Kultur Bühne

13092018_MrRipley_MeyerOriginals

Ausschnitte aus „Der talentierte Mr. Ripley“ nach dem Krimi von Patricia Highsmith zeigt das Freie Werkstatt-Theater in der Theaternacht. Foto: MeyerOriginals / FWT

18. „Kölner Theaternacht“: Vorverkauf hat begonnen

Köln | Bestenfalls Berlin kann sich in Sachen Theater mit Köln messen, ist Dietmar Kobboldt überzeugt. Wer mehr über Vielfalt und Qualität der hiesigen Szene wissen will, hat dazu am 2. Oktober bei der 18. „Kölner Theaternacht“ Gelegenheit.

Allein die Zahlen sind beeindruckend: 40 Spielorte auf beiden Seiten des Rheins, 48 Bühnen, mehr als 100 Ensembles, weit über über 200 Vorstellungen. In der Vergangenheit nahmen im Schnitt rund 4.300 Menschen die Gelegenheit war, sich „am Büffet Appetithäppchen abzuholen“, wie es Dietmar Kobboldt, Vorsitzender der veranstaltenden Kölner Theaterkonferenz nennt.

Appetithäppchen im Stundentakt

Die Appetithäppchen aus dem aktuellen Programm der teilnehmenden Theater und Ensembles werden in der Regel ab 20 Uhr im Stundentakt serviert. Das reicht vom „klassischen“ Theater über Tanz, szenische Lesungen, Oper und Kabarett bis zu „modernen“ Theaterformen für Erwachsene, Kinder und Jugendliche.

In den vergangenen Jahren wurde die Theaternacht mit spektakulären Vorstellungen der „Angels Aerial“ am Schornstein des Südstadt-Heizkraftwerks eröffnet. Der steht wegen Sanierungsarbeiten diesmal nicht zur Verfügung. Die Gruppe weicht deshalb auf einen anderen „Sanierungsfall“ – so Kobboldt – aus: das Staatenhaus, derzeit Interimsspielstätte der Oper.

Auch die beiden anderen städtischen Häuser machen mit: Im Hänneschen-Theater darf an „Farina“ probegerochen werden, in der Schauspiel-Außenspielstätte am Offenbachplatz stellt sich die Nachwuchsgruppe „Import Export“ vor. Nach einer Pause oder neu wieder dabei sind die Aeruro-Schauspielschule, Café Jakubowsky und das „Theater das Spielbrett“.

Statt wilder Abschlusspartys chillen mit Freunden

In diesem Jahr entfallen die traditionellen „wilden Abschlusspartys“. Die gibt es lediglich noch in der Arturo Schauspielschule und im Raketenclub. „Die Bedürfnisse haben sich geändert“, hat Kobboldt beobachtet. Stattdessen wird Entspannung bei einem gemeinsamen Gespräch und Getränken mit Gästen und Künstlern angeboten. Im Bürgerzentrum Ehrenfeld sogar bis 4 Uhr morgens – Motto: Theatermarathon mit Theaterjukebox“.

2017 gab es erstmals die „Junge Theaternacht“ für Kinder- und Jugendtheater. Die Nachfrage war so groß, dass es in diesem Jahr eine Neuauflage gibt. Statt sechs machen neun Spielstätten und Ensembles mit, neu ist etwa das wehrli-theater (Die Wohngemeinschaft). Vorgestellt werden Stücke für Kinder ab vier Jahren und Jugendliche.

„Junge Theaternacht“ wieder ohne Comedia-Theater

Das erneute Fehlen der Comedia bei dieser Veranstaltung weist allerdings auf Uneinigkeit hinter den Kulissen der freien Szene hin. Die Comedia, schon vor Jahren aus der Kölner Theaterkonferenz ausgetreten, erklärt dazu, im Vorjahr habe man nicht teilgenommen, weil die „Junge Theaternacht“ als Experiment nur für Mitglieder der Theaterkonferenz stattgefunden habe. Auch in diesem Jahr habe man keine Einladung erhalten, allerdings auch nicht nachgefragt. In der „Erwachsenen“-Nacht ist man aber traditionell dabei und zeigt Ausschnitte aus dem Jugendstück „Value/Värde/Werte“.

In diesem Zusammenhang begrüßte Kobboldt ausdrücklich, dass Stadt und Land das Comedia-Theater zu einem „Zentrum der Kultur für Junge Bürgerinnen und Bürger in Köln und NRW" ausbauen und fördern wollen. Er warb aber dafür, darüber nicht die anderen Kölner Kinder- und Jugendtheater zu übersehen.

Der Traum vom Abend mit freiem Eintritt

Insgesamt ist er mit der gestiegenen Förderung für die freie Szene durch die Stadt zufrieden. Sein Wunsch: Dass es mit Unterstützung der Stadt ähnlich wie bei den Museen einen Abend mit freiem Eintritt gibt. Für die 18. Theaternacht werden 200 Freikarten für Theaterfans zur Verfügung, die sich eine Karte nicht leisten können.

Der Vorverkauf hat begonnen, mit der Karte bestimmt der Besucher auch sein „Start-Theater“. Genaue Planung wird die anschließenden Spielorte ist empfehlenswert, um nicht zu viel zeit zu verlieren. Fast ausverkauft sind schon die 20 „Guided Tours“, die per Taxi, Bus oder Fahrrad zu ausgesuchten Theatern in Kölns Veedeln führen.

18. Kölner „Theaternacht“ – 2. Oktober 2018. Karten: bis 19. September 21 Euro, danach 25 Euro. Guides Tours: 28 Euro. Für die „Junge Theaternacht“: 12 Euro, Guides Tours 15 Euro. Erhältlich an den Vorverkaufsstellen von KölnTicket oder unter www.koelnticket.de. Mehr Informationen: www.theaternacht.de

Zurück zur Rubrik Bühne

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Bühne

musical_chicago_15062019

Köln | „Liebe, Lüge Leidenschaft“ gibt es noch bis Sonntag im Kölner Musical Dome zu sehen und zu erleben. Vier Shows von „Chicago“, dem Orignal Broadway Musical, können Kölnerinnen und Kölner noch erleben, dann zieht die exzellente Cast weiter. Heute besuchten die Hauptdarstellerinnen und zwei Tänzer die Domplatte.

radio-doria-foto-01-credit-joachim-gern

Köln | Am 9. Juni kommt Schauspieler und Musiker Jan Josef Liefers mit seiner Band Radio Doria in die Kölner Philharmonie und präsentiert dort sein neues Album „2 Seiten“. Das Interview führte Stephan Eppinger.

Sie haben 1975 Ihre erste Gitarre bekommen, welche Bands haben Sie damals  musikalisch geprägt?

Jan Josef Liefers: Mit 11 Jahren hörte ich einfach, was meine Eltern hörten oder was im Radio lief. Puhdys, Karat, City, Lift und Renft.

chicago_step_07062019

Das erfolgreiche Broadway-Musical „Chicago“ ist erstmals in der englischsprachigen Inszenierung in Köln und Düsseldorf auf der Bühne.

Köln | „Chicago“ zählt nach dem „Phantom der Oper“ zu den längsten am New Yorker Broadway laufenden Musicals aller Zeiten. Seit 22 Jahren begeistert es am Big Apple seine Fans. 31 Millionen Zuschauer haben das Stück in den 30.000 Vorstellungen bislang weltweit gesehen. Dabei tat es sich in der Originalinszenierung von John Kander, Fred Ebb und Bob Fosse 1975 zunächst schwer. Schon zwei Jahre nach der Premiere fiel der Vorhang scheinbar zum letzten Mal.

Mit einer Premierenkritik von Andi Goral: Chicago am Rhein feiert "Chicago – The Musical"

Interviews zur Europawahl 2019

koepfe_europawahl_2019

Interviews mit den Kandidaten zur Europawahl 2019

Die Redaktion von report-K fragte alle Parteien und Gruppierungen an und bat um die Nennung von Interviewpartnerinnen und -partner von Kandidatinnen und Kandidaten zur Europawahl 2019. Nicht alle Parteien antworteten oder schickten Kandidaten. Die Liste der Parteien, die keine Interviewkandidaten anboten, finden sie am Ende dieser Direktlinks zu den einzelnen Kandidateninterviews.

Martin Schulz, SPD, (kein Kandidat) im Europawahlkampf in Köln

Martin Schirdewan, Die Linke

Damian Boeselager, Volt

Marie-Isabelle Heiß, Volt Europa

Andre Veltens, Partei der Humanisten

Engin Eroglu, Freie Wählern

Christian Rombeck, Demokratie direkt

Fabienne Sandkühler, Partei der Humanisten

Michael Kauch, FDP

Murat Yilmaz, Die Linke

Eileen O‘Sullivan, Volt

Hans Werner Schoutz, LKR

Prof. Dr. Holger Schiele, LKR

Birgit Beate Dickas, Die Partei
Sabine Kader, Die Partei

Inga Beißwänger, Bündnis Grundeinkommen

Inessa Kober, MLPD

Fritz Ullmann, MLPD

Reinhard Bütikofer, Bündnis 90/Die Grünen

Katarina Barley, SPD

Gerd Kaspar, FDP

Moritz Körner, FDP

Philipp Tentner, SGP

Renate Mäule, ÖDP

Elisabeth Zimmermann-Modler, SGP

Arndt Kohn, SPD

Dietmar Gaisenkersting, SGP

Claudia Walther, SPD

Alexandra Geese, Bündnis 90/ Die Grünen

Nadine Milde, Bündnis 90/Die Grünen

Sandra Lück, Tierschutzpartei

Daniel Freund, Bündnis 90/Die Grünen

Nicola Beer, FDP Spitzenkandidatin

Axel Voss, CDU

Felix Werth, Partei für Gesundheitsforschung

Karin Schäfer, Die Violetten

Marion Schmitz, Die Violetten

Claudia Krüger, Aktion Partei für Tierschutz – Das Original - Tierschutz hier!

Dr. Tobias Lechtenfeld, Volt Europa

Friedrich Jeschke, Volt Europa

Michael Schulz, Die Grauen – Für alle Generationen

Chris Pyak, Neue Liberale

Christian Rombeck, Demokratie direkt

Georg Lenz, Die Partei

Niels Geucking, Familienpartei

Helmut Geucking, Familienpartei

Diese Parteien und Vereinigungen nahmen das Interviewangebot von report-K nicht wahr: Piratenpartei Deutschland, Graue Panther, DER DRITTE WEG,Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD), DIE RECHTE,Ab jetzt...Demokratie durch Volksabstimmung, Menschliche Welt (MENSCHLICHE WELT), PARTEI FÜR DIE TIERE DEUTSCHLAND (PARTEI FÜR DIE TIERE), Alternative für Deutschland (AfD), Demokratie in Europa - DiEM25, Ökologische Linke (ÖkoLinX), Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit (BIG), Allianz für Menschenrechte, Tier- und Naturschutz (Tierschutzallianz), Bündnis C - Christen für Deutschland (Bündnis C), Bayernpartei (BP), Europäische Partei LIEBE (LIEBE), Feministische Partei DIE FRAUEN (DIE FRAUEN), Christlich-Soziale Union in Bayern e.V. (CSU).

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >