Kultur Bühne

haenneschen_PR_27082016

Krimi im Hänneschen – „Schälock Holmes“ ermittelt in Knollendorf

Köln | Die Puppenspiele der Stadt Köln bieten 2016/17 ein neues Abendstück mit dem Titel „Schälock Holmes“, geschrieben von Alice Herrwegen in der Regie von Frauke Kemmerling. Das Hänneschen ist aber nicht der weltberühmte Detektiv sondern spielt den Dr. Watson. Der Schäl schlüpft in die Rolle des Meisterdetektivs.

Die Autorin hat das Stück nach eigenem Bekunden gleich zweimal geschrieben, denn das erste Manuskript liege in irgendeiner Schublade, sei aber nicht mehr aufzufinden, so zitiert das Puppentheater Autorin Herrwegen. Die ist Krimifan und hatte die Idee zum „Kriminalstöck aus Knollendorf“ schon vor einiger Zeit. Herrwegen verehrt Agatha Christie und Scherlock Holmes und hat ein Faible für Serienkiller. Aber so wild wird es bei Darstellern am Stock nicht.

Herr Schäl hat in Knollendorf eine Detektei eröffnet mit dem klangvollen Namen „Schälock Holmes“. Aber es passiert nichts. Aber dann wird in Knollendorf eine Leiche gefunden und alle Knollendorfer wollen den Fall lösen. Marizebell und Nikela werden als kölsche Form der Miss Marple und Mister Stringer eingeführt. Röschen und Köbeschen erinnern an die „Derrick“-Reihe aus München, die am 20. Oktober 1974 zum ersten Mal und insgesamt 281 mal ausgestrahlt wurde. Frank Duval und Les Humphries zeichneten für die markante Titelmusik verantwortlich und sie wurde in 100 Länder exportiert. Allerdings fand die Sendung im ZDF ein jähes Ende, als bekannt wurde, dass der „Derrick“-Darsteller Horst Tappert im Zweiten Weltkrieg Mitglied der Waffen-SS war. Das ZDF stellte die Wiederholung der Serien ein.

Aber zurück zu den Puppenspielen. Das Hänneschen als Dr. Watson muss für den Erfolg der Detektei sorgen, sonst droht Entlassung und keine Hochzeit mit dem Bärbelchen. Mehr wird aber noch nicht verraten, außer das die Dialoge Kölsch vom Feinsten bieten. Der musikalische Rahmen vereint die Klassiker der Krimigeschichte, von Kriminaltango, über die Tatort-Melodie bis „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“.

Dazu ein kölsches Bühnenbild und einige Details und im Königsforst in der Altstadt sollen sogar „Pokémon“ gesehen worden sein.

--- --- ---

Termine und Infos

Das Ensemble führt das Stück von Samstag, 27.08. (Premiere) bis Sonntag, 11.09.2016, Mittwoch, 21.09 bis Sonntag, 30.10.2016 und Samstag, 22.04 bis Freitag, 23.06.2017 auf. Mittwoch bis Samstag 19:30 Uhr und Sonntag um 17:00 Uhr - Sonderzeiten auf der Internetseite: www.haenneschen.de.

Erwachsene zahlen 19,50 Euro Eintritt. Karten sind an der Theaterkasse erhältlich, sie können auch unter Telefon: 0221/258 12 01, Fax: 0221/221-28488 oder E-Mail: haenneschen@stadt-koeln.de reserviert werden.

Die Theaterkasse ist von Mittwoch bis Sonntag 10:00 bis 14:00 Uhr telefonisch und von 15:00 bis 18:00 Uhr im Theaterfoyer erreichbar.

Zurück zur Rubrik Bühne

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Bühne

tom_jones_PR_14072021

Köln | Tom Jones ist 81 Jahre alt und wird im kommenden Jahr am 28. Juli 2022 auf dem Kölner Roncalliplatz auftreten. Am 30. Juli 2022 folgt die US-amerikanische Band die Pixies.

intendanz_11072021

Köln | aktualisiert | Köln, falsch OB Reker sucht – oder sucht Köln, beziehungsweise OB Reker gar nicht? – eine Nachfolger*in für Stefan Bachmann. Der ist Intendant des Schauspiels der Stadt Köln und kündigte schon 2018 an, den Ort seines Wirkens verändern zu wollen, um seine Kreativität fluid zu erhalten. Zunächst scheiterte die Stadt vielbeachtet mit einer Nachbesetzung, dann folgte eine von Oberbürgermeisterin Henriette Reker eingesetzte Findungskommission. Die suchte zwei Jahre und fand niemand Neuen. Jetzt solle der Vertrag mit Bachmann erneut bis 2026 verlängert werden. Die FDP spricht von einem "Alarmsignal für die Kölner Kultur". Die anderen Parteien im Kölner Rat sind sprachlos, die SPD äußerte sich mittlerweile in einem Statement ihrer kulturpolitischen Sprecherin Maria Helmis.

Theater-der-Keller-Teamfoto_step_24062021

Köln | Seit zwölf Tagen hat das Theater der Keller wieder geöffnet. Drei Premieren gab es in dieser Zeit in der Tanzfaktur an der Siegburger Straße. „Die Leute kommen und applaudieren. Wir sind wieder da, wo wir sein wollen. In der Pandemie erkennt man, dass man die Zuschauer braucht und dass diese auch uns als Theater brauchen. Wir haben in der schwierigen Zeit des Lockdowns viel Zuspruch und Rückhalt gespürt“, sagt Intendant Heinz Simon Keller.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >