Kultur Kunst

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Ausstellung im Wallraf-Richarts-Museum - Von Dürer bis van Gogh

Köln | Sechzig Jahre nach Emil Georg Bührles Tod, bringt das Wallraf-Richarts-Museum in Köln 64 Meisterwerke der Bührle-Sammlung und dem eignen Bestand zusammen. Ein Großteil seiner Sammlung war bis vor einigen Jahren in einem Privatmuseum in Zürich ausgestellt. Nun treffen die Werke beider Ausstellungen für einen Dialog zusammen. Bei der Ausstellung „Von Dürer bis van Gogh – Sammlung Bührle trifft Wallraf“, kommen neben den französischen Impressionisten auch Meister wie Dürer, Cuyp, Canaletto, Delacroix, Courbet, Sisley, Pissarro, Gauguin, van Gogh, Picasso und Braque zusammen. Die Ausstellung wird vom 23. September bis 29. Januar ausschließlich in Köln, im Wallraf-Richartz-Museum, zu sehen sein.

„Von Dürer bis van Gogh – Sammmlung Bührle trifft Wallraf“ gliedert sich in verschiedene Kapitel, die sich inhaltlich am Aufbau beider Sammlungen orientiert, erklärt Barbara Schaefer, Vizedirektorin Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und Kuratorin der Ausstellung. Sie beginnt mit der Kunst des Mittelalters, über den niederländischen Barrock bis zur französischen Malerei des 19. Jahrhunderts – auch bekannt als Romantik und Realismus – hin zum Impressionismus und Postimpressionismus. In allen Epochen werden Bildpaare präsentiert, die eine sehr starke inhaltliche Nähe besitzen. Dabei sollen die Werke  als Paare und Gruppen agieren, die sich eng ergänzen, da sie aus demselben kunsthistorischen Kontext erwachsen sind. Besonders der Dialog zwischen der Zürcher und der Kölner Sammlung sollen dabei im Vordergrunge stehen.

„Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corbound, Köln, und der Stiftung Sammlung E.G. Bührle, Zürich. „Es ist ein Projekt der besonderen Art, denn hier Treffen zwei Sammlungen aufeinander. Sie stehen in Kommunikation und plaudern miteinander“, erklärt Dr. Lukas Gloor, Direktor Stiftung Sammlung E.G. Bührle. Das Konzept hinter der Ausstellung befasse sich mit der Kunstgeschichte die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts verdichtete, fügt Gloor hinzu. Der Dialog, der in der Begegnung von Bildern entstegt, gab den Leitfaden zur Ausstellung, erklärt Dr. Marcus Dekiert, Direktor Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud.

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Katalog zur Ausstellung: Im Belser Verlag erscheint ein 220 seitiger Katalog mit 144 farbigen Abbildungen und Aufsätzen von Kunstexperten zur Ausstellung und den beiden Sammlungen. Die Museumsausgabe ist für 29,90 Euro im Museumsshop und online erhältlich.

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