Kultur Film

Maria Furtwängler bekommt bis heute Briefe zum TV-Film "Die Flucht"

Berlin | Schauspielerin Maria Furtwängler erreichen auch mehr als zehn Jahre nach der Erstausstrahlung des ARD-Zweiteilers "Die Flucht" noch immer Dankesschreiben von Zuschauern.

"Ich kriege bis heute bei der x-ten Wiederholung immer wieder Briefe, in denen dann zum Beispiel steht, dass die Großmutter durch den Film zum ersten Mal über diese Zeit gesprochen hätte – oder dass man den Onkel überhaupt nur auf diese Weise darauf ansprechen konnte", sagte die Schauspielerin dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (RND). Im Historiendrama "Die Flucht" von Regisseur Kai Wessel spielte sie 2007 die junge Lena Gräfin von Mahlenberg, die 1944 auf das Familiengut in Ostpreußen zurückkehrt und gegen Kriegsende einen Flüchtlingstreck vor der herannahenden Roten Armee bis nach Bayern führt.

Beide Teile hatten jeweils mehr als zehn Millionen Zuschauer. Die Rolle machte Furtwängler endgültig zum Star. "Das war eine tolle Erfahrung, dass man Menschen mit einem Film derart berühren kann, dass das Medium so viel auslösen kann."

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