Kultur Kunst

Akademie der Künste der Welt sendet Alarmsignal und fürchtet um ihre Existenz

Köln | Am Dienstag diskutiert der Kölner Rat den Haushalt für 2018. Die Akademie der Künste der Welt befürchtet nun nach einem Antrag von CDU, FDP, Grünen und der Ratsgruppe GUT eine Kürzung ihrer Mittel und beklagt, dass niemand zuvor mit der Kultureinrichtung gesprochen habe und dieser die Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben habe. Die Akademie der Künste der Welt hat einen offenen Brief veröffentlicht.

Die Akademie der Künste der Welt befürchtet eine Kürzung der Mittel von einer Million Euro auf 600.000 Euro. Dazu stellen die Akteure der Akademie, die 2012 auf Anregung des Schriftstellers Navid Kermani gegründet wurde, fest: „Denn Gründe für diese geplante Kürzung hat die Akademie bis heute nicht erfahren. Wir wissen nur: Eine solche Reduzierung wäre auf Dauer nicht verkraftbar. In Zeiten, in denen in Parlamenten wie in der Bevölkerung ein politischer Rechtsruck stattfindet, steht die Akademie der Künste der Welt für Offenheit, weltweiten Austausch und kulturelle Vielfalt. Sie ist gerade jetzt unverzichtbarer denn je.“

Weiter heißt es in dem offenen Brief: „Wie zu lesen ist, heißt es auch jetzt, die eingesparten Mittel sollten der Freien Szene in Köln zugute kommen. Damit werden verschiedene Kulturschaffende in der Stadt gegeneinander ausgespielt. Übersehen wird, dass die Akademie durch ihre Arbeit ohnehin Gelder im sechsstelligen Bereich pro Jahr in die Freie Szene weitergibt und dabei durch ihr weltweites Netzwerk als unverzichtbare Schnittstelle zwischen lokaler und internationaler Kunst fungiert. Ist das bedacht worden? Anstatt verschiedene Kulturproduzenten gegeneinander auszuspielen, ist es dringend nötig, einander zu unterstützen und gegenseitige Solidarität zu befördern!“

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