Museen zu schließen. Aber das war eine politische Entscheidung mit dem Versuch, die Pandemie einzudämmen, und selbstverständlich haben wir unseren Beitrag dazu zu leisten. Jetzt sind wir in einer abwartenden Haltung, was das laufende Jahr betrifft.

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Köln | Der Drogerieketten-Eigentümer Dirk Roßmann steigt bei dem Kölner Verlagshaus Bastei Lübbe ein. Das meldet das Börsenblatt des Deutschen Buchhandels, ein Fachblatt der Buch- und Verlagsbranche. Damit ist Roßmann nunmehr nicht nur Bastei Lübbe-Bestsellerautor sondern auch Anteilseigner.

Köln | Ein Rekordjahr vermeldet das Kölner Auktionshaus Van Ham. Noch nie habe man so viel Umsatz gemacht wie in 2020. In 53 Auktionen mit ca 14.000 Losen seien knapp 40 Millionen Euro erlöst worden. Dabei sind 33 Objekte mit einem Preis (inkl. Aufgeld) von über 100.000 Euro unter den Hammer gekommen.

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Interview mit dem Chef des Kölner Museumsdienstes, Dr. Matthias Hamann

Wie erleben Sie die aktuelle Situation im zweiten Lockdown?

Dr. Matthias Hamann: Anders als im Frühjahr wissen wir jetzt genauer, wie wir in dieser Situation handeln müssen. Die Lernkurve im Veranstaltungsbereich ging steil nach oben. Das betrifft Absagen genauso wie den Umgang mit dem Publikum und mit den Honorarkräften, die Ausfallhonorare für bereits zugesagte Termine bekommen. Es ist mir wichtig, mit dieser Geste die Leute zu halten. Da sind wir in Köln bundesweit wohl die einzigen, die das so machen. Wir haben zudem gerade im digitalen Bereich viele Dinge angeschoben, um den verschiedenen Zielgruppen etwas bieten zu können. Wichtig ist, dass wir mit den Angeboten den Menschen einen Mehrwert bieten und die Chancen im digitalen Raum wirklich nutzen. Man kann zum Beispiel eine Bilderreise in einer Videokonferenz anbieten, bei der die Teilnehmer auch Fragen stellen können. Auch ein digitaler Rundgang durchs Mittelalter wäre möglich, bei dem die Bestände aus mehreren Museen miteinbezogen werden. So etwas wäre bei einer analogen Führung nicht machbar. Dazu kommen kreative Angebote zum Beispiel in Workshops. Ich hoffe, dass wir Ende des ersten Quartals damit an die Öffentlichkeit gehen können.

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Nicolas Fink ist seit 2020 Chefdirigent des WDR-Rundfunkchores
Sie sind seit August der neue Chefdirigent des WDR-Rundfunkchors. Wie beurteilen Sie die aktuelle Lage in der Corona-Pandemie?
Nicolas Fink: Wenn man auf die aktuelle Entwicklung blickt, macht man sich schon Sorgen. Aber wir haben uns in den vergangenen Monaten daran gewöhnt, mit der sich stetig wandelnden Situation umzugehen. Wir müssen Formate finden, die auch jetzt noch funktionieren und die unserem Wirken eine neue Dimension geben. Natürlich wünscht man sich die Rückkehr zur Normalität und hätte zum Beispiel gerne mal wieder eine normale Probe. Aber jetzt müssen wir Dinge tun, für die der Chor steht, und uns fragen, was wir mit unserem Wirken auslösen wollen.

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„Wir sind nicht das Problem, sondern die Lösung“

Köln | Die Arena hat in diesem Jahr durch die Pandemie einen Verlust von 20 Millionen Euro verzeichnet. Zuletzt mussten die beiden ATP-Tennisturniere bis auf die Eröffnungstage ohne Publikum stattfinden. Im Interview spricht Arenachef Stefan Löcher über die Bilanz des Tennisevents, über die Lage in der Veranstaltungsbranche und über die Ausichten für die Kölner Multifunktionshalle.

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Interview mit dem Direktor des Kölner Museums Ludwig, Yilmaz Dziewior

Köln | Andy Warhol ist einer der populärsten Künstler überhaupt und einer der bekanntesten Vertreter der Pop Art. Seine ikonischen Motive wie Marilyn, Campell's Suppendose oder Coca-Cola-Flaschen sind Teil des kollektiven Gedächtnisses. 30 Jahre nach der letzten Retrospektive in Köln bringt das Museum Ludwig in einer Sonderausstellung sein Werk in einen Bezug zur Jetztzeit und zur jungen Generation, die den 1987 verstorbenen US-Künstler neu für sich entdeckt. Die Schau startet beim Frühwerk und führt durch das bewegte Leben Warhols. Normalerweise wäre die große Ausstellung mit den mehr als 100 Werken am 12. Dezember eröffnet worden. Wegen der Pandemie sind die Museen aber aktuell noch geschlossen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der im Museum 30, im Buchhandel 38 Euro kosten wird. Die Schau läuft bis zum 18. April.
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Hinweis der Redaktion: Das Interview wurde vor den Überlegungen der Lockdown-Verlängerung geführt.
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