Kunst

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Interview mit dem Direktor des Kölner Museums Ludwig, Yilmaz Dziewior

Köln | Andy Warhol ist einer der populärsten Künstler überhaupt und einer der bekanntesten Vertreter der Pop Art. Seine ikonischen Motive wie Marilyn, Campell's Suppendose oder Coca-Cola-Flaschen sind Teil des kollektiven Gedächtnisses. 30 Jahre nach der letzten Retrospektive in Köln bringt das Museum Ludwig in einer Sonderausstellung sein Werk in einen Bezug zur Jetztzeit und zur jungen Generation, die den 1987 verstorbenen US-Künstler neu für sich entdeckt. Die Schau startet beim Frühwerk und führt durch das bewegte Leben Warhols. Normalerweise wäre die große Ausstellung mit den mehr als 100 Werken am 12. Dezember eröffnet worden. Wegen der Pandemie sind die Museen aber aktuell noch geschlossen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der im Museum 30, im Buchhandel 38 Euro kosten wird. Die Schau läuft bis zum 18. April.
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Hinweis der Redaktion: Das Interview wurde vor den Überlegungen der Lockdown-Verlängerung geführt.
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Köln | Er ist auf der ganzen Welt bekannt: Thomas Baumgärtel, Bananensprayer aus Köln. Seine Banane ist begehrt. Begehrt an den Orten, an denen er sie sprüht. Galerien und Kunstorte auf der ganzen Welt sind nachgerade entzückt, wenn ihr Ort mit der gesprayten Banane von Baumgärtel geadelt wird. Ganz anders in Köln. Da wird der Bananensprayer angezeigt. Von einem Immobilienunternehmer. War da nicht mal was mit Kunststadt Köln und der ach so wichtigen Kreativszene und der so offenen Kölner Gesellschaft?

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Es ist ein Auktionsrekord in Deutschland: Für 3,6 (mit Aufschlag 4,34) Millionen Euro hat ein unbekannter Käufer beim Kölner Auktionshaus Lempertz eine Gemälde des französischen Künstlers Georges de La Tour ersteigert. Das ist der höchste Preis, der jemals bei einer Alte Meister-Auktion in Deutschland bezahlt worden ist. Lempertz hat damit Kunsthandelsgeschichte geschrieben.

Wiesbaden | Bund, Länder und Gemeinden haben im Jahr 2017 zusammen 11,4 Milliarden Euro für Kultur ausgegeben. Das waren 6,3 Prozent oder 0,7 Milliarden Euro mehr als 2016, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Von 2010 bis 2017 stiegen die öffentlichen Kulturausgaben damit um 22,3 Prozent.

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Köln | Das Kölner Auktionshaus Lempertz versteigert am 8. Dezember 2020 die hochkarätige Sammlung Alter Meister des verstorbenen Unternehmers Heinrich Bischoff. Auf dem Programm ein Bild des französischen Malers Georges de La Tour. „La Fillette au Braisier" (wörtlich „Mädchen, in ein Kohlebecken blasend"), das wohl das letzte Gemälde des französischen Meistermalers, das nicht in einem Museum hängt, könnte ein Auktionsrekord in Deutschland werden. Christoph Mohr befragte Lempertz-Chef Prof. Henrik Hanstein.

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Köln | Klaus Gerrit Friese, zuerst Kunstverleger, dann Galerist, gehört zu den bekannteren Figuren der deutschen Kunstszene. Das hängt mit seiner Galerie zusammen, die zuerst in Stuttgart, seit 2015 in Berlin beheimatet ist, vor allem aber mit seiner Rolle an der Spitze des Bundesverbands Deutscher Galerien. Friese ist auch Vorsitzender des Trägervereins des Zentralarchivs für deutsche und internationale Kunstmarktforschung (ZADIK) in Köln.

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Köln | Die Galerie Jahn + Jahn in München entstand im Jahre 2017 aus dem Zusammenschluss der alten, 1978 gegründeten Galerie Fred Jahn, die große Namen wie Gerhard Richter oder Georg Baselitz vertrat, und der 2008 eröffneten Galerie Matthias Jahn, die sich auf junge Künstler fokussierte. Christoph Mohr befragte Matthias Jahn, was die Absage der Art Cologne 2020 für die Galerie bedeutet.

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Köln | Seit ihrer Eröffnung im Jahre 1989 ist in die in Barcelona ansässige Galerie Mayoral eine der wichtigsten Galerien Spaniens geworden. Die Galerie vertritt vor allem sehr bekannte Künstler des 20. Jahrhunderts wie Calder, Chillida, Dalí, Magritte, Miró und Picasso. Vor einiger Zeit hat die Galeria Mayoral auch eine Niederlassung in Paris eröffnet. Christoph Mohr sprach mit Co-Director Jordí Mayoral über die Bedeutung der ART COLOGNE für die spanische Galerie.
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Hinweis der Redaktion: Das Interview ist zweisprachig angelegt.
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Köln | Die Absage der Art Cologne 2020 ist nicht nur für die Galerien schmerzhaft. Auch für das Museum Ludwig ist es ein Verlust. Museum Ludwig-Chef Dr. Yilmaz Dziewior erklärt die Gründe.

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Der Berliner Galerist Hendrik A. Berinson im ART COLOGNE-Interview

Köln | Die Galerie Berinson, seit 1986 in Berlin ansässig, ist auf Kunst, insbesondere Photographie der Klassischen Modern spezialisiert und regelmäßiger Teilnehmer der ART COLOGNE. In diesem Jahr war Hendrik A. Berinson auch Mitglied des Beirats der ART COLOGNE, der die teilnehmende Galerien auswählt.

Christoph Mohr befragte den Galeristen zur abgesagten ART COLOGNE 2020 und den Kunststandort Berlin

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Interview mit Dr. Marcus Dekiert – Direktor des Wallraf-Richartz-Museums in Köln

Welche Folgen hat der zweite Lockdown für das Wallraf?

Dekiert: Wir können derzeit unserer Kernaufgabe, Menschen die Begegnung mit originalen Kunstwerken zu ermöglichen, nicht mehr nachkommen. Dazu kommen ausbleibende Ausgaben durch Eintrittspreise, unseren Shop und die Gastronomie. Das summiert sich mit dem zweiten Lockdown weiter auf. Dazu kommt, dass zwischen den beiden Lockdowns die Besucherfrequenz geringer geworden ist, was wir natürlich zu spüren bekommen. Schwer ist aktuell auch die kurz- und mittelfristige Planung für unser Programm. Wir haben schon früh entschieden, die großen Ausstellungen ins kommende Jahr zu schieben. Aber es bleibt offen, wie sich die Situation im Frühjahr für uns darstellt. Das bringt Spätfolgen mit sich, die wir auch dann noch zu spüren bekommen, wenn die Pandemie durch Impfstoffe oder Medikamente besiegt werden kann.

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Köln | Aktionskunst auf Kölns Straßen und Plätzen. Ein Trump-Konterfei, eine amerikanische Flagge, zwei Wörter "The Ende" und eine Banane. Auf Litfaßsäulen, Stromkästen, an Häuserecken und auch vor dem Kölner Rathaus sind die geklebten Plakate zu sehen und manchmal nur ein Ausschnitt.

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Köln | Christian Nagel ist mit seiner Galerie Nagel Draxler in Köln, Berlin und München vertreten und regelmäßiger Teilnehmer der ART COLOGNE. In diesem Jahr war der Galerist auch Mitglied des Beirats der ART COLOGNE, der die teilnehmende Galerien auswählt.

Christoph Mohr befragte Christian Nagel zur Absage der Art Cologne 2020 und der Lage des Kunstmarktes in Zeiten des Coronavirus.

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Köln | Die Coronavirus-Krise trifft auch die Museen hart. Nicht nur führen die staatlich angeordneten vorübergehenden Schließungen zu finanziellen Verlusten und einer ungewissen Zukunft. Genau so schlimm: Viele der Ausstellungen für 2021 und darüber hinaus, die sich zum Teil seit Jahren im Planungs- oder Vorbereitungsstadium befanden, werden nicht in der angestrebten Form stattfinden können. Auch das Museum Ludwig wird wohl einige seiner geplanten Ausstellungen nicht durchführen können. Hier der aktuelle Stand der Planung für das nächste Jahr.

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Köln | Die vom Frühjahr auf den November verschobene Art Cologne 2020 wird abgesagt. Das teilte die Messegesellschaft mit. Angesichts der von der Bundesregierung beschlossenen Anti-Corona-Maßnahmen, die auch ein deutschlandweites Verbot von Messeveranstaltungen umfasst, war der Termin vom 18.11. - 22.11.2020 nicht mehr zu halten.

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