Kultur Bühne

WDR verzichtet auf „Hänneschen“ in seinem Programm

Köln | 
Im Februar 2016 wird zum letzten Mal die „Puppensitzung“ ausgestrahlt. 2017 wird es keine Sendung mehr geben.

Der Hauptgrund dafür seien „notwendige Sparanstrengungen“, erklärt der WDR. Es hatte sich bereits in der Vergangenheit abgezeichnet, dass das Hänneschen-Theater seine Zuschauer überwiegend im Kölner Raum und nicht mehr im gesamten Sendegebiet des WDR fand. Das durchweg auf Kölsch dargebotene Programm konnte offenbar nicht länger eine ausreichend große Zuschauerzahl ansprechen.

Da die Puppensitzung je nach Session mit 35 bis 70 Vorstellungen nicht annähernd die Nachfrage nach Karten befriedigen konnte, war die Ausstrahlung im WDR eine weitere Möglichkeit die Knollendorfer zu sehen. Als schwierig erwiesen sich dabei in den letzten Jahren die Sendezeiten: Karnevalssonntag am späten Abend und Karnevalsdienstag am frühen Morgen. Diese Sendezeiten verfügen traditionell bedingt über geringe Zuschauerzahlen.

Hänneschen-Intendantin Frauke Kemmerling und der Vorstand des Fördervereins der Freunde des Hänneschen- Theaters e.V. bedauern dies – „vor allem, weil der WDR der richtige Sendepartner ist und wir uns doch beide auf dem Wege der Verjüngung befinden“, so die Intendantin.

Seit Februar 1982 überträgt das WDR Fernsehen bereits Aufführungen aus dem Hänneschen-Theater. 

Zurück zur Rubrik Bühne

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Bühne

tom_jones_PR_14072021

Köln | Tom Jones ist 81 Jahre alt und wird im kommenden Jahr am 28. Juli 2022 auf dem Kölner Roncalliplatz auftreten. Am 30. Juli 2022 folgt die US-amerikanische Band die Pixies.

intendanz_11072021

Köln | aktualisiert | Köln, falsch OB Reker sucht – oder sucht Köln, beziehungsweise OB Reker gar nicht? – eine Nachfolger*in für Stefan Bachmann. Der ist Intendant des Schauspiels der Stadt Köln und kündigte schon 2018 an, den Ort seines Wirkens verändern zu wollen, um seine Kreativität fluid zu erhalten. Zunächst scheiterte die Stadt vielbeachtet mit einer Nachbesetzung, dann folgte eine von Oberbürgermeisterin Henriette Reker eingesetzte Findungskommission. Die suchte zwei Jahre und fand niemand Neuen. Jetzt solle der Vertrag mit Bachmann erneut bis 2026 verlängert werden. Die FDP spricht von einem "Alarmsignal für die Kölner Kultur". Die anderen Parteien im Kölner Rat sind sprachlos, die SPD äußerte sich mittlerweile in einem Statement ihrer kulturpolitischen Sprecherin Maria Helmis.

Theater-der-Keller-Teamfoto_step_24062021

Köln | Seit zwölf Tagen hat das Theater der Keller wieder geöffnet. Drei Premieren gab es in dieser Zeit in der Tanzfaktur an der Siegburger Straße. „Die Leute kommen und applaudieren. Wir sind wieder da, wo wir sein wollen. In der Pandemie erkennt man, dass man die Zuschauer braucht und dass diese auch uns als Theater brauchen. Wir haben in der schwierigen Zeit des Lockdowns viel Zuspruch und Rückhalt gespürt“, sagt Intendant Heinz Simon Keller.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >