Kultur Bühne

WDR verzichtet auf „Hänneschen“ in seinem Programm

Köln | 
Im Februar 2016 wird zum letzten Mal die „Puppensitzung“ ausgestrahlt. 2017 wird es keine Sendung mehr geben.

Der Hauptgrund dafür seien „notwendige Sparanstrengungen“, erklärt der WDR. Es hatte sich bereits in der Vergangenheit abgezeichnet, dass das Hänneschen-Theater seine Zuschauer überwiegend im Kölner Raum und nicht mehr im gesamten Sendegebiet des WDR fand. Das durchweg auf Kölsch dargebotene Programm konnte offenbar nicht länger eine ausreichend große Zuschauerzahl ansprechen.

Da die Puppensitzung je nach Session mit 35 bis 70 Vorstellungen nicht annähernd die Nachfrage nach Karten befriedigen konnte, war die Ausstrahlung im WDR eine weitere Möglichkeit die Knollendorfer zu sehen. Als schwierig erwiesen sich dabei in den letzten Jahren die Sendezeiten: Karnevalssonntag am späten Abend und Karnevalsdienstag am frühen Morgen. Diese Sendezeiten verfügen traditionell bedingt über geringe Zuschauerzahlen.

Hänneschen-Intendantin Frauke Kemmerling und der Vorstand des Fördervereins der Freunde des Hänneschen- Theaters e.V. bedauern dies – „vor allem, weil der WDR der richtige Sendepartner ist und wir uns doch beide auf dem Wege der Verjüngung befinden“, so die Intendantin.

Seit Februar 1982 überträgt das WDR Fernsehen bereits Aufführungen aus dem Hänneschen-Theater. 

Zurück zur Rubrik Bühne

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Bühne

theater_step_20102020

„Theater sind Schutzräume und keine Infektionsherde“

Köln | Binnen von 13 Tagen im Oktober musste die Kölner Kulturszene gleich mehrere Corona-Verordnungen in den Theatern umsetzen. Zunächst kam die Maskenpflicht am Platz, dann die maximale Auslastung der Zuschauerkapazitäten von 20 Prozent und die Wiedereinführung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zwischen den Besuchern. „Das ist, wie wenn Schildbürger über Köln hergefallen wären. Man weiß am Tag nicht, unter welchen Bedingungen am Abend gespielt werden kann. Das ist besonders bitter, denn die Zeit zwischen Oktober und April ist unsere Hauptspielzeit. Da müssen wir so viel erwirtschaften, dass wir über den Sommer kommen. Wir sind, was die Corona-Schutzverordnung betrifft, gut vorbereitet, man kann sich bei uns sicher fühlen. Jetzt müssen aber die Leute kommen, damit wir bis ins kommende Jahr überleben können“, sagt Torsten Schlosser, Künstler und Spielleiter des Atelier-Theaters.

cologne_comedy_step_19102020

Vom 29. Oktober bis zum 7. November sind rund 70 Veranstaltungen geplant

Köln | Für Geschäftsführer Ralf Günther gibt es gleich mehrere Gründe, auch in den Krisenzeiten von Corona das Cologne Comedy Festival zu veranstalten: „Da ist zum einen unsere Verpflichtung gegenüber den Theatern, den Künstlern und der gesamten Comedy-Branche. Wir wollten das Festival als Plattform nutzen und zeigen, dass es weitergeht und dass das Publikum wieder unbesorgt zu Kulturveranstaltungen kommen kann. Wir sind die Profis, wenn es um Hygiene und Sicherheit geht. Außerdem ist Humor jetzt in schwierigen, angstgetriebenen Zeiten unfassbar wichtig, weil er es erlaubt, neue Blickwinkel auf die Probleme zu bekommen.“

Köln | Das Kölner Hänneschen Theater setzt aufgrund der aktuellen Bestimmungen und Verordnungen der Coronaschutzverordnung und die Regelungen der Stadt Köln die Aufführung des Abendstückes „D’r Rhing erop, d’r Rhing erav“ bis zum 31. Oktober aus.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

KOMMUNALWAHL 2020

wahlbox

Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >