Kultur Film

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v.l.n.re: Martina Böhnisch (Anna Schudt), Peter Faber (Jörg Hartmann), Nora Dalay (Aylin Tezel) und Jan Pawlak (Rick Okon)
© WDR/Thomas Kost

WDR startet Dreharbeiten für neuen Dortmunder „Tatort“

Dortmund | Am 19. Februar starteten die Dreharbeiten für den „Tatort“ mit dem Titel „Monster“. Der WDR erklärte, dass Schauspielerin Aylin Tezel das Team ab 2020 verlassen werde.

„Der 15. Fall für das Team der Dortmunder Mordkommission ist schon aufgeklärt: Als die Polizei den Tatort erreicht, sitzt die junge Mörderin direkt neben dem Opfer. Bei den Ermittlungen stoßen die Kommissare Peter Faber (Jörg Hartmann), Martina Bönisch (Anna Schudt), Nora Dalay (Aylin Tezel) und Jan Pawlak (Rick Okon) auf ein abgründiges Netzwerk, in dem Kinder wie Waren gehandelt werden.“

Das Drehbuch für den neuen „Tatort“ aus Dortmund kommt von Jürgen Werner, welcher auch das Script für den, mit dem Grimme-Preis nominierten Fim „Zivilcourage“ schrieb. Umsetzen wird ihn Regisseur Torsten C. Fischer, welcher bereits für „Polizeiruf 110“ und „Tatort“ aktiv war.

Tezel steigt 2020 aus

Überraschend war die Meldung, dass Aylin Tezel, die Kriminaloberkommissarin Nora Dalay verkörperte, ab 2020 nicht mehr Teil des Tatort-Teams sein werde.

"Ja, es stimmt, ich habe mich dazu entschlossen den „Tatort“ zu verlassen. Ich hatte eine wirklich wichtige und wertvolle Zeit beim „Tatort“ und bin dem WDR und meinen Kollegen Rick, Stefan, Jörg und Anna sehr dankbar für diese wunderbare gemeinsame Reise. Nun ist es Zeit für eine Veränderung, und obwohl ich Nora Dalay sicherlich vermissen werde, freue ich mich auf neue künstlerische Herausforderungen", wird Tezel zitiert.

Beim WDR zeigt man sich bedrückt aber verständnisvoll. So sagt Frank Tönsmann als verantwortlicher Tatort-Redakteur: “Wir bedauern Aylins Entscheidung sehr und wünschen ihr für Ihre Zukunft alles Gute. Jetzt freuen wir uns aber erstmal auf noch zwei weitere Folgen mit ihr und ihrer Nora Dalay. Und wenn man den „Tatort Dortmund“ kennt, wird es nicht verwundern, dass wir uns für ihren Ausstieg etwas Besonderes ausdenken werden“

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