Kultur Bühne

Tango22102013

Nicole Nau und Tanzpartner Luis Pereyra in Tango-Pose

Tanz-und Musikshow mit argentinischem Flair: „The Great Dance of Argentina“ im November in Köln

Köln | Die Weltstars Nicole Nau und Luis Pereyra sind mit ihrer Show „The Great Dance of Argentina“ auf Deutschland-Tour und kommen am 30. November auch nach Köln ins Theater am Tanzbrunnen. Dort wollen sie das Publikum mit lateinamerikanischen Klängen und einer Sinnes-Performance bezaubern. Milongas, Musik und Melancholie - die neunköpfige Truppe will die Zuschauer in die Welt des „Tango Argentino“ und in die der argentinischen Kultur entführen, vor allem aber um zu teilen.

Tango in seiner ursprünglichen Form zu erhalten, das ist ein wichtiges Anliegen des Allround-Talents Luis Pereyra, der schon mit fünf auf den Bühnen Argentiniens stand. Der Argentinier entwirft die Show zusammen mit seiner Tanzpartnerin, Nicole Nau, selbst. Er kümmert sich um Choreografie, Regie, Direktion, Repertoire und spielt sogar die Boleadoras, sie ist zuständig für das Bühnenbild, die selbstentworfenen Kostüme und das Licht. Unterstützung bekommen die beiden von vier Tänzern, drei Musikern und zwei Technikern. Moderne LED´s sorgen für eine „grüne Produktion“.  

Nau und Pereyra, die auch im wirklichen Leben ein Paar sind, legen viel Wert darauf, dass keine Klischees gezeigt werden, denn „Argentinien ist nicht nur Tango“, betonte Nau. Die argentinische Kultur sei unglaublich vielseitig und facettenreich. So wies Pereyra darauf hin, dass es in seinem Heimatland über 200 populäre Tänze gibt, somit sei der weltberühmte Tango nur ein kleiner Teil der Folklore. In den letzten 25 Jahren habe sich der Tango stark verändert. Diesem Trend halten die beiden Vollblut-Tänzer entgegen und versprechen den „echten“ Tango, der im 19. Jahrhundert in den Patios, so genannten Innenhöfen, von Buenos Aires und Umgebung entstanden ist. Die Show werde deshalb weder Modern Dance Performances oder Akrobatik präsentieren, noch werde man leicht bekleidete Tänzerinnen mit tiefen Dekolletés zu Gesicht bekommen. Für Pereyra ist klar, Künstler sein bedeutet auch Botschafter der Nation. „Meine Verantwortung und Pflicht ist es, dass der Tango authentisch bleibt“, sagte er.

Nau beschreibt die Show als sehr dynamisch, dem Musical nahe stehend. So würden die Stücke von liebevoll und zärtlich über kraftvoll und lebendig bis hin zu leidenschaftlich und lyrisch reichen. Es würden kleine Universen erzählt, so die Tänzerin mit deutschen Wurzeln. Der Untertitel der Show „El Sonido de mi Tierra – Der Klang meiner Erde“ bringt das Thema der Show auf den Punkt, denn mit der Mischung aus Tanz und Musik soll das Publikum  einen tiefen Blick in die argentinische Seele erhalten. Der Applaus am Ende gelte dann nicht nur den Künstlern, so das Paar, sondern einer ganzen Kultur.  Diese möchten die beiden gerne mit dem Publikum teilen.

Wie die 50-jährige zum Tango gekommen ist, klingt wie eine Szene aus der Traumfabrik Hollywood. Ihr sei ein Flyer mit dem Hinweis auf Tango-Tanzstunden am Absatz hängen geblieben. Daraufhin probierte sie sich im Tango-Tanzen, ging 1988 nach Argentinien, lernte Land, Leute und den „wahren“ Tango kennen und lieben. Mittlerweile ist sie in ihrer Wahlheimat Argentinien berühmt und ziert sogar Briefmarken.

Einen kleinen Vorgeschmack bekommen Interessierte bereits am 27. Oktober. Dann wird die Kompanie in Köln im Senftöpfchen auftretenden. Nau versprach am Ende eine atemberaubende Show mit "Zufriedenheitsgarantie".

Infobox:

Wann:       30. November 2013
Einlass:     19.00 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr
Wo:          Theater am Tanzbrunnen
                Rheinparkweg 1, 50679 Köln     
                     

Zurück zur Rubrik Bühne

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Bühne

tdk_step_27052020

Das Theater der Keller meldet sich am Samstag mit einer Premiere in der TanzFaktur zurück.

Köln | „Wir wollen unbedingt wieder Theater spielen, auch wenn die Gegenwart zurzeit ein schwieriges Feld ist. Wir haben als letztes Kölner Theater am 14. März gespielt und werden jetzt mit unserer Premiere am Samstag die Ersten sein, die zurückkehren“, sagt Intendant Heinz Simon Keller. Zweieinhalb Monate war sein Haus jetzt wegen der Corona-Krise geschlossen. Nun kehrt man am 30. Mai mit der Premiere des Tanztheater-Stücks „Das Experiment“ von Bibiana Jiménez wieder zurück ins Rampenlicht. Zwei Tänzerinnen werden dabei auf der Bühne stehen, die Stimme der Schauspielerin kommt aus dem Off. Bei der Probebühne schaffte man mit großflächig angebrachter Plastikfolie kurzerhand ein corona-sicheres Bühnenbild.

himmelundkoelle_step_19052020

Köln bekommt sein eigenes Musical mit viel Humor und Gefühl

Köln | Da treffen zwei Welten aufeinander: Jungpfarrer Elmar stammt aus dem Schwarzwald und hat gerade das Priesterseminar verlassen. Von der frommen Provinz wird er für seine erste Stelle in die sündige Großstadt Köln geschickt, wo die Bilbel mehr ein Servicevorschlag als eine strikte Anweisung ist. Schon die ersten Begegnungen auf der Domplatte sind für Elmar ein echter Kulturschock. Und bevor er am Rhein seine erste Sonntagspredigt halten kann, gerät er mitten ins wilde Treiben eines kölschen Samstagsabends im Schatten des Doms. Schnell muss er feststellen, gegen Junggesellinnenabschiede und dem nächtlichen Treiben auf dem Brüsseler Platz waren Sodom und Gomorra eine Oase des Friedens und der Ruhe. An seiner Seite ist das echte kölsche Mädchen Kathy, dass kurz vor der Hochzeit feststellt, dass sie schwanger ist, nur leider nicht vom Bräutigam. Da ist geistiger Beistand gefragt und der führt den jungen Priester in die Welt der Shisha-Bars und Brauhäuser.

Köln | Der Kunstsalon vergibt in diesem Jahr seinen Theaterpreis an vier Produktionen: „Raub – nach F. Schiller", Künstlerkollektiv Spiegelberg,
„In Decent Times", Constantin Hochkeppel, „Pressspan", Artmann&Duvoisin, „FLAKON", Mara Tsironi, Behrang Karimi, Paul Wiersbinski. Damit will der Kunstsalon die freie Theaterszene in dieser schwierigen Zeit mit je 2.500 Euro unterstützen.

karnevals

Über 80 Karnevalsgesellschaften, Bands, Rednerinnen und Redner folgten der Einladung von report-K und plauderten am Roten Fass über die Session, das Motto, ihre Lieblingsveedel und mehr:

Der Kölner Karneval plaudert am Roten Fass von report-K.de, Kölns Internetzeitung über die Session 2020.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

Fleumes filettiert

fleumes_filettiert

In der Gastkolumne „Fleumes filettiert“ blickt Gisbert Fleumes bei report-K auf liebevoll charmante Art und mit spitzer Feder auf Köln, das Stadtleben am Nabel des Rheins und mehr ...

Folge Eins: Wir sind Weiberfastnacht breit

KARNEVAL NACHRICHTEN

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >