Kultur Bühne

tabu_2282013

„Taburopa“: Europäisches freies Theaterprojekt zum Thema „Tabu“ - Vorspiel und Uraufführungen in Köln

Köln | „Taburopa“ ist nach Aussage seiner Macher ein internationales Performing Arts Project, dessen Startphase vom 27. August bis 1. September in Köln stattfindet. Es geht um das Thema „Tabu“ in unterschiedlichen europäischen Kulturen, das wissenschaftlich und kulturell in vier europäischen Metropolen von vier unterschiedlichen Theater- und Performancegruppen erarbeitet und im Rahmen des Sommerblut Festivals 2014, dessen Fokusthema ebenfalls „Tabu“ ist, von den vier Projektpartnern uraufgeführt werden soll.

Das Projekt wird gefördert durch das EACEA Kulturprogramm der Europäischen Union, dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW, der Kunststiftung NRW und der Stadt Köln. Die gibt 15.000 Euro dazu. Vier Theater- und Performancegruppen aus Europa nehmen teil. „Theatro Praga“ aus Lissabon/Portugal, „Kobalt Works“ aus Brüssel/Belgien, „Association of Culture Practitioners“ aus Warschau/Polen und „Futur3“ das freie Theaterkollektiv aus Köln. Die Steuerung übernimmt das Sommerblutfestival.

In der ersten Phase, nachdem man fast zwei Jahre an der Konzeption gearbeitet hat, kommen alle Künstler und Gruppen Ende August nach Köln. In der Startphase beginnen die Gruppen mit ihrer Recherchearbeit und werden bei Vorträgen inspiriert. Die Recherchen zum Thema „Tabu“ werden sie in ihren Heimatstädten intensivieren. Zudem gibt es vier öffentliche Veranstaltungen: „Death of a Pole Dancer“, eine Performance der philipinischen Tänzerin Eisa Jocson im Arttheater, der Film von F.W. Murnau „Tabu“ im Forum der VHS in der Cäcilienstraße, „Unerhörte Musik – Tabus in Musik und Klang“ mit Konrad Heiland und Stefan Bohne im Arttheater und der Film von Jörg Buttgereit „Nekromantik“ im Filmhaus in Köln. Zum Sommerblutfestival 2014 kommen die Gruppen mit ihren in den Heimatstädten erarbeiteten Performances und Theaterstücken zurück nach Köln. Dann wird es in Köln vier Uraufführungen zum Thema "Tabu" aus vier europäischen Perspektiven geben. Alle Projekte werden in allen Städten anschließend auf einer Tournee gezeigt.

„Taburopa“ versteht sich als internationales Theaterprojekt, das sich mit kulturellen, historischen und alltäglichen Tabus in Europa beschäftigen wird. So betone die EU immer die Gemeinsamkeiten, aber im Alltag der Debatte um den Euro als gemeinsame Währung, seien nationale Ressentiments wieder stärker hervorgetreten, nannte André Erlen, künstlerischer Leiter als ein Beispiel. Die Ensembles seien extra zusammengestellt worden und die Performances sollen erst nach intensiven Recherchearbeiten erarbeitet, umgesetzt und aufgeführt werden. Andrea Asch, MdL. und Vorsitzende des Fördervereins des Sommerblutfestivals fragte, wo Tabus sinnvoll seien in einer Welt die dem Tabubruch zuweilen auch huldige oder wo Tabus die Entfaltungsmöglichkeiten hemmten.

Taburopa – An International Performing Arts Project
Launching-Phase, Köln
28.-31.August 2013

Zurück zur Rubrik Bühne

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Bühne

tdk_step_27052020

Das Theater der Keller meldet sich am Samstag mit einer Premiere in der TanzFaktur zurück.

Köln | „Wir wollen unbedingt wieder Theater spielen, auch wenn die Gegenwart zurzeit ein schwieriges Feld ist. Wir haben als letztes Kölner Theater am 14. März gespielt und werden jetzt mit unserer Premiere am Samstag die Ersten sein, die zurückkehren“, sagt Intendant Heinz Simon Keller. Zweieinhalb Monate war sein Haus jetzt wegen der Corona-Krise geschlossen. Nun kehrt man am 30. Mai mit der Premiere des Tanztheater-Stücks „Das Experiment“ von Bibiana Jiménez wieder zurück ins Rampenlicht. Zwei Tänzerinnen werden dabei auf der Bühne stehen, die Stimme der Schauspielerin kommt aus dem Off. Bei der Probebühne schaffte man mit großflächig angebrachter Plastikfolie kurzerhand ein corona-sicheres Bühnenbild.

himmelundkoelle_step_19052020

Köln bekommt sein eigenes Musical mit viel Humor und Gefühl

Köln | Da treffen zwei Welten aufeinander: Jungpfarrer Elmar stammt aus dem Schwarzwald und hat gerade das Priesterseminar verlassen. Von der frommen Provinz wird er für seine erste Stelle in die sündige Großstadt Köln geschickt, wo die Bilbel mehr ein Servicevorschlag als eine strikte Anweisung ist. Schon die ersten Begegnungen auf der Domplatte sind für Elmar ein echter Kulturschock. Und bevor er am Rhein seine erste Sonntagspredigt halten kann, gerät er mitten ins wilde Treiben eines kölschen Samstagsabends im Schatten des Doms. Schnell muss er feststellen, gegen Junggesellinnenabschiede und dem nächtlichen Treiben auf dem Brüsseler Platz waren Sodom und Gomorra eine Oase des Friedens und der Ruhe. An seiner Seite ist das echte kölsche Mädchen Kathy, dass kurz vor der Hochzeit feststellt, dass sie schwanger ist, nur leider nicht vom Bräutigam. Da ist geistiger Beistand gefragt und der führt den jungen Priester in die Welt der Shisha-Bars und Brauhäuser.

Köln | Der Kunstsalon vergibt in diesem Jahr seinen Theaterpreis an vier Produktionen: „Raub – nach F. Schiller", Künstlerkollektiv Spiegelberg,
„In Decent Times", Constantin Hochkeppel, „Pressspan", Artmann&Duvoisin, „FLAKON", Mara Tsironi, Behrang Karimi, Paul Wiersbinski. Damit will der Kunstsalon die freie Theaterszene in dieser schwierigen Zeit mit je 2.500 Euro unterstützen.

karnevals

Über 80 Karnevalsgesellschaften, Bands, Rednerinnen und Redner folgten der Einladung von report-K und plauderten am Roten Fass über die Session, das Motto, ihre Lieblingsveedel und mehr:

Der Kölner Karneval plaudert am Roten Fass von report-K.de, Kölns Internetzeitung über die Session 2020.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

Fleumes filettiert

fleumes_filettiert

In der Gastkolumne „Fleumes filettiert“ blickt Gisbert Fleumes bei report-K auf liebevoll charmante Art und mit spitzer Feder auf Köln, das Stadtleben am Nabel des Rheins und mehr ...

Folge Eins: Wir sind Weiberfastnacht breit

KARNEVAL NACHRICHTEN

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >