Bühne

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„Seit dem März 2020 gibt es für uns ein andauerendes Abwarten“

Wie erleben Sie gerade die Situation im zweiten Lockdown?

Oliver Durek: Für uns ist das seit dem März 2020 ein andauerndes Abwarten mit Entscheidungen, die meistens im 14-Tage-Takt fallen und die längerfristiges Planen nahezu unmöglich machen.

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Interview mit Michael Kokott, unter anderem Leiter des Jugendchors St. Stephan, der Lucky Kids und des i-Chors

Köln | Micheal Kokott zur aktuellen Situation der von ihm betreuten Chöre und dem Umgang mit der Coronapandemie.

Köln | 25.000 Euro Prämie erhält die Kölner Musik-Initiative Loft 2nd Floor von der NRW-Landesregierung. Das Geld stammt aus dem Topf der „Spielstättenprogrammprämie", mit dem das Ministerium für Kultur und Wissenschaft gemeinsam mit dem Landesmusikrat NRW alljährlich kleine und mittlere Bühnen für Jazz und Popmusik auszeichnet, die in Form ihrer Live-Programme Musikerinnen und Musikern regelmäßige Auftrittsmöglichkeiten bieten.

Las Vegas | Der Magier Siegfried Fischbacher, bekannt aus dem Duo "Siegfried & Roy" ist tot. Das berichtet die "Bild" am Donnerstag unter Berufung auf seine Schwester. Er starb demnach am Mittwochabend nach einem Krebsleiden im Alter von 81 Jahren in Las Vegas.

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Interview mit dem Intendanten des Kölner Schauspiels, Stefan Bachmann

Wie ist die Situation beim Schauspiel jetzt im zweiten Lockdown?
Stefan Bachmann: Eigentlich ist es wieder wie im Frühjahr. Wir können nicht vor Publikum spielen und damit fehlt uns als Theatermenschen die Grundlage unserer Arbeit. Allerdings können wir jetzt, anders als noch im ersten Lockdown, weiter proben. Damit schaffen wir die Voraussetzungen für ein professionelleres und umfangreicheres Streamingangebot. So setzen wir gerade die Wiederaufnahme meiner Produktion „Vögel“ filmisch um. Das geschieht mit einem neuen, spannenden Ansatz, der zwar ungewohnt ist, der aber dem Stück mehr gerecht wird. Das ist alles sehr arbeitsintensiv und braucht viel Zeit. Die ersten Streamingangebote gab es bereits im Dezember zu „Don Karlos“, „Früchte des Zorns“ und „Der große Diktator“. Nur so können es Theater in der Zeit des Lockdowns schaffen, sichtbar zu bleiben.

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Nicolas Fink ist seit 2020 Chefdirigent des WDR-Rundfunkchores
Sie sind seit August der neue Chefdirigent des WDR-Rundfunkchors. Wie beurteilen Sie die aktuelle Lage in der Corona-Pandemie?
Nicolas Fink: Wenn man auf die aktuelle Entwicklung blickt, macht man sich schon Sorgen. Aber wir haben uns in den vergangenen Monaten daran gewöhnt, mit der sich stetig wandelnden Situation umzugehen. Wir müssen Formate finden, die auch jetzt noch funktionieren und die unserem Wirken eine neue Dimension geben. Natürlich wünscht man sich die Rückkehr zur Normalität und hätte zum Beispiel gerne mal wieder eine normale Probe. Aber jetzt müssen wir Dinge tun, für die der Chor steht, und uns fragen, was wir mit unserem Wirken auslösen wollen.

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„Wir sind nicht das Problem, sondern die Lösung“

Köln | Die Arena hat in diesem Jahr durch die Pandemie einen Verlust von 20 Millionen Euro verzeichnet. Zuletzt mussten die beiden ATP-Tennisturniere bis auf die Eröffnungstage ohne Publikum stattfinden. Im Interview spricht Arenachef Stefan Löcher über die Bilanz des Tennisevents, über die Lage in der Veranstaltungsbranche und über die Ausichten für die Kölner Multifunktionshalle.

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Hamburg | Das Musical-Unternehmen Stage Entertainment hat die deutsche Rettungspolitik in der Coronakrise als innefektiv kritisiert. "Im Moment benötigen wir etwa fünf Millionen Euro im Monat, um den Betrieb aufrechterhalten zu können", sagte die Chefin von Stage Entertainment, Uschi Neuss, der "Welt" (Montagsausgabe). Bisher habe das Unternehmen von Rücklagen gezehrt, in diesen Jahr werde es von seinem Eigentümer, dem New Yorker Familienunternehmen Advance Publications, unterstützt.

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Interview mit dem Intendanten des Theaters der Keller, Heinz Simon Keller

Wie erleben Sie die aktuelle Situation im zweiten Lockdown?

Heinz Simon Keller: Ich bedauere es sehr, dass wir auch unter strengen Auflagen, wie dem massiv reduzierten Publikum und unserem Hygienekonzept, nicht spielen dürfen. In der Schweiz ist das möglich. Da geht man föderal vor und entscheidet von Kanton zu Kanton. Es wäre gut, wenn man auch hier bei den Entscheidungen mehr differenzieren würde. Die nach wie vor hohen Zahlen jetzt einen Monat nach dem Start des zweiten Lockdowns zeigen, dass es nicht die Theater, Kinos, Konzerte und Museen sind, die das Infektionsgeschehen antreiben. Dafür gibt es andere Gründe. Aber wir nehmen die Entscheidung hin, auch wenn das mental sehr schwierig ist. Wir müssen planen und wissen gleichzeitig nicht, wie es weiter geht. Das drückt aufs Gemüt. Ich hoffe sehr, dass sich das Ganze jetzt mit dem Impfstoff beruhigt, denn es geht um unsere Existenz und um unsere Identität.

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„Für mich geht es bei der Kultur ums geistige Überleben in einer sehr bedrückenden Zeit“

Wie erleben Sie im Moment Köln im zweiten Lockdown?

Alexandra Franziska Kassen: Wenn ich abends das Theater verlasse, ist die Altstadt komplett tot. Wir haben extra Plakate entworfen, um von unserem Publikum mehr Unterstützung jetzt im Lockdown zu erhalten. Tagsüber kommt man darüber öfters mit den Menschen ins Gespräch, auch wenn wir aktuell kein neues Programmheft haben. Ich hatte die Idee, das Theater am Abend zu beleuchten, damit es nicht so trostlos aussieht. Aber wir mussten feststellen, dass das nicht viel Effekt hat, da abends kein Mensch mehr unterwegs ist. Insgesamt gesehen ist eine ruhigere Adventszeit auch von Vorteil, in den vergangenen Jahren war Köln mit den vielen Menschen immer mehr zum lauten Jahrmarkt geworden. Jetzt wird gerade alles ausgebremst und die Menschen haben vielleicht Chance, sich auf wesentliche Dinge zu konzentrieren. Ansonsten habe ich mir schon Gedanken gemacht, ob es wie in Spanien für die Gastronomie nicht sinnvoll wäre, zumindest bis 18 Uhr die Restaurants zu öffnen und dieser Branche zu helfen. Da wäre es gut, wenn unsere Politik über den Tellerrand hinausschauen und so differenzierter entscheiden würde.

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Köln | Sebastian Fiedler, Bundesvorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) und Frank Überall, Bundesvorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV) talken alle 14 Tage in ihrem neuen Podcast "Der Bulle und der Schreiberling" über belletristische Bestseller Literatur. Bei der ersten Folge sprechen sie über „Das Geschenk“ von Fitzek und „Funkenmord“ von Klüpfel/Kobr. Und was ist überhaupt ein "Witwenschüttler"?

Köln | Die Oper Köln geht online. Ab sofort bietet das wegen der Coronapandemie geschlossene Haus zwei Neuinszenierungen im Internet an. Im Streaming-Format zu erleben sind die Oper „Die tote Stadt" von Erich Wolfgang Korngold (Premiere: 04.12.2020, 19h30) und George Benjamins „Written on Skin".

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Interview mit Louwrens Langevoort, dem Intendanten des Kölner Konzerthauses

Wie erleben Sie gerade die Situation im zweiten Lockdown?

Louwrens Langevoort: Die Situation ist tieftraurig für uns als Philharmonie. Wir haben unglaublich tolle Konzerte mit einem begeisterten Publikum erlebt. Und jetzt dürfen wir solche Konzerte nicht mehr anbieten, das ist frustrierend. Man fragt sich auch nach der Verhältnismäßigkeit, denn in einem Konzertsaal ist die Infektionsrate wegen der großen Distanzen eher gering. Anderseits kann man auch die Regierung verstehen, die um die Gesundheit der Bürger und die Überlastung des Gesundheitssytems besorgt ist. Die Deutschen müssen sich daran gewöhnen, abends zu Hause zu bleiben. Wir nutzen die Zeit jetzt, um Orchestern unseren Saal für Proben oder Aufnahmen zu Verfügung zu stellen. Das sind viele Ensembles, die sonst nicht in die Philharmonie kommen könnten. So haben wir eine Sozialisierung unserer Räumlichkeiten.

Köln | Wer geglaubt hat, dass es im Jahr der Coronavirus-Krise keine Opernaufführungen gegeben hat, der hat sich geirrt. Das sagt das Magazin "Oper!" und hat soeben seine Preise für die besten Leistungen der Opernbühnen in der Saison 2019/20 vergeben. Einer der insgesamt zwanzig Preise geht nach Köln.

Astrid Meyerfeldt als beste Schauspielerin geehrt

Köln | Der Deutsche Bühnenverein hat seine diesjährigen Theaterpreise bekannt gegeben. In der Kategorie "Darsteller/Darstellerin Schauspiel" erhält den "Faust" die Schauspielerin Astrid Meyerfeldt für ihre Rolle der Mary Tyrone in "Eines langen Tages Reise in die Nacht" am Schauspiel Köln.

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KOMMUNALWAHL 2020

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Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

Kölner Karneval

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Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

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Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

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Die aktuellen Nachrichten im Überblick

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