Bühne

18092018_Schauspiel_TommyHetzel

Köln | Dunkel ist’s, wenn das Spiel beginnt. Und dunkel wird es auch meistens bleiben. Schließlich war die Zeit des Dreißigjährigen Kriegs auch ein düsteres Kapitel in der europäischen Geschichte. Vor 400 Jahren ging er zu Ende – seine Schrecken holt Schauspiel-Intendant Stefan Bachmann jetzt mit der Dramatisierung des Bestsellers „Tyll“ von Daniel Kehlmann in die Gegenwart.

14092018_SabineHahn_MeyerOriginals

Köln | In Hollwood-Manier „And the winner is...“ werden jährlich die Kölner Theaterpreise verliehen. Schon im Vorfeld schmücken sich Theater und Produktionen mit ihren Nominierungen – der Gewinner aber wird erst am Abend bekannt gegeben. Anders beim Ehrentheaterpreis: Hier steht der Sieger schon vorher fest. In diesem Jahr ist es Sabine Hahn.

13092018_MrRipley_MeyerOriginals

Köln | Bestenfalls Berlin kann sich in Sachen Theater mit Köln messen, ist Dietmar Kobboldt überzeugt. Wer mehr über Vielfalt und Qualität der hiesigen Szene wissen will, hat dazu am 2. Oktober bei der 18. „Kölner Theaternacht“ Gelegenheit.

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Köln | So wie Anton Tschechows Kirschgarten abgeholzt werden soll, so wird auch die Spielstätte in der Kleingedankstraße plattgemacht, um Platz für Luxuswohnungen zu machen. Regisseur und Intendant Heinz Simon Keller inszeniert mit „Kirschgarten oder der Letzte macht das Licht aus“ im Theater der Keller wenig subtil, doch das Publikum ist am Ende der Premiere so begeistert, als wäre es das Abschlusskonzert eines Popstars.

Köln | Bestatter und Kölns Oberjeck Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitee Kölner Karneval, traf heute auf den neuen Darsteller des Grafen Krolock, der das Finale der Tanz der Vampire in Köln singen wird: Mark Seibert. Andi Goral sprach mit Christoph Kuckelkorn über Inspirationen für die kommende Prinzenproklamation, den Tanz der Vampire und mit Mark Seibert, der zum fünften Mal in die Rolle des Grafen schlüpft.

Köln | Am 29. August 2018 hätte der King of Pop einen runden Geburtstag gefeiert: Seinen 60sten. Wer noch einmal in die Welt von Michael Jackson eintauchen möchte, der kann dies in NRW und Köln vom 2. Januar bis 27. Februar 2019 bei Thriller Live erleben. Es ist eine Hommage an den großen Pop-Künstler.

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Köln | Die Show beginnt im frühen 20. Jahrhundert und endet im neuen Jahrtausend – „The 27 Club – Legends Never Die“, die aktuell im Rahmen des 31. Kölner Sommerfestival in der Kölner Philharmonie zu Gast ist und am Dienstag Premiere feierte. Es geht um Rockmusik und deren legendäre Interpreten, die jeder kennt und denen gemeinsam ist, dass sie mit 27 Jahren diese Welt verließen und unvergessliche Songs hinterließen. Es gab Standing Ovations und Mega-Applaus und manche Besucher kommentierten nach der Show: „Toller Spaß“.

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Der neue Welt-Star der Oper ist eine Kölner Entdeckung

Köln | Man darf es wohl einen Triumpf nennen, ja die Geburtsstunde eines Weltstars der Oper: Mit ihrer Performance als Salome in der gleichnamigen Richard Strauss-Oper auf den Salzburger Festspielen 2018 hat sich die litauische Sopranistin Asmik Grigorian in die allererste Liga der Opernwelt gesungen.

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Köln | 75 Minuten ohne Pause, 12 Männer, full Power, maximaler Speed: Es ist Che Malambo Zeit in der Kölner Philharmonie, der Rhythmus Argentiniens reißt mit, schreit nach mehr, ist Machismo pur und furioser Tanz und Performance auf High-Speed, eingebettet in eine perfekte Inszenierung. Das Publikum der NRW-Premiere, wenige Tage nach der Deutschlandpremiere in Berlin, in der Kölner Philharmonie beim 31. Kölner Sommerfestival, nach den 75 Minuten vollständig aus dem Häuschen.

Köln | Zum 14. Mal hat Stephan Masur internationale Varieté-Künstler eingeladen, die auf der kleinen Bühne im Senftöpfchen Großartiges darbieten. Unter dem Leitmotiv „La Chateau mysterieux“ geht es in diesem Jahr schaurig zu – und ist dennoch große Unterhaltung für jedes Alter.

Köln | Das 31. Kölner Sommerfestival eröffnete kubanisch und mit einer Neuinterpretation der meistaufgeführten Oper der Welt: Carmen la Cubana. Luna Manzanares Nardo ist als Carmen eine brilliante Besetzung, nicht nur stimmlich sondern zudem durch ihre alles überstrahlende Bühnenpräsenz. Die Adaption des schon zu seiner Uraufführung revolutionären Stoffes der Carmen raus aus Europa auf die Insel, die wie keine andere für ihre Musikalität, ihren Rhythmus oder wie Regisseur Christoph Renshaw es formuliert „Sex“ steht, öffnet neue Horizonte in einer ungewöhnlichen Inszenierung des bekannten Stoffes.

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Köln | Das Schauspielerinnen-Duo „Killer&Killer“ hat den diesjährigen Kunstsalon-Theaterpreis gewonnen. 16 Produktionen aus Kölns freier Theaterszene hatten sich beworben, drei konnten sich nach einer internen Auswahl am vergangenen Wochenende in der Orangerie dem Urteil von Jury und Publikum stellen.

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Köln | Mit „20.000 Meilen unter dem Meer“ schrieb Jules Verne vor fast 150 Jahren einen Roman über die Schwierigkeit, auf dieser Welt eigenmächtig Gerechtigkeit zu finden. Jetzt fiel er in die Hände des NN-Theaters, das ihn auf bewährte Art in die Gegenwart verpflanzte. Beim Festival im Südstadt-Friedenspark hatte das Stück jetzt seine Köln-Premiere und wurde begeistert gefeiert.

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Köln | Die kommende Spielzeit 2018/19 ist endgültig die letzte des Theaters der Keller in der Kleingedankstraße. Danach muss geräumt werden, hier sollen Wohnungen entstehen. Wohin es danach gehen soll, ist ungewiss. Doch Hausherr Simon Keller hat eine Idee: ein Theater auf Zeit auf dem Ebertplatz, eine „rote Box“, quasi ein kleiner Bruder des „blauen Zelts“ neben dem Hauptbahnhof.

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Köln | Im Foyer Kinderspiele und Bücher, die um 1980 „in“ waren. Und jeder Besucher erhielt eine „Pril-Blume“ auf die Brust gepappt – die zierten um diese Zeit fast jedes deutsche Badezimmer. Und in Köln bezog das Freie Werkstatt-Theater vor genau 40 Jahren im Jahr 1978 sein heutiges Domizil am Zugweg. Am Sonntag wurde der Geburtstag gefeiert.

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