Kunst

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Köln | Es ist eine kleine Corona-Katastrophe: Die ART COLOGNE, Deutschland wichtigste Kunstmesse, wird erneut abgesagt. Nachdem die ART COLOGNE im letzten Jahr vom Frühjahr auf den November 2020 verschoben worden war, musste der Termin quasi in letzter Minute abgesagt werden.

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ART COLOGNE im April, Art Düsseldorf im Juni, Art Basel im September

Köln | Mit veränderten Terminen reagieren die großen europäischen Kunstmessen auf die Corona-Beschränkungen. Die Art Cologne soll nun im April, die Art Düsseldorf im Juni und die Art Basel erst im September stattfinden.

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Köln | Das Landgericht Köln hat entscheiden, dass die Kunstinitiative "Raum 13" die Räume in der ehemaligen Hauptverwaltung der Deutz-AG räumen muss. Die Kündigungen die die Grundbesitzverwaltungsgesellschaft ausgesprochen habe sei rechtswirksam, da sie vertragsgemäß mit Wirkung zum 30. April 2020 ausgesprochen worden seien. Gegen das Urteil kann Berufung vor dem Oberlandesgericht Köln eingelegt werden.

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Mit Kölner Unterstützung wird im Berliner Martin Gropius-Bau Kunst der USA und UdSSR aus Zeiten des Kalten Krieges gegenübergestellt.

Köln | Darauf hätte man auch in Köln kommen können: Unter dem Titel „The Cool and the Cold. Malerei aus den USA und der UdSSR 1960-1990 Sammlung Ludwig" organisiert das Berliner Ausstellungszentrum Martin Gropius-Bau eine umfangreiche Gruppenausstellung aus den Beständen der Sammlung Ludwig aus sechs verschiedenen Museen, darunter dem Museum Ludwig in Köln. Nachdem die Ausstellung wegen der Corona-Schließungen nicht eröffnet werden konnte, ist sie nun für 17. September 2021 bis 09. Januar 2022 angekündigt.

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Interview mit der Direktorin des Käthe Kollwitz-Museums, Hannelore Fischer

Wie erleben Sie die Situation jetzt im zweiten Lockdown?

Hannelore Fischer: Es gibt aktuell keine Planungssicherheit für die Sonderausstellungen in diesem Jahr. Man stochert im Nebel und weiß nicht, ob Projekte wieder verschoben werden müssen. Der Lockdown mit der Schließung der Kultureinrichtungen hat uns schon sehr getroffen. Unsere Art-Déco-Ausstellung, erst Ende September eröffnet, war gerade gut im Fluss. Über 5000 Besucher hatten die Schau gesehen – und dann kam die erneute Schließung. Im Rückblick kann man schon sagen, dass es fraglich war, Möbel- und Modehäuser offenzulassen und Museen zu schließen. Aber das war eine politische Entscheidung mit dem Versuch, die Pandemie einzudämmen, und selbstverständlich haben wir unseren Beitrag dazu zu leisten. Jetzt sind wir in einer abwartenden Haltung, was das laufende Jahr betrifft.

Köln | Ein Rekordjahr vermeldet das Kölner Auktionshaus Van Ham. Noch nie habe man so viel Umsatz gemacht wie in 2020. In 53 Auktionen mit ca 14.000 Losen seien knapp 40 Millionen Euro erlöst worden. Dabei sind 33 Objekte mit einem Preis (inkl. Aufgeld) von über 100.000 Euro unter den Hammer gekommen.

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Interview mit dem Chef des Kölner Museumsdienstes, Dr. Matthias Hamann

Wie erleben Sie die aktuelle Situation im zweiten Lockdown?

Dr. Matthias Hamann: Anders als im Frühjahr wissen wir jetzt genauer, wie wir in dieser Situation handeln müssen. Die Lernkurve im Veranstaltungsbereich ging steil nach oben. Das betrifft Absagen genauso wie den Umgang mit dem Publikum und mit den Honorarkräften, die Ausfallhonorare für bereits zugesagte Termine bekommen. Es ist mir wichtig, mit dieser Geste die Leute zu halten. Da sind wir in Köln bundesweit wohl die einzigen, die das so machen. Wir haben zudem gerade im digitalen Bereich viele Dinge angeschoben, um den verschiedenen Zielgruppen etwas bieten zu können. Wichtig ist, dass wir mit den Angeboten den Menschen einen Mehrwert bieten und die Chancen im digitalen Raum wirklich nutzen. Man kann zum Beispiel eine Bilderreise in einer Videokonferenz anbieten, bei der die Teilnehmer auch Fragen stellen können. Auch ein digitaler Rundgang durchs Mittelalter wäre möglich, bei dem die Bestände aus mehreren Museen miteinbezogen werden. So etwas wäre bei einer analogen Führung nicht machbar. Dazu kommen kreative Angebote zum Beispiel in Workshops. Ich hoffe, dass wir Ende des ersten Quartals damit an die Öffentlichkeit gehen können.

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Interview mit dem Direktor des Kölner Museums Ludwig, Yilmaz Dziewior

Köln | Andy Warhol ist einer der populärsten Künstler überhaupt und einer der bekanntesten Vertreter der Pop Art. Seine ikonischen Motive wie Marilyn, Campell's Suppendose oder Coca-Cola-Flaschen sind Teil des kollektiven Gedächtnisses. 30 Jahre nach der letzten Retrospektive in Köln bringt das Museum Ludwig in einer Sonderausstellung sein Werk in einen Bezug zur Jetztzeit und zur jungen Generation, die den 1987 verstorbenen US-Künstler neu für sich entdeckt. Die Schau startet beim Frühwerk und führt durch das bewegte Leben Warhols. Normalerweise wäre die große Ausstellung mit den mehr als 100 Werken am 12. Dezember eröffnet worden. Wegen der Pandemie sind die Museen aber aktuell noch geschlossen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der im Museum 30, im Buchhandel 38 Euro kosten wird. Die Schau läuft bis zum 18. April.
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Hinweis der Redaktion: Das Interview wurde vor den Überlegungen der Lockdown-Verlängerung geführt.
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Köln | Er ist auf der ganzen Welt bekannt: Thomas Baumgärtel, Bananensprayer aus Köln. Seine Banane ist begehrt. Begehrt an den Orten, an denen er sie sprüht. Galerien und Kunstorte auf der ganzen Welt sind nachgerade entzückt, wenn ihr Ort mit der gesprayten Banane von Baumgärtel geadelt wird. Ganz anders in Köln. Da wird der Bananensprayer angezeigt. Von einem Immobilienunternehmer. War da nicht mal was mit Kunststadt Köln und der ach so wichtigen Kreativszene und der so offenen Kölner Gesellschaft?

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Es ist ein Auktionsrekord in Deutschland: Für 3,6 (mit Aufschlag 4,34) Millionen Euro hat ein unbekannter Käufer beim Kölner Auktionshaus Lempertz eine Gemälde des französischen Künstlers Georges de La Tour ersteigert. Das ist der höchste Preis, der jemals bei einer Alte Meister-Auktion in Deutschland bezahlt worden ist. Lempertz hat damit Kunsthandelsgeschichte geschrieben.

Wiesbaden | Bund, Länder und Gemeinden haben im Jahr 2017 zusammen 11,4 Milliarden Euro für Kultur ausgegeben. Das waren 6,3 Prozent oder 0,7 Milliarden Euro mehr als 2016, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Von 2010 bis 2017 stiegen die öffentlichen Kulturausgaben damit um 22,3 Prozent.

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Köln | Das Kölner Auktionshaus Lempertz versteigert am 8. Dezember 2020 die hochkarätige Sammlung Alter Meister des verstorbenen Unternehmers Heinrich Bischoff. Auf dem Programm ein Bild des französischen Malers Georges de La Tour. „La Fillette au Braisier" (wörtlich „Mädchen, in ein Kohlebecken blasend"), das wohl das letzte Gemälde des französischen Meistermalers, das nicht in einem Museum hängt, könnte ein Auktionsrekord in Deutschland werden. Christoph Mohr befragte Lempertz-Chef Prof. Henrik Hanstein.

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Köln | Klaus Gerrit Friese, zuerst Kunstverleger, dann Galerist, gehört zu den bekannteren Figuren der deutschen Kunstszene. Das hängt mit seiner Galerie zusammen, die zuerst in Stuttgart, seit 2015 in Berlin beheimatet ist, vor allem aber mit seiner Rolle an der Spitze des Bundesverbands Deutscher Galerien. Friese ist auch Vorsitzender des Trägervereins des Zentralarchivs für deutsche und internationale Kunstmarktforschung (ZADIK) in Köln.

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Köln | Die Galerie Jahn + Jahn in München entstand im Jahre 2017 aus dem Zusammenschluss der alten, 1978 gegründeten Galerie Fred Jahn, die große Namen wie Gerhard Richter oder Georg Baselitz vertrat, und der 2008 eröffneten Galerie Matthias Jahn, die sich auf junge Künstler fokussierte. Christoph Mohr befragte Matthias Jahn, was die Absage der Art Cologne 2020 für die Galerie bedeutet.

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Köln | Seit ihrer Eröffnung im Jahre 1989 ist in die in Barcelona ansässige Galerie Mayoral eine der wichtigsten Galerien Spaniens geworden. Die Galerie vertritt vor allem sehr bekannte Künstler des 20. Jahrhunderts wie Calder, Chillida, Dalí, Magritte, Miró und Picasso. Vor einiger Zeit hat die Galeria Mayoral auch eine Niederlassung in Paris eröffnet. Christoph Mohr sprach mit Co-Director Jordí Mayoral über die Bedeutung der ART COLOGNE für die spanische Galerie.
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Hinweis der Redaktion: Das Interview ist zweisprachig angelegt.
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KOMMUNALWAHL 2020

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Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

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Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

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