Kultur Kunst

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Sollen endlich saniert werden: Die Hallen des ehemaligen KHD-Werkes in Kalk.

Halle Kalk soll endlich für Museum Ludwig saniert werden

Köln | Mit einer Umschichtung der Fördersummen will die Verwaltung die denkmalgeschützte Halle 76 in Kalk sanieren. Sie soll so zu einem „Kulturraum für ein rechtsrheinisches Präsentrationsforum des Museums Ludwig“ werden. Ein Arbeitskreis aus Bau- und Kulturdezernat, Gebäudewirtschaft, Museum Ludwig und Ludwig-Stiftung erarbeitet derzeit die entsprechende Beschlussvorlage für den Rat.

Schon Ende 2017 hatte der Rat rund neun Millionen Euro für die reine Sanierung der Hallen Kalk bewilligt. Sie sind zum Teil über 100 Jahre alt und gelten als wichtiges Industriedenkmal für die einst hier angesiedelten KHD-Werke. Das Projekt war von der Bezirksregierung genehmigt worden. Zugleich hatte die Stadt es beim beim Programm für Kommunale Investitionsfördergesetze (KlnvFG) des Landes NRW angemeldet, das sich mit 90 Prozent der Kosten beteiligt hätte.

Die europaweite Ausschreibung verlief ergebnislos

Allerdings konnte bei der europaweit vorgeschriebenen Ausschreibung kein Bieter gefunden werden, so dass die fristgemäße Fertigstellung der Gesamtmaßnahme bis Ende 2020 nicht mehr gewährleistet war. Um einen Fördermittelverlust zu verhindern, werden die Fördergelder in Höhe von 8,1 Millionen Euro auf andere, laufende städtische Maßnahmen verteilt und stehen somit der Stadt Köln weiterhin zur Verfügung.

Schon 1994 hatte sich die Stadt im Schenkungsvertrag mit der Stiftung Ludwig verpflichtet, in Kalk einen Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst in Kalk zu eröffnen. Als dies nicht geschah, drohte die Stiftung sogar mit der Rücknahme der Picasso-Sammlung. Immerhin nutzte das Museum die Hallen 76 und 77 bis 2014 als Depot für die Sammlung genutzt. Dann mussten die Hallen wegen Baufälligkeit geschlossen werden, sogar ein Abbruch stand zur Debatte. In der Halle 75 hatte das Schauspiel zeitweilig eine Außenspielstätte.

Es bleibt abzuwarten, ob der Stadt hier eine fristgerechte Abwicklung gelingt. Als Mahnung stehen die Verzögerungen bei der geplanten Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museum und die daraus resultierende Rücknahme eines Teils der Corboud-Leihgaben durch die Stifterin,

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