Kultur Bühne

theater2_03_11_17

Tim Mrosek, Manuel Moser, Philipp Birkmann bei ihrer 00er-/10er-Show.

„Feierei“: Theatergruppe c.t.201 feiert in der Studiobühne ihren 25. Geburtstag

Köln | Die Kölner Theatergruppe c.t.201 wird 25. Den Geburtstag begehen die Theaterleute nicht nur einmal, sondern gleich zehnmal: An zehn Abenden zwischen September und Mai wird monatlich gefeiert – „wo wir uns am besten auskennen: auf der Bühne!“. Wiederholungen stehen nicht auf dem Programm – report-k hat die zweite Geburtstagsparty besucht. Und mit zwiespältigen Gefühlen verlassen.

Tim Mrosek, Manuel Moser und Philipp Birkmann hatten ihrem Auftritt den Titel „Comeback der Showtalente Ironie&Praxis“ gegeben, Er stellte sich als schlecht vorbereitete 00er-/10er-Show heraus. Zentrales Mittel: Das Publikum darf die aktuell nervigsten Reizwörter nennen. Die sind dann unter anderem AfD, Trump oder Air Berlin.
Wann immer eines dieser Worte fällt, klingelt eine Zuschauerin mit einer riesigen Kuhglocke, der „Praktikant“ Philipp Birkmann muss einen Wodka trinken. Die Publikumsbeteiligung gelingt, die Leute machen gerne mit. Es ist eine gute Idee, die Zuschauer reinzuholen, wenn es um die Zeit geht, die alle erlebt haben und gerade erleben.

Das Versprechen: Intellektuelle Samstagabendunterhaltung am Mittwoch

Versprochen wurde „intellektuelle Samstagabendunterhaltung am Mittwoch“, doch dieses Versprechen wird nicht eingelöst. Eine sächsische Version von David Hasselhoffs „Looking for Freedom“ scheitert nicht zuletzt an den mangelnden Dialekt-Kenntnissen der Beteiligten. Prädikat: Gewollt, aber nicht gekonnt. Gar nicht lustig. Ob Scharade mit toten Promis (unter anderem Beate Uhse, Michael Jackson und Günter Grass) als intellektuelle Unterhaltung durchgeht, sei dahingestellt. Manchen im Publikum gefällt es, aber jeden Geschmack trifft es nicht.
Die Bühnenshow soll durch den Werkstattcharakter spontan daherkommen. Das gelingt nur teilweise. Es bleibt zu oft bemüht selbstreferenziell, driftet in puren Klamauk ab, schafft die Gratwanderung zwischen den angesprochenen ernsten Themen (NSU-Terror, islamistische Anschläge) und Komik nicht.
Die zweite Geburtstagsfeier von c.t.201 ist glücklicherweise kein Vorbote auf die kommenden Abende, denn jeweils andere Mitglieder der Theatergruppe gestalten die Feierei.

„Feierei“ – die nächsten Vorstellungen: „c.t.201 meets Neslihan Kanbur“ am 25. November, „c.t.201 meets WEIHNACHTEN“ am 22. Dezember, „c.t.201 meets AVALON Film“ am 6. Januar, jeweils 20 Uhr. Studiobühne Köln, Universitätsstr. 16a, 50937 Köln

Zurück zur Rubrik Bühne

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Bühne

urania_step_04082019

Am 13. September feiert das neu inszenierte „Sherlock-Musical“ im Urania-Theater seine Premiere.

Köln | Vor einem Jahr fand im Ehrenfelder Urania-Theater die erfolgreiche Uraufführung des „Sherlock-Musicals“ statt. Jetzt geht die Theatermacherin und Regisseurin Bettina Montazem mit dem überarbeiteten und neu inszenierten Stück an den Start. Die Premiere findet am 13. September statt. Danach gibt es 13 weitere Vorstellungen in Köln, bevor das Musical auf Deutschlandtour geht.

hair-foto-08-credit-johan-persson

Köln | Zu Beginn hören wir die Stimmen vieler US-Präsidenten Barack Obame, Georg W. Bush, Trump und anderer. Und dann beginnt die Reise in das Wassermannzeitalter „The Age of Aquarius“ und das Musical Hair, das in diesem Jahr 50 Jahre Londoner Bühnenjubiläum feiert. Die Besucher des 32. Kölner Sommerfestivals in der Philharmonie tanzten am Ende zu „Let the Sun shine in“ in der Zugabe gemeinsam mit den Darstellern auf der Bühne.

hair-foto-02-credit-johan-persson

Beim 32. Kölner Sommerfestival ist die Kultshow vom 30. Juli bis zum 4. August in einer neuen, englischsprachigen Version zu Gast.

Köln | Es ist das Jahr 1967 und die bunte Hippie-Jugend im East Village von New York sehnt sich danach, die Welt grundlegend nach ihren Vorstellungen zu verändern. Im Schatten des allgegenwärtigen Vietnam-Krieges protestieren sie gegen alle Autoritäten und praktizieren ihren eigenen Lebensstil. „Make Love, not War“ lautet ihre Devise. Fasziniert von dieser Welt schließt sich der junge Claude begeistert den Hippies und deren neuen Lebensart an. Doch sein Traum droht zu platzen, als er den Einberufungsbescheid der Armee für Vietnam erhält.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >