Bühne

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Köln | Im Kölner Musical Dome tanzen die Vampire noch bis zum 29. September. Wer also den Grafen Krolock noch nicht live auf der Bühne gesehen hat, für den wird es langsam Zeit. Auch das Kölner Sommerfestival steht vor der Tür und bietet ein vielfältiges Programm: Von Carmen la Cubana, Che Malambo bis zu den Drummern aus Japan. Hier der Musical-Überblick über das zweite Halbjahr 2018 in Köln.

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Köln | aktualisiert | Das Künstlerkollektiv „Futur 3“ führt in verschiedenen Episoden durch die Geschichte der Südsee-Insel Nauru, einem Musterbeispiel europäischer Kolonisation und globalisierungsbedingter Ausbeutung. „Shit Island“ in der Orangerie bedient sich eines vor feinen Ideen strotzenden kollagenartigen Medienmix’ und beweist, dass Theater auch ohne erhobenen Zeigefinger Teil eines gesellschaftlichen Diskurses sein kann.

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Köln | Die AfD sitzt im Bundestag, doch wie mit ihr umgehen? Ignorieren – und damit verharmlosen, oder thematisieren – und damit eine Bühne bieten? Im Theater Tiefrot hat die „Nö-Theatergruppe“ mit ihrem Stück „Inside AfD“ eine dritte Möglichkeit gefunden: Dokumentieren. Das ist politisches Theater, wie es die Zeit erfordert.

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Köln | In ihren Stimmen und Erinnerungen glimmt das Feuer längst vergangener Tage: Die „Grandfathers of Cuban Music“ lassen mit ihren außergewöhnlichen Lebensgeschichten und dem musikalischen Zauber Kubas das Havanna der vierziger und fünfziger Jahre wieder aufleben. Im mitreißenden Zusammenspiel mit Live-Band und Tänzern führen sie in die wohl bekannteste Bar Kubas, in die Bar at Buena Vista. Vom 11. März bis 6. April 2018 sind die legendären Altväter kubanischer Musik zurück für Gastspiele in Essen, Bielefeld, Dortmund, Köln und Düsseldorf.

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Köln | Über 60 Millionen Menschen in 440 Städten weltweit haben das Musical schon gesehen, allein die deutschsprachige Produktion hat mehr als 7 Millionen Zuschauer in die Theater gelockt. Jetzt gastiert es für kurze Zeit in Köln. MAMMA MIA! erzählt zu 22 Super-Hits von ABBA eine turbulente Geschichte, die direkt in die Ägäis zu einer Tochter und ihren drei möglichen Vätern führt. Vom 10. Oktober bis 18. November 2018 darf sich das Publikum auf die deutschsprachige Original-Inszenierung in der Übersetzung von Michael Kunze und Ruth Deny freuen, die erstmals am Musical Dome in Köln zu erleben ist.

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Köln | Der Kinofilm mit großem Orchester am 4. Januar in Köln. J.K. Rowlings erfolgreiche Romanreihe um Harry Potter zog nicht nur weltweit eine ganze Generation in ihren Bann. Sie ließ als achtteiliger Hollywood-Blockbuster auch im Kino Millionen Herzen höher schlagen. Nun ist der erste Teil der Filmsaga Harry Potter und der Stein der Weisen – einer der größten Kinoerfolge unserer Zeit – auf Großbildleinwand und mit Orchesterbegleitung zu erleben. Die Fans können mitverfolgen, wie Harry sein erstes abenteuerliches Schuljahr an der Hogwarts-Schule für Zauberei und Hexerei meistert, wie er durch unheimliche Gänge und über bewegliche Treppen läuft oder auf einem Zauberbesen Quidditch-Turniere bestreitet. Für starke Emotionen sorgt dabei ein großes Orchester.

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Köln | Wer war Samuel, der mit 26 Jahren gegen einen Baum gefahren ist? Genauer: Wie oder was war der Tote? Welches Bild hat Samuel hinterlassen? Wissen will das ein Journalist und fragt nun die Hinterbliebenen. „Alles, was ich nicht erinnere“ betreibt diese Erinnerungsarbeit. Jetzt hatte das Stück nach einem Roman des Schweden Jonas Hassen Khemiri im Schauspiel seine Uraufführung.

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Köln | Drei Menschen treffen zufällig aufeinander. Sie könnten verschiedener nicht sein, doch was sie eint, ist die Suche: Nach Liebe, Sinn, Erfolg. Doch das Ergebnis ist eine neurotische Gesellschaft. Das Stück „American Psychosis“ in der Studiobühne zeichnet nach, wie diese unweigerlich aufs eigene Ende zusteuert.

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Köln | Den aufrechten Gang gewährt Schauspiel-Chef Stefan Bachmann seinen unterdrückten Schweizern erst zum Schluss: Gut 100 Minuten müssen sie sich in seinem „Wilhelm Tell“ durch niedrige Gänge quälen. Um so größer die Freude über die schließlich errungene Freiheit – und Beifall, Bravorufe und Begeisterungspfiffe des Premierenpublikums ist dem gesamten Ensemble sicher.

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Köln | Ein großer silbern schimmernder Schrottplatz im Mondlicht. Autoscheinwerfer leuchten auf. Dann folgt die Silhouette einer jagenden Katze. Es ist die eine besondere Nacht des Jahres, in der sich die „Jellicle Cats“ vereinen, um zu feiern, wer sie sind. Gefeiert wurde auch am gestrigen Abend im Musical Dome, bei der faszinierenden Premiere der englischsprachige Originalproduktion „Cats“. Bis zum 26. November gastiert Cats im Musical Dome in Köln.

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Köln | Ehrenfeld hat das Urania-Theater zurück: Die Ensemble Phönix Bühnenspielgemeinschaft zieht unter dem traditionsreichen Namen in die ehemalige Bühne der Kulturen ein. Zum Auftakt wird der Brecht-Klassiker „Mutter Courage und ihre Kinder“ gezeigt, der das Publikum überzeugt und Lust auf mehr macht.

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Köln | Mit Carmen la Cubana kommt 2018 das erste Musical aus Kuba nach Deutschland, England und in die Schweiz. Es ist die Neuinterpretation des legendären Carmen-Stoffs und der vertrauten Melodien Georges Bizets. In drei Jahren Entwicklungszeit entstand ein Stück Musiktheater, das mit karibischen Rhythmen, leidenschaftlichem Gesang und temperamentvollem Tanz auf künstlerisch höchstem Niveau überzeugt. Nach der umjubelten Weltpremiere und einer erfolgreichen Saison 2016 am Pariser Théâtre du Châtelet darf sich nun das Publikum in der Domstadt freuen: Vom 17. bis 29. Juli 2018 (Deutschlandpremiere 18. Juli) gastiert Carmen la Cubana in der Kölner Philharmonie.

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Köln | Etwas ist passiert. Oder doch nicht? Wann war der Punkt, als das Geschehen den entscheidenden Wendepunkt nahm? Als es zu einem Ereignis wurde – entscheidend für das persönliche Schicksal, wichtig genug für die Medien? In Chris Thorpes „Möglicherweise gab es einen Zwischenfall“ werden vier Ereignisse miteinander verwoben. Jetzt hatte es im Freien Werkstatt-Theater Premiere.

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Köln | Die Kölner Theatergruppe c.t.201 wird 25. Den Geburtstag begehen die Theaterleute nicht nur einmal, sondern gleich zehnmal: An zehn Abenden zwischen September und Mai wird monatlich gefeiert – „wo wir uns am besten auskennen: auf der Bühne!“. Wiederholungen stehen nicht auf dem Programm – report-k hat die zweite Geburtstagsparty besucht. Und mit zwiespältigen Gefühlen verlassen.

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Köln | Ein Brief der Krankenkasse erklärt den Bauer Henner plötzlich für tot. Statt den Fehler richtigzustellen, wittert die Familie das große Los: Die Lebensversicherung könnte alle finanziellen Probleme lösen… Die Uraufführung des kriminellen Schwanks kommt beim Premierenpublikum sehr gut an.

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