Bühne

bauturm_ehu_06022019

Köln | Fünf Jahre dauert ihr Vertrag, zur Halbzeit zog das „Theater im Bauturm“-Führungstrio Laurenz Leky (Intendant), Bernd Schlenkrich (Geschäftsführung) und René Michaelsen (Dramaturg) jetzt eine überwiegend positive Zwischenbilanz. Das betrifft nicht nur die neue bequeme Bestuhlung (die das Angebot von 140 auf 120 Plätze reduziert), sondern auch die Nachfrage.

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Köln | Der Parteisekretär verhandelt – entgegen der offiziellen Parteilinie – mit den politischen Gegnern über eine Regierungsbildung. Deshalb soll er ermordet werden. „Die schmutzigen Hände“ – Jean Paul Sartres Stück über Überzeugung, Moral und Verrat in der Politik – hatte jetzt gefeierte Premiere im Schauspiel.

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Köln | Der Salzburger Intendant Carl Philip von Maldeghem sollte 2021 als Intendant das Schauspiel leiten, so hatte sich Kölns Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach und Oberbürgermeisterin Henriette Reker es sich und ihn vorgestellt. Dann gab es Kritik an der geplanten Nachfolge von Stefan Bachmann und von Maldeghem sagte ab, warf der Stadt Provinzialität vor. Jetzt sucht die Stadt Köln einen neuen Schauspielintendanten und Oberbürgermeisterin Henriette Reker macht die Suche zur Chefinnensache.

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Am Samstagabend feierte das neue Divertissementchen um den berühmten Komponisten in der Oper im Staatenhaus seine umjubelte Premiere.

Köln | Wer war noch mal dieser Offenbach, der dem Platz mit der Oper und dem Schauspiel seinen Namen gab. War es ein Gründer der Fööss oder der Hitschreiber der Höhner. War er Komponist oder gar Kommunist. Oder stammt der Name davon, dass an diesem Platz „offenbar alles den Bach herunter geht“? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Bauarbeiter am neuen Opernquartier, denn zu tun gibt es ja seit längerer Zeit nichts mehr. „Aber auf dieser Baustelle wird ja nicht gearbeitet, sondern eine Oper saniert“. Nur ein Arbeiter erinnert sich an Jacques Offenbach, der in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag gefeiert hätte. Er war vor sehr, sehr langer Zeit einmal als Bühnetechniker am Opernhaus aus den 50er Jahren beschäftigt.

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Köln | Wie Kai aus der Kiste wurde Salzburgs Theaterintendant Carl Philipp von Maldeghem als Nachfolger von Kölns Noch-Schauspielchef Stefan Bachmann präsentiert. Zur Spielzeit 2020/21 hätte er sein Amt antreten sollen. Jetzt die kalte Dusche für OB Henriette Reker und Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach: von Maldeghem bleibt in Salzburg.

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Köln | Bruder und Schwester haben sich in ein Zimmer von der Welt zurückgezogen. Dort leben sie mit ihrer todkranken Mutter und sind sich selbst genug. Eine bizarre Liebes-Konstellation, die Jean Cocteau in „Kinder der Nacht“ vorstellt. Melanie Kretschmann hat das Stück für das Schauspiel inszeniert, in der „Außenspielstätte am Offenbachplatz“ hatte es am Wochenende Premiere.

Köln | Am vergangenen Samstag hat das Schauspielhaus Köln Cocteaus „Kinder der Nacht“ zur Uraufführung gebracht.

Köln | Am 25. Januar feierte das weltbekannte Musical „Miss Saigon“ im Musical Dome Köln in der Tourfassung 2014 Premiere. Eine vielumjubelte Premiere. Report-K sprach vor der Premiere mit Sooha Kim, die die Rolle der „Kim“ spielt und Ashley Gilmour, als „Chris“, über das Kölner Publikum bei der Preview und wie schwierig es ist eine so emotionale Liebesgeschichte auf der Bühne darzustellen. Komponist Claude-Michel Schönberg, der vor rund 30 Jahren das Buch und das Konzept zu Miss Saigon schrieb, zeigt die Aktualität des Stückes auf, denkt man an Syrien, die europäische Flüchtlingskrise oder ganz aktuell Venezuela. Leo Tavarro Valdez und Christian Rey Marbella übernehmen in Doppelfunktion die Rolle des „The Engineer“ und sprechen im Gespräch mit report-K über die Lebensumstände, die einen Menschen zum „Bad Guy“ machen können.

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Köln | Kult-Autor Franz Kafka fesselt auch als schillernde, widersprüchliche Persönlichkeit. Da ist es naheliegend, von „Kafka“ ein biografisches Theaterstück zu erwarten. Doch Achim Conrad und Thomas Hupfer nutzen seine Erzählungen und privaten Schriften als Steinbruch, setzen die Zitate zu einer fesselnden, ebenso zeitlosen wie allgemeingültigen Auseinandersetzung über den Sinn des Lebens zwischen Anpassung und Auflehnung zusammen. Im Freien Werkstatt-Theater gab’s dafür langen Premierenbeifall.

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Köln | Das Hinterfragen der eigenen Szene ist Julian Pörksens Liebstes. Der Dramatiker tat es schon mit „Wir wollen Plankton sein“. Jetzt schiebt er „La bella confusione“ nach und führt auch gleich noch Regie. Viel Premieren-Beifall gab’s in der Schauspiel-Grotte für die hintergründig-witzige Auseinandersetzung über Film und Theater.

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Köln | Seit vorigem November steht fest: Stefan Bachmann leitet auf eigenen Wunsch nur noch bis zur Spielzeit 2020/21 Intendant das Kölner Schauspiel. Jetzt stellte die Stadt völlig überraschend seinen Nachfolger vor: Carl Philip von Maldeghem, noch Intendant am Drei-Sparten-Landestheater Salzburg.

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Köln | Diesen Samstag feiert Cocteaus „Kinder der Nacht“ seine Uraufführung am Schauspielhaus Köln.

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Köln | Nach 30 Jahren kehrt der schwule Philosoph und Soziologe Didier Eribon zurück in seine Geburtstadt. Im Bestseller „Rückkehr nach Reims“ sucht er nach Erklärungen, wie aus den ehemals linken Arbeitern Wählern des Rechtsextremen Front National wurden. Auch, welche Rolle dabei Rassismus und Homophobie spielen. Thomas Jonigk hat das Buch jetzt im Schauspiel als packenden Selbstfindungsprozess auf die Bühne gebracht.

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Köln | Am Anfang des Jahres 1968 stand in der Tschechoslowakei der Prager Frühling, der am 21. August durch den Einmarsch von Truppen des Warschauer Paktes jäh beendet wurde. Alexander Dubˇcek, Leitfigur des Prager Frühlings, hat der Kölner Pantomime Milan Sladek 50 Jahre später mit seinem Stück „Dubˇcek Spring“ ein Denkmal gesetzt. Jetzt führt er es in der Volksbühne am Rudolfplatz auf.

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Köln |  Würden Sie ihre Musikinstrumente in einem Baumarkt kaufen? Nein, sicherlich würden Sie eine Musikalienhandlung aufsuchen, und dort nach einem wohl gestimmten Instrument Ausschau halten. Nicht so die drei Männer der „Blue Man Group“, die machten in Köln Zollstock den dortigen „toom Baumarkt“ unsicher und performten mit ihrem Röhreninstrument aus weiß lackierten Abflussröhren und schauten sich nach neuen klanglichen Dimensionen im Sortiment um.

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