Kultur Bühne

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Eine Szene aus Che Malambo beim 31. Kölner Sommerfestival in der Philharmonie. | Foto: Diane Smithers

31. Kölner Sommerfestival – Karibik, Revolution, Gauchos, Rocklegenden und Herausforderer

Köln | Wenn der Kölner Asphalt in den Sommertagen glüht bietet die wohltemperierte Philharmonie  heiße Rhythmen aus Kuba, temporeichen Tanz aus Argentinien, den Club der 27, also Jimi Hendrix, Kurt Cobain und Amy Winehouse und die grandiosen Trommler aus Japan auf die Bühne. Das 31. Kölner Sommerfestival verspricht nicht nur, sondern wird sicherlich einer der kulturellen Höhepunkte vom 17. Juli bis 19. August.
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Der Trailer des Veranstalters BB Promotion zum Kölner Sommerfestival

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Foto: Johanna Persson

„Carmen“ zum Start – aber karibisch

Das 31. Kölner Sommerfestival startet karibisch mit „Carmen la Cubana“ und spielt im Jahr 1958 der kubanischen Revolution. Es ist die Musical-Interpretation der über 200 Jahre alten Kultoper. Seit 1953 tobte in Kuba der Kampf um die Macht zwischen dem Staat und der Bewegung des 26. Juli, angeführt von Fidel Castro, Che Guevara und vielen anderen. Das Stück „Carmen la Cubana“ feierte in dieser Fassung Weltpremiere am Pariser Théâtre du Châtelet 2016 und hat damit wenigstens den Ort der Uraufführung mit der Oper „Carmen“ von Georges Bizet gemein. Die fand am 3. März 1875 in der Opéra-Comique ebenfalls in Paris statt. Vom 17. bis 29. Juli wird sich die Kölner Philharmonie abwechselnd in Szenen aus einer Zigarrenfabrik im Südosten Kubas bis zu den Bars und Clubs in Havanna verwandeln. Die 14-köpfige Latin-Big-Band wird den Stoff der  „Carmen“ kubanisieren und die Originalkomposition neu interpretieren.

„Drei Monate in Havanna zu leben und mit kubanischen Schauspielern, Sängern und Musikern das Musical zu entwickeln, war eine wunderbare Erfahrung. Havanna ist durchwoben vom Santería-Kult und der Musik, die wegweisend für unsere Version von Carmen war”, erzählt Opern- und Musical  Christopher Renshaw und ergänzt: „Leidenschaftliche Liebe, Salsa und Revolution! Was für ein Geschenk an jeden Regisseur!” Es ist der Freiheitskampf, der beide Musikstücke verbindet und der kubanische haucht der legendären Prosper Mérimée Vorlage neues Leben ein. Carmen – die Unabhängige, dazu die Schlachtrufe der kubanischen Revolution, eine wilde Mischung, die Temperament und Feuer verspricht. Die Melodien kennt jeder, zumindest den Einmarsch der Torreros. Aber wie klingt es, wenn eine Latin-Big-Band diesen Titel afro-kubanisch interpretiert? Spätestens am 17. Juli werden die Besucher der Kölner Philharmonie dies wissen und schenkt man Stimmen wie dem „Le Figaro“ aus Paris nach der Welturaufführung 2016 Glauben so ist dies Carmen-Version muy caliente und die Zuschauer waren elektrisiert. „Le Parisien“ schwärmte: „Witzig und sexy. Eine atemberaubende Inszenierung”. „Carmen la Cubana“ beim Kölner Sommerfestival vom 17. bis 29. Juli 2018.

Tänzerische Duelle aus Argentinien

Im Anschluss an „Carmen la Cubana“ duellieren sich die südamerikanischen Gauchos tänzerisch. Zum ersten Mal kommt „Che Malambo“ nach Köln vom 31. Juli bis 5. August 2018. Die ausführliche Beschreibung des energetischen Tanzspektakels aus Tango, Flamenco und irischem Stepptanz findet sich hier bei report-K. Die Steppen der Pampa in der Hitze des Sommers der Kölner Philharmonie.

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Foto: Oliver Fantitsch

Die Unsterblichen

„Oh Lord, won't you buy me a Mercedes Benz? - My friends all drive Porsches, I must make amends.“ - drei legendäre Zeilen, die man nur mit einer Stimme, der von Janis Joplin verbindet.  A Tribute to Jimi Hendrix, Brian Jones, Janis Joplin, Jim Morrison, Kurt Cobain, Amy Winehouse and more in dem Raum in der sonst die erste Geige den Ton angibt, überschreiben die Macher von BB Promotion diese Sommerabende in der Kölner Philharmonie.  „The 27 Club – Legends Never Die“ kommt – Welthits in der Coverversion von 13 britischen Musikern, die sich vor ihren Idolen damit verneigen. 30 Welthits entführen in eine Zeitreise der Pophistorie. Songs wie „Satisfaction“,  „Light My Fire“, „Hey Joe“ und „Me and Bobby McGee“, „Smells Like Teen Spirit“, „Rehab“, „Paint it Black“ oder „Foxy Lady“ werden an diesem Konzertabend zu hören sein. Vom 7. bis 10. August 2018.

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Foto: Masa Ogawa

Yamato – zurück mit neuer Show

Wenn sie trommeln überträgt sich pure Energie in jeden einzelnen Zuschauer in der Kölner Philharmonie. Sie sind zurück mit einem neuen Programm. Die neue Show heißt „Chousensha“, was übersetzt ins Deutsche so viel bedeutet wie „Die Herausforderer“. Seit über 20 Jahren reisen die Trommler mit ihren, teils riesigen, Trommeln, kreuz und quer um den Globus und begeistern ein Weltpublikum. Sechs Millionen Zuschauer sahen ihre Performance. In der neuen Show widmen sie sich dem Leben und seinen großen Herausforderungen: dem Abenteuer des Aufbruchs, dem Reiz neuer Aufgaben und den Verheißungen lang gehegter Träume. Die fantasievollen und farbenprächtigen Kostüme stammen erstmals aus der Feder des japanischen Stardesigners Kansai Yamamoto. Vom 14. bis 19. August 2018 in der Kölner Philharmonie.

Die Termine des 31. Kölner Sommerfestivals

17.07. - 29.07.2018
Carmen la Cubana
Deutschlandpremiere: Do, 19. Juli, 20 Uhr
Di - Sa jeweils 20 Uhr, Mo spielfrei
Sa auch 15 Uhr
So, 22.07., 14 Uhr und 19 Uhr
So, 29.07., 14 Uhr
ab 46,00 Euro (zzgl. Gebühren)

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31.07. - 05.08.2018
Che Malambo
Premiere: Di, 31. Juli, 20 Uhr
Mi - Sa jeweils 20 Uhr
Sa auch 15 Uhr, So nur 15 Uhr
ab 34,00 Euro (zzgl. Gebühren)

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07.08. - 12.08.2018
The 27 Club
Premiere: Di, 7. August 20 Uhr
Mi - Sa jeweils 20 Uhr,
Sa auch 15 Uhr, So nur 14 Uhr
ab 36,50 Euro (zzgl. Gebühren)

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14.08. - 19.08.2018
Yamato – The Drummers of Japan
Premiere: Di, 14. August, 20 Uhr
Mi - Sa jeweils 20 Uhr
Sa auch 16 Uhr, So 15 und 19 Uhr
ab 41,50 Euro (zzgl. Gebühren)

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Vorverkauf: Köln-Ticket: 0221 - 28 01
Hotline der Kölner Philharmonie: 0221 - 280 280
Nationale Ticket-Hotline: 01806 - 10 10 11 (0,20 €/Anruf aus dem Festnetz,
Mobilfunk max. 0,60 €/Anruf), online unter www.bb-promotion.com
sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen
25% Preview-Ermäßigung für die Shows am 17.+ 18.07., 31.07. & 07.08
www.koelnersommerfestival.de

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