Kultur Bühne

Schauspielerin Rois kritisiert Sexismus in ihrer Branche

Berlin | Schauspielerin Sophie Rois hat Sexismus in ihrer Branche angeprangert. "Prinzipiell ist es so, dass ein Mann, der die Bühne betritt, natürlich mehr wert ist. Das ist die Peniszulage, die man dafür bekommt, wenn man die Bühne betritt", sagte Rois dem Radiosender HR1. "Zum Sexismus in dieser Branche gehört zum Beispiel auch, dass stillschweigend Frauen schlechter bezahlt werden als Männer. Das ist mein größtes Problem mit Sexismus", so die Schauspielerin. Die ungleiche Bezahlung sei genau so wie "Ich fass` dir auf`s Knie" eine ständige Machtdemonstration. "Damit ein bestimmtes Geschlechterverhältnis immer aufrecht erhalten werden soll".

Rois äußerte sich auch zur Weihnachtszeit: "Ich will nicht selber kochen denn für die Leute aus der Showbranche, ist die Weihnachtszeit keine Freizeit, aber es gibt Gott sei Dank Freunde, die mich einladen und gut kochen". Den Advent mag die Schauspielerin besonders: "Vor allem Geschenke einkaufen und dann, wenn man ganz viele Tüten hat, gerne einen Whisky Sour trinken gehen."

Zurück zur Rubrik Bühne

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Bühne

18072018_Theaterpreis_Kunstsalon_ViolaHasse

Köln | Das Schauspielerinnen-Duo „Killer&Killer“ hat den diesjährigen Kunstsalon-Theaterpreis gewonnen. 16 Produktionen aus Kölns freier Theaterszene hatten sich beworben, drei konnten sich nach einer internen Auswahl am vergangenen Wochenende in der Orangerie dem Urteil von Jury und Publikum stellen.

13072018_NNTheater_ReneAchenbach

Köln | Mit „20.000 Meilen unter dem Meer“ schrieb Jules Verne vor fast 150 Jahren einen Roman über die Schwierigkeit, auf dieser Welt eigenmächtig Gerechtigkeit zu finden. Jetzt fiel er in die Hände des NN-Theaters, das ihn auf bewährte Art in die Gegenwart verpflanzte. Beim Festival im Südstadt-Friedenspark hatte das Stück jetzt seine Köln-Premiere und wurde begeistert gefeiert.

tdk_ehu_03072018

Köln | Die kommende Spielzeit 2018/19 ist endgültig die letzte des Theaters der Keller in der Kleingedankstraße. Danach muss geräumt werden, hier sollen Wohnungen entstehen. Wohin es danach gehen soll, ist ungewiss. Doch Hausherr Simon Keller hat eine Idee: ein Theater auf Zeit auf dem Ebertplatz, eine „rote Box“, quasi ein kleiner Bruder des „blauen Zelts“ neben dem Hauptbahnhof.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS