Bühne

06112018_DirtyDancing_JensHauer

Köln | Bereits seit dem Jahr 2014 tanzen sich die Bühnenstars Johnny Castle und Frances „Baby“ Houseman in die Herzen der Fans des Filmklassikers „Dirty Dancing“. Nun kehren sie mit einer überarbeiteten Bühnenversion auch nach Köln zurück. Die erste Vorstellung im Musical Dome ist am 27. November.

06112018_FWT_KeinDing_SimonReichel

Köln | Vor 50 Jahren saß Gudrun Ensslin im Zuchthaus, nach einem Brandanschlag in zwei Frankfurter Kaufhäusern zu drei Jahren verurteilt. Zeit zum Nachdenken: Soll sie den Weg des „revolutionären Kampfes“ weitergehen – der dann zur Gründung der Terror-Organisation RAF führte – oder soll sie „bürgerlich“ werden. Das Solo-Stück „Kein Ding – sondern Mensch“ im Freien Werkstatt-Theater (FWT) zeichnet diesen inneren Entscheidungsprozess auf beeindruckende Weise nach.

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Er war an einer Geiselnahme beteiligt, seit 20 Jahren sitzt er deshalb in Isolationshaft. In „Das angehaltene Leben“ zeichnet Maurizio Torchio die Gefühlswelt eines Gefangenen nach. Ulrike Janssen hat den Roman jetzt im Theater der Keller auf die Bühne gebracht. Nach packenden 70 Minuten befreite sich das Premierenpublikum mit kräftigem Applaus aus der Spannung.

30102018_DraussenvorderTuer_AnaLukenda_Schauspiel

Köln | Er hat Stalingrad und drei Jahre Kriegsgefangenschaft überstanden. Jetzt ist der deutsche Soldat Beckmann wieder zu Hause – doch die niemand will von seinem Schicksal hören. Wolfgang Borcherts 50 Jahre altes Nachkriegsdrama „Draußen vor der Tür“, jahrzehntelang Pflichtlektüre in den Schulen, wird jetzt im Schauspiel gespielt, von Charlotte Sprenger überraschend aktuell inszeniert.

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Köln | Himmelhoch jauchzend – zu Tode betrübt: Dem wahren Fan des 1. FC Köln ist beides bekannt. Was ihn an den Fußballverein fesselt, was den Club zu etwas Besonderem macht – dem Geheimnis ist Rainald Grebe auf der Spur. Das Fußballoratorium „Effzeh! Effzeh!“ des Autors, Regisseurs und Liedermacher hatte jetzt seine gefeierte Premiere im Schauspiel.

22102018_Rumpelstilzchen_MetropolTheater

Köln | Ach wie schön das wäre – aber aus Stroh Gold spinnen, das gelingt nur im Märchen. Im Metropol-Theater hatte jetzt „Rumpelstilzchen“ Premiere. Ausdrücklich als „Kein Kindermärchen“ annonciert – doch Stroh wird auch für die Erwachsenen zu Gold. Eine Stunde lang.

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Köln | Die Dorfbewohner können kein Englisch. Und so machen sie aus „our house“, wie die Jugend-WG ihr Zuhause nennt, „Auerhaus“. Den gleichnamigen Erfolgsroman von Bov Bjerg, ein klassischer Entwicklungsroman – neudeutsch „Coming of age novel“ bringen jetzt die Schüler der Schauspielschule am Theater der Keller auf die Bühne.

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Köln | Ein Glück, dass im Depot 1 so viel Platz ist. Da kann Hausherr Stefan Bachmann für seinen „Tyll“ die Bühne in ein Planschbecken verwandeln, und die junge Regisseurin Pinar Karabulut sie mit einer riesigen Hüpfburg füllen – unübersehbar die Hauptdarstellerin im ersten Teil ihrer Inszenierung von Tschechows „Drei Schwestern“.

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Köln | Basketbälle, Spülbecken voll Wasser und Gummihandschuhe, Blechdosen in jeder Größe und Form, Heizungsisolationrohre, banale Besen, drahtige Einkaufswagen, papierne Zeitungen oder banale Feuerzeuge sind die Utensilien der Performance von Stomp im Musical Dome. Die Musiker reiben, schaben an den Gegenständen, die alles, nur keine Musikinstrumente sind, klicken, trommeln, ziehen auseinander, zerreißen und wirbeln über die Bühne mit einer unbändigen Spielfreude. Das Publikum nahm bei der Premiere den Rhythmus auf, machte mit und spendete immer wieder spontanten Szenenapplaus. Auch die in den Trommelorkan eingebauten kleinen Clownereien brachten die Gäste zum Juchzen. Stomp ist noch bis zum 7. Oktober zu Gast im Kölner Musical Dome.

02102018_KleinerMann_MeyerOriginals

Köln | Wie schön wäre es, als Robinson allein auf einer einsamen Insel zu wohnen! Doch das können sich nur Reiche leisten. Pinneberg aber ist nur ein kleiner Angestellter – wenn er überhaupt einen Job hat. Das Schicksal spielt ihm übel mit. Hans Fallada hat ihn in seiner Erzählung „Kleiner Mann – was nun?“ zur Hauptperson gemacht. Im Theater im Bauturm ist jetzt eine beeindruckende Bühnenfassung zu sehen.

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Köln | Die Gesellschaft zerfällt in viele von unterschiedlichen Interessen geleitete Gruppen. Kommunikation zwischen ihnen gibt es kaum. Das Individuum fühlt sich allein gelassen, unfähig, sein Schicksal in die eigene Hand zu nehmen. Schuld an der Misere sind die anderen, man selber ist unschuldig. Jetzt hatte „Unschuld“ von Dea Lohers im Theater der Keller Premiere.

25092018_Vernichtung_BiritHupfeld_Schauspiel

Köln | Mit der Einladung von „Die Vernichtung“ – eine Produktion des Konzert Theaters – hat sich Kölns Schauspiel-Chef Stefan Bachmann einen Wunsch erfüllt. Jetzt hatte das Stück von Olga Bach und Ersand Mondtag seine Premiere am Rhein.

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Köln | Der junge österreichische Regisseur Valentin Schwarz inszeniert derzeit an der Oper Köln „Mare Nostrum“, ein Musiktheaterstück von Mauricio Kagel, das in Köln entstand. Vor der Premiere befragte Christoph Mohr den Regisseur.

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Köln | Köln hat das volkstümliche Hänneschen-Theater. Und seit fünf Jahren – seit Stefan Bachmann Intendant ist – auch ein Puppenensemble am Schauspiel. Dort führt Moritz Sostmann Regie. Der liefert jetzt mit „Bewohner“ seine bislang wohl beste Produktion. Und das zum heiklen Thema Demenz. Das Premierenpublikum lohnte es nach knapp 100 Minuten mit begeistertem Beifall.

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Köln | Am 6. März kommenden Jahres startet im Kölner Musical Dome ein Musical über einen deutschen Sänger, der Musikgeschichte geschrieben hat. Was die wenigsten wissen: Franz Hubert Wolfgang Remling, besser bekannt als Wolfgang Petry, ist gebürtiger Kölner.

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