Kultur Film

youllneverwalkalone_02_08_17

Michael Pick, Geschäftsführer Bay | Andreas Hupke, Vorsitzender des Städtepartnerschaftsverein Köln-Liverpool | André Schäfer, Regisseur | Jascha Hannover, Produzent

„You'll never walk alone“ - eine Dokumentation über die Entstehung der Fußballhymne

Köln | Die Dokumentation „You'll never walk alone“ erzählt die Entstehung der gleichnamigen Fußballhymne. Ein Song den jeder eingefleischter Fußball-Fan kennen müsste. Dabei geht es inhaltlich im Text noch nicht einmal um Fußball. Trotzdem ist es der Klassiker beim FC Liverpool. Die erste Wurzel der Stadionhymne kommt zudem noch nicht einmal aus Großbritannien. Auch bei den Dortmunder Heimspielen singen tausende Fußballfans lauthals dieses Lied. Wie es zu dieser Dokumentation kam und wo genau „You'll never walk alone“ seine Ursprung hat, erzählt Regisseur André Schäfer im Interview mit report-K.

Ein Musikstück wird zur Fußballhymne

Die ersten Wurzeln der Stadionhymne kommen aus Budapest, erzählt Schäfer im Interview mit report-K. Dort nämlich schrieb im Jahr 1909 der damals weltberühmte Autor Ferenc Molnár ein neues Theaterstück „Liliom“. Dann gelang das Stück nach Wien, Berlin und Hamburg nach New York, wo die Musical-Autoren Rodgers und Hammerstein es als „Carousel“ für den Broadway vertonen und dazu den Song „You'll never walk alone“ schaffen. Über kuriose Wege gelang der Song dann nach Liverpool ins Stadion. Von dort in alle Welt. Auch in Dortmund gehört die Hymne zum festen Fan-Ritual. „Es ist eine großartige Atmosphäre, wenn tausende Fans im Stadion dieses Lied singen“, betont Schäfer.

Im Text ist von Fußball eigentlich keine Rede. Es wird von Unwetter gesungen, in dem man den Kopf einziehen möchte, in dem die Träume sturmgepeitscht werden und in dem man die Hoffnung trotzdem nicht fahren lassen soll.

Sommerkino Köln zeigt Dokumentation

Das Sommerkino am Rheinauhafen zeigt die Dokumentation am 10. August. Vor dem Film wird es eine Talkrunde mit Andreas Hupke, Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins Köln-Liverpool, Regisseur André Schäfer und Protagonist Joachim Król geben.

„You'll never walk alone“

Einlass: 19 Uhr
Kurz-Konzert: 19:15 Uhr
Talkrunde: 20 Uhr
Filmstart: bei Einbruch der Dunkelheit – sollte die Vorführung wetterbedingt ausfallen, wird bis 19 Uhr informiert

Zurück zur Rubrik Film

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Film

Los Angeles | Die Netflix-Serie "The Crown" ist als großer Sieger aus der 73. Verleihung der Primetime Emmy Awards hervorgegangen. Die Serie über das Leben der britischen Königin Elisabeth II. gewann in der Sparte Drama alle Hauptkategorien und holte am Ende mit sieben Siegen die meisten Auszeichnungen. In der Sparte Comedy dominierte die Apple-Serie "Ted Lasso" mit vier Preisen.

Berlin | Schauspielerin Sibel Kekilli geht mit der deutschen Film- und Fernsehbranche hart ins Gericht. "Mir scheint, dass die Bedürfnisse des älteren Publikums eher berücksichtigt werden als die der Jüngeren", sagte die 41-Jährige der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitagausgabe).

Berlin | Die deutsche Schauspielerin und Drehbuchautorin Heide Keller ist tot. Sie sei bereits am Freitag im Alter von 81 Jahren gestorben, teilte das ZDF am Montag mit. Keller wurde vor allem für ihre Rolle als Chefhostess Beatrice in der ZDF-Serie "Das Traumschiff" bekannt.

NACHRICHTEN + THEMEN AKTUELL

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >