Kultur

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Interview mit dem Direktor des Kölner Museums Ludwig, Yilmaz Dziewior

Köln | Andy Warhol ist einer der populärsten Künstler überhaupt und einer der bekanntesten Vertreter der Pop Art. Seine ikonischen Motive wie Marilyn, Campell's Suppendose oder Coca-Cola-Flaschen sind Teil des kollektiven Gedächtnisses. 30 Jahre nach der letzten Retrospektive in Köln bringt das Museum Ludwig in einer Sonderausstellung sein Werk in einen Bezug zur Jetztzeit und zur jungen Generation, die den 1987 verstorbenen US-Künstler neu für sich entdeckt. Die Schau startet beim Frühwerk und führt durch das bewegte Leben Warhols. Normalerweise wäre die große Ausstellung mit den mehr als 100 Werken am 12. Dezember eröffnet worden. Wegen der Pandemie sind die Museen aber aktuell noch geschlossen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der im Museum 30, im Buchhandel 38 Euro kosten wird. Die Schau läuft bis zum 18. April.
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Hinweis der Redaktion: Das Interview wurde vor den Überlegungen der Lockdown-Verlängerung geführt.
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Köln | Aus dem Stand hat es die Kölner Erfolgsschriftstellerin Elke Heidenreich mit ihrem neuen Titel „Männer in Kamelhaarmänteln" auf die Bestsellerlisten geschafft.

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Hamburg | Das Musical-Unternehmen Stage Entertainment hat die deutsche Rettungspolitik in der Coronakrise als innefektiv kritisiert. "Im Moment benötigen wir etwa fünf Millionen Euro im Monat, um den Betrieb aufrechterhalten zu können", sagte die Chefin von Stage Entertainment, Uschi Neuss, der "Welt" (Montagsausgabe). Bisher habe das Unternehmen von Rücklagen gezehrt, in diesen Jahr werde es von seinem Eigentümer, dem New Yorker Familienunternehmen Advance Publications, unterstützt.

Baden-Baden | Die deutsche Schlagersängerin Helene Fischer klettert mit ihrem Album "Die Helene Fischer Show - Meine schönsten Momente (Vol. 1)" von Platz drei zurück an die Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Mittwoch mit.

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Interview mit dem Intendanten des Theaters der Keller, Heinz Simon Keller

Wie erleben Sie die aktuelle Situation im zweiten Lockdown?

Heinz Simon Keller: Ich bedauere es sehr, dass wir auch unter strengen Auflagen, wie dem massiv reduzierten Publikum und unserem Hygienekonzept, nicht spielen dürfen. In der Schweiz ist das möglich. Da geht man föderal vor und entscheidet von Kanton zu Kanton. Es wäre gut, wenn man auch hier bei den Entscheidungen mehr differenzieren würde. Die nach wie vor hohen Zahlen jetzt einen Monat nach dem Start des zweiten Lockdowns zeigen, dass es nicht die Theater, Kinos, Konzerte und Museen sind, die das Infektionsgeschehen antreiben. Dafür gibt es andere Gründe. Aber wir nehmen die Entscheidung hin, auch wenn das mental sehr schwierig ist. Wir müssen planen und wissen gleichzeitig nicht, wie es weiter geht. Das drückt aufs Gemüt. Ich hoffe sehr, dass sich das Ganze jetzt mit dem Impfstoff beruhigt, denn es geht um unsere Existenz und um unsere Identität.

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Köln | Er ist auf der ganzen Welt bekannt: Thomas Baumgärtel, Bananensprayer aus Köln. Seine Banane ist begehrt. Begehrt an den Orten, an denen er sie sprüht. Galerien und Kunstorte auf der ganzen Welt sind nachgerade entzückt, wenn ihr Ort mit der gesprayten Banane von Baumgärtel geadelt wird. Ganz anders in Köln. Da wird der Bananensprayer angezeigt. Von einem Immobilienunternehmer. War da nicht mal was mit Kunststadt Köln und der ach so wichtigen Kreativszene und der so offenen Kölner Gesellschaft?

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„Für mich geht es bei der Kultur ums geistige Überleben in einer sehr bedrückenden Zeit“

Wie erleben Sie im Moment Köln im zweiten Lockdown?

Alexandra Franziska Kassen: Wenn ich abends das Theater verlasse, ist die Altstadt komplett tot. Wir haben extra Plakate entworfen, um von unserem Publikum mehr Unterstützung jetzt im Lockdown zu erhalten. Tagsüber kommt man darüber öfters mit den Menschen ins Gespräch, auch wenn wir aktuell kein neues Programmheft haben. Ich hatte die Idee, das Theater am Abend zu beleuchten, damit es nicht so trostlos aussieht. Aber wir mussten feststellen, dass das nicht viel Effekt hat, da abends kein Mensch mehr unterwegs ist. Insgesamt gesehen ist eine ruhigere Adventszeit auch von Vorteil, in den vergangenen Jahren war Köln mit den vielen Menschen immer mehr zum lauten Jahrmarkt geworden. Jetzt wird gerade alles ausgebremst und die Menschen haben vielleicht Chance, sich auf wesentliche Dinge zu konzentrieren. Ansonsten habe ich mir schon Gedanken gemacht, ob es wie in Spanien für die Gastronomie nicht sinnvoll wäre, zumindest bis 18 Uhr die Restaurants zu öffnen und dieser Branche zu helfen. Da wäre es gut, wenn unsere Politik über den Tellerrand hinausschauen und so differenzierter entscheiden würde.

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Es ist ein Auktionsrekord in Deutschland: Für 3,6 (mit Aufschlag 4,34) Millionen Euro hat ein unbekannter Käufer beim Kölner Auktionshaus Lempertz eine Gemälde des französischen Künstlers Georges de La Tour ersteigert. Das ist der höchste Preis, der jemals bei einer Alte Meister-Auktion in Deutschland bezahlt worden ist. Lempertz hat damit Kunsthandelsgeschichte geschrieben.

Wiesbaden | Bund, Länder und Gemeinden haben im Jahr 2017 zusammen 11,4 Milliarden Euro für Kultur ausgegeben. Das waren 6,3 Prozent oder 0,7 Milliarden Euro mehr als 2016, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Von 2010 bis 2017 stiegen die öffentlichen Kulturausgaben damit um 22,3 Prozent.

Köln | Es ist einer der Höhepunkte der lit.Cologne, der Publikumspreis für einen Debütroman. Doch da das Kölner Literaturfestival in diesem Jahr Corona-bedingt nicht stattfinden konnte, gab es auch kein Publikum, das einen literarischen Neuling hätte küren können. Das Festivalteam hat sich nun für eine salomonische Lösung entschieden und vergibt den von der RheinEnergie AG gesponsorten und mit 2,222€ dotierten „Debütpreis der lit.COLOGNE" zu gleichen Teilen an alle drei nominierten Romanschriftsteller.

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Interview mit Kabarettist Jürgen Becker zu Corona und seiner letzten „Mitternachtsspitzen“-Sendung am 19. Dezember

Ist das Corona-Jahr für einen Kabarettisten eher ein Fluch oder ein Segen?

Jürgen Becker: Wir können nicht auftreten und müssen ohne unser Publikum auskommen. Aber man sieht es ein. Insofern ist Corona eher ein Fluch, aber es ist etwas, das vorbeigeht. Ich hatte im Sommer einige Auftritte, teils in Theatern mit sehr wenig Publikum und Mundschutz, teils auch im Autokino. In beiden Fällen hat es mich gefreut, mein Publikum wiedersehen zu können und ich würde es, sobald es die Corona-Maßnahmen erlauben, direkt wieder so machen. Theater mit Mundschutz und den guten Lüftungsanlagen sind sicherer als so manch anderer Ort im Alltag.

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Köln | Die WDR Big Band ist mit den Preis „Innovation 2020" der Deutschen Orchester-Stiftung ausgezeichnet worden. Das renommierte Jazz-Ensemble aus Köln erhält den Preis für seine „Playalong App".

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Köln | Es ist der zweite Band der Radtouren in der Eifel, die Rainer Nahrendorf und Heinz-Günter Boßmann zusammenstellten. Es ist ein Buch, aber auch ein multimediales Angebot von insgesamt 12 Touren, die Radlerinnen und Radler in die Nord-, West- und Südeifel locken. Die Touren können gerade auch von Köln aus mit der Bahn aber auch mit dem PKW gut erreicht werden. Das Radwanderbuch, so die Autoren, die selbst begeistert Rad fahren und wie sie selbst sagen, die Eifel lieben, folgt den Spuren der Römer in der einst keltischen Eifel.

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Köln | Sebastian Fiedler, Bundesvorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) und Frank Überall, Bundesvorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV) talken alle 14 Tage in ihrem neuen Podcast "Der Bulle und der Schreiberling" über belletristische Bestseller Literatur. Bei der ersten Folge sprechen sie über „Das Geschenk“ von Fitzek und „Funkenmord“ von Klüpfel/Kobr. Und was ist überhaupt ein "Witwenschüttler"?

Köln | Die Oper Köln geht online. Ab sofort bietet das wegen der Coronapandemie geschlossene Haus zwei Neuinszenierungen im Internet an. Im Streaming-Format zu erleben sind die Oper „Die tote Stadt" von Erich Wolfgang Korngold (Premiere: 04.12.2020, 19h30) und George Benjamins „Written on Skin".

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Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

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