Kultur Bühne

Kölner Schauspielhaus setzt sich mit Visconti auseinander

Köln | „La caduta degli dei“ ist der Titel eines der berühmtesten Werke des italienischen Regisseurs Luchino Visconti. Der Titel bezieht sich auf den vierten Teil von Richard Wagners „Der Ring der Nibelungen, Götterdämmerung“. Auf Deutsch hieß der Film „Die Verdammten“. Ersan Mondtag inszenierte das Stück jetzt für das Kölner Schauspielhaus. Premiere ist am 7. Dezember.

Das Kölner Schauspielhaus spricht von einer „bildgewaltigen“ Inszenierung auf der Bühne des Depot 1. "Die Verdammten" erzählt die Geschichte einer deutschen Industriellenfamilie. Der Familie und der Zeit im Dritten Reich. Der italienische Regisseur Luchino Visconti arbeitet in seinem 1969 entstandenen Film über die fiktive Industriellen-Familie von Essenbeck die dunkle und zerstörerische Ära deutscher Geschichte im 20. Jahrhundert auf.

Die exklusive Abendgesellschaft, die der alte Stahl-Baron Joachim von Essenbeck zur Feier seines Geburtstags um sich herum versammelt hat, wird von der Nachricht vom Reichstagsbrand im Februar 1933 empfindlich gestört. Im Laufe der Auseinandersetzung über dieses Ereignis, zerfällt die Familie in unterschiedliche politische Lager. In der darauffolgenden Nacht wird der Seniorchef auf Geheiß der Nationalsozialisten ermordet. Es beginnt ein rücksichtloser und blutiger Kampf um die Macht und den Einfluss im Unternehmen.

Premiere am 07. Dezember 2019

im Depot 1

„Die Verdammten“

Nach dem gleichnamigen Film von Luchino Visconti

Inszenierung/ Bühne: Ersan Mondtag

Kostüme: Teresa Vergho

Licht: Rainer Casper

Dramaturgie: Beate Heine

Mit: Margot Gödrös, Benjamin Höppner, Merle Wasmuth, Yuri Englert, Yvon Jansen, Ines Marie Westernströer, Elias Reichert, Nicolas Lehni, Jonny Hoff, Antonia Bockelmann, Dennis Bodenbinder, Campbell Caspary, Laura Friedmann, Marlene Goksch, David Kösters und Paul Langemann

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