Kultur Kunst

Kölner Design Preises 2012: „ecosign“ räumt ab

Köln | Im Museum für Angewandte Kunst (MAKK) wurden heute Abend die Auszeichnungen des Kölner Design-Preises vergeben. Bei der „ecosign“ ist die Freude besonders groß, denn mit Anna Süß und mit Gloria Lauterbach belegen Absolventinnen Platz Eins und Zwei.

Die Gewinnerarbeit von Süß ist ein schlicht gestaltetes Buch im Großformat. Die 27jährige arbeitet darin das Thema Kernkraftwerk so auf, dass erstmalig die breite Gruppe von Laien umfassend informiert wird. Mit der benutzerfreundlichen Gliederung, begleitenden Illustrationen und einer klaren Symbolsprache hat die Arbeit den Status eines Standardwerkes. „Kernkraftwerke gehen uns alle an, und zwar täglich. Mir liegt es am Herzen, darüber aufzuklären. Dass ich dafür mit Kölns wichtigstem Designpreis ausgezeichnet werde, freut mich sehr“, so Süß. Die Wahlkölnerin ist aktuell auf der Suche nach einem Buchverleger.

Die zweitplatzierte Lauterbach zeigt, wie poetisch Fotodesign sein kann. Vor dem Hintergrund familiärer Erinnerungen bilden Privates und Gesellschaftliches die Historie - und zwar fotografisch. Die Szenenbilder sind in einen zeitgenössischen Kontext gesetzt und bieten Freiraum für Interpretationen. Lauterbachs persönliche Geschichten werden so zu Geschichten des Betrachters.

„Ich bin sehr stolz, dass gleich zwei unser fünf nominierten Absolventinnen und Absolventen mit den vordersten Plätzen ausgezeichnet werden“, so Karin-Simone Fuhs, Gründerin und Direktorin der ecosign. „Das zeigt, dass das Lehrkonzept der ecosign mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit mehr und mehr eine Vorreiterfunktion in Bildungswesen einnimmt. Unsere Studierenden lernen, Verantwortung für ihre Umwelt zu übernehmen und mit Sinn und Verstand zu gestalten.“

Zurück zur Rubrik Kunst

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Kunst

Köln | Bis zum 18. Februar 2018 zeigt die Kölner Domschatzkammer mittelalterliche Handschriften aus der Kölner Dombibliothek.

Köln | Die deutschen Kunstvereine suchen erneut den besten Kunstkritiker des Landes. Mit ihrem alljährlich auf der Art Cologne verliehenen „ADKV-ART COLOGNE-Preis für Kunstkritik“ wollen die Kunstvereine „den bedeutenden Anteil der Kritik an der Vermittlung anspruchsvoller Kunst“ hervorheben. „Gerade die Kunstvereine mit ihrem Schwerpunkt in der Produktion zeitgenössischer Kunst sind auf eine Kulturjournalismus angewiesen, der eigenständige Qualitätskriterien und innovative Textformen entwickelt und beschreibt.“

museumludwig_16_11_17

Köln | Pop-Art – diese Kunstepoche ist eng mit dem Namen James Rosenquist verbunden. Die Ausstellung im Museum Ludwig zeigt ab Samstag eine umfassende und mit vielen Überraschungen aufwartende Werkschau des US-Künstlers. Rosenquist selber kann ihre nicht mehr miterleben: Er starb in diesem März, 83 Jahre wurde er alt.

Theater Köln - Premieren 2017

theaterkritik_kasten300px_neu

Diese Theaterstücke feierten in Köln aktuell Premiere. Die Kritiken:

Eine Reise zu einer Scheißinsel: „Shit Island“ in der Orangerie

--- --- ---

"Inside AfD" - im Theater Tiefrot

--- --- ---

Uraufführung im Schauspiel: „Alles, was ich nicht erinnere“

--- --- ---

„American Psychosis“ in der Studiobühne Köln

--- --- ---

"Wilhelm Tell" im Schauspielhaus

--- --- ---

Urania-Theater: Eröffnung mit „Mutter Courage und ihre Kinder

--- --- ---

Möglicherweise gab es einen Zwischenfall“ im Freien Werkstatt-Theater

--- --- ---

„Feierei“: Theatergruppe c.t.201 feiert in der Studiobühne ihren 25. Geburtstag

--- --- ---

Wie Kraut und Rüben“ am Horizont Theater

--- --- ---

„Romeo und Julia“ begeistern im Schauspiel

--- --- ---

Theater der Keller: Fassbinders „Katzelmacher“ messerscharf aktualisiert

--- --- ---

Alle sehen doppelt: „Amphitryon“ im Metropol Theater

--- --- ---

„Occident Express“ hält im Schauspiel

--- --- ---

Theater im Bauturm: Liebeserklärung an Trude Herr

--- --- ---

Theater der Keller dramatisiert den Roman „Bilquiss“

--- --- ---

Horizont-Theater bringt mit „Liebeslügen oder Treue ist auch keine Lösung“ Sex and the City nach Köln

--- --- ---

Freies Werkstatt-Theater zeigt „Der talentierte Mr. Ripley“

--- --- ---

Schauspiel mit „Peer Gynt“ in die neue Spielzeit

--- --- ---

Spiel mit Geschlechterrollen: Schauspiel zeigt „Frau Schmitz“

--- --- ---

„Old School“ weckt im Schauspiel die Reiselust

--- --- ---

Freies Wertkstatt-Theater: Premiere für „Last Night in Sweden – oder Donald Trump und die Kunst des Wrestlings“

--- --- ---

Orangerie zeigt „Das Gespenst des Joaquín Murieta“

--- --- ---

Theater der Keller startet mit Houellebecqs „Unterwerfung“ in die neue Spielzeit

KARNEVAL NACHRICHTEN

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS