Kultur Kunst

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„Half Man/Half Jewish Mother“: gemalt von René Kemp im Jahr 2016, zu sehen in der artothek.

Artothek zeigt Friedrich-Vordemberge-Stipendiat René Kemp

Köln | René Kemp erhielt in diesem Jahr das Friedrich-Vordemberge-Stipendium für Bildende Kunst. Neben 10.000 Euro gehört dazu auch eine Ausstellung. Die wurde jetzt in der artothek eröffnet. Der Kölner Künstler zeigt Arbeiten, die in den letzten beiden Jahren entstanden sind.

Dass er sein Handwerk – Malen und Zeichnen – versteht (in diesen Zeiten keine Selbstverständlichkeit), zeigt ein Stillleben mit Kirschen. In seinen aktuelleren Arbeiten treibt der 35-Jährige den Schritt zur figurativen Abstraktion voran. Dabei schälen sich aus dem Gewirr von Linien und farbigen Flächen konkrete Motive heraus. Wenn sich der Betrachter auf dieses Spiel einlässt.

Dann können Köpfe mit bizarren Hüten entdeckt werden, Ansammlungen von Häusern, menschliche Hüftpartien. Die vom Künstler vergebenen Titel können Hinweise sein, sind nur selten so klar wie „Ohne Titel (Schädel)“. Und „Im Gesinnungsknast“ lässt offen, ob damit der Mensch als Täter oder das Tier als Opfer gemeint ist. Egal, die Bilder laden zur Entdeckungsreise in unbekanntes Bekanntes ein.

„René Kemp: Oh, what fresh hell is this?“ – bis 25. November, artothek, Haus Saaleck, Am Hof 50, 50667 Köln, Tel. 0221 / 221 22 332, Di-Fr 13-19 Uhr, Sa 13-16 Uhr, Eintritt frei

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