Kultur Bühne

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Ein Blick in die Baustelle des Kölner Opernhauses aus dem Jahr 2016

Reker schlägt neuen Opernintendanten vor

Köln | Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker wollte eine neue Intendanz für die Kölner Oper und verkündet jetzt auch das Ergebnis aus der Findungskommission. Der Nachfolger von Opernintendantin Birgit Meyer soll Hein Mulders werden und die Neueröffnung des Kölner Opernhauses am Offenbachplatz bespielen. Die Grünen jubeln über die Entscheidung.

In der heutigen Tagung des Kölner Hauptausschusses will Oberbürgermeisterin Henriette Reker den 58-jährigen Niederländer Hein Mulders der Politik als neuen Kölner Opernintendanten vorschlagen. Der ist aktuell in Essen als Intendant der Sparten Aalto-Musiktheater und für die Essener Philharmoniker und der Philharmonie Essen aktiv. Geht es nach Reker soll Mulders sein Amt in Köln mit der Spielzeit 2022/23 beginnen. Die Stadt erhofft sich von der Besetzung, dass Mulders die Kölner Oper als "international herausragendes Haus positionieren" kann.

Die Kölner Grünen jubeln bereits wenige Minuten nach Bekanntgabe durch die städtische Verwaltung und verteilen Vorschusslorbeeren: „Mit Hein Mulders gewinnt die Stadt einen erfahrenen, international vernetzten neuen Intendanten, der für Vielfalt, ein diverses innovatives Programm und die Qualität unterschiedlichster Produktionen steht. Ich bin sicher, dass Hein Mulders als erfahrener Kulturmanager die Oper gut durch Interim und Wiedereinzug am Offenbachplatz steuern wird" zitiert ein Pressestatement der grünen Ratsfraktion deren kulturpolitische Sprecherin Brigitta von Bülow.

Die kulturpolitische Sprecherin Maria Helmis der SPD-Ratsfraktion in einem schriftlichen Statement: "Hein Mulders ist ein guter Vorschlag für den Posten der Opernintendanz. Er verfügt über einen großen Erfahrungsschatz in der Leitung großer Häuser und ist sowohl national als auch international gut vernetzt. Seine Berufung sehen wir als Chance, die Opernstadt Köln weiterzuentwickeln und an die sehr gute Arbeit von Birgit Meyer anzuknüpfen. Wichtig wird sein, den Übergang transparent und konstruktiv zu gestalten. Ebenso erwarten wir klare Perspektiven für die Zukunft der Mitarbeitenden, die in den vergangenen Jahren unter schwierigen Rahmenbedingungen stets hervorragende Arbeit geleistet haben."

Und auch die Kölner CDU verschickte ein Statement ihres kulturpolitischen Sprechers Dr. Ralph Elster: „Hein Mulders ist ein Top-Intendant mit internationalem Anspruch. Nach Stationen in Antwerpen, Amsterdam und Essen wird es hochgradig spannend, welches Repertoire er in Köln entwickelt. Mit ihm kann die Wiedereröffnung am Offenbachplatz enorme nationale und internationale Strahlkraft entfalten. Er hat das Potenzial, Köln wieder zu einer Opern-Metropole von europäischem Rang werden zu lassen.“

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