Kultur Film

06_wfilm_jetztnicht_pressebild_12082017

Ab 9. November neu im Kino: "Jetzt.Nicht"

Köln | Ab 9. November in den Kinos „Jetzt.Nicht.“ - Ein Film von Julia Keller. Der Inhalt: Seine Tage sind lang, sein Terminkalender voll – ein hochtourig getaktetes Leben in der Marketingabteilung eines Kosmetikherstellers. Als Walter Mitte vierzig völlig unerwartet gekündigt wird, verliert er jeglichen Halt.

Die erzwungene Auszeit bringt existenzielle Fragen hervor. Auf der Suche nach Antworten flüchtet sich Walter in die Identität eines anderen Mannes. Was aber sollen die Koordinaten des Lebens sein, wenn Arbeit und Leistung nicht mehr das Maß aller Dinge sind? Diese Fragen stellt der Film und sucht Antworten. Ein Sozialdrama bei dem die Arbeitslosigkeit zur Identitätskrise führt und so der Wohlstands- und Leistungsgesellschaft den Spiegel vorhält.

Der Film läuft vom 9. bis 15. November in der Filmpalette im Kölner Eigelstein.

Zurück zur Rubrik Film

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Film

Köln | Vertreter der Filmbranche NRW fordern ein Nachdenken über die Strukturen und Machtkonzentrationen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Ihre Kritik machen sie am Fall Henke offensichtlich.

FS-70er2---demo

Köln | Köln, die autofreie Stadt: In den 1970er Jahren trieb dieser Traum seinem Höhepunkt zu. Dass daraus kein Alptraum wurde, ist Bürgerinitiativen zu danken, die auch zum Teil verhindern konnten, was man heute Gentrifizierung nennt. In die bewegte Zeit von 1975 bis 1980 entführt die neue DVD aus der Reihe „Köln – Filmreise“. Auch hier konnte Filmhistoriker und –sammler Hermann Rheindorf wieder zum Teil unbekanntes Material zusammenstellen. Hinweis der Redkation: Heute Abend ist Kinopremiere des Films in der Volksbühne.

herr_ehu_15032018

Köln | Skandale begleiten die Geschichte der Bundesrepublik. Oft genug stießen sie eine wichtige politische Diskussion an. Ohne Skandale wäre dieser Staat nicht zu einem „Musterbeispiel“ für Vergangenheitsbewältigung geworden. Wie das geschah, zeichnet der Historiker Johannes Heer in seiner 8-teiligen Vortragsreihe „Der Skandal als vorlauter Bote“ nach, die am kommenden Sonntag im Filmforum NRW (Museum Ludwig) beginnt.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS