Kultur Kunst

Ehemalige MAKK-Direktorin Brigitte Klesse verstorben

Köln | Am Sonntag, 19. Januar 2014, ist Prof. Dr. Brigitte Klesse im Alter von 84 Jahren in Bonn verstorben. Die Professorin und Doktorin der Kunstgeschichte stand von 1972 bis 1992 an der Spitze des Kölner Kunstgewerbemuseums, heute Museum für Angewandte Kunst Köln.

1972 wurde Brigitte Klesse als Nachfolgerin von Prof. Dr. Erich Köllmann zur ersten Direktorin des Kölner Kunstgewerbemuseums bestellt. Sie sollte zwanzig Jahre lang bis 1992 die Geschicke des Kölner Kunstgewerbemuseums leiten.

Mit Beharrlichkeit und Überzeugungskraft setzte sie sich für die Belange ihres Museums ein. Es war Klesse, die die Bedeutung der Kunst des 19. Jahrhunderts, des Jugendstils, der Mode, des modernen Kunsthandwerks und Designs erkannte und die Sammlung um diese Bereiche systematisch erweiterte. Die Museumsaktivitäten – der Erwerb einer erstaunlich großen Zahl von neuen Objekten, die Ausrichtung von (auch internationalen) Ausstellungen, die Bestandspublikationen und vieles mehr – zeigten das Museum bald auf einem hohen wissenschaftlichen und organisatorischen Niveau.

Brigitte Klesse war eine versierte Wissenschaftlerin, die sich besonders der Erforschung der europäischen Textil- und Glaskunst verschrieben hatte und auf diesem Gebiet große Verdienste erlangte. Als ausgebildete Pädagogin lag ihr sehr viel an der Wissensvermittlung. Sie lehrte ab 1974 an der Universität zu Köln in den Bereichen Angewandte Kunst und Museologie. 1975 erhielt sie den Professorentitel.

Ihr kulturelles Lebenswerk und ihr persönliches und wissenschaftliches Engagement für die Belange der Kunst und Kultur ehrte Ministerpräsident Johannes Rau am 3. März 1995 mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen. Nach ihrer Pensionierung widmete sie sich weiterhin der Erforschung von Kunstwerken sowie deren Vermittlung und Publikation.

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