Kultur Kunst

Kölner Museen kooperieren mit Häusern in Bonn und Düsseldorf

Ab sofort kooperieren das Kunstmuseum Bonn, das Düsseldorfer Museum Kunstpalast und das Wallraf-Richartz-Museum in Köln. Besucher erhalten künftig mit einer Karte Eintritt in alle drei Häuser und können sich so zwei Ausstellungen kostenlos ansehen. Eine gleiche Kooperation haben auch die Stadtmuseen in Köln, Bonn und Düsseldorf vereinbart.

Besucher eines der drei Museen haben mit ihrer Eintrittskarte freien Eintritt in die zwei anderen Museen, wenn sie diese innerhalb von vier Wochen besuchen. Diese Regelung hat auch Gültigkeit für Sonderausstellungen. Eine gleiche Kooperation vereinbarten auch die Stadtmuseen in Köln, Bonn und Düsseldorf. So erhoffen sich die Museen künftig noch mehr Besucher aus den Nachbarstädten begrüßen zu können. „Die reichhaltige Museumslandschaft im Rheinland rückt damit symbolisch ein Stück zusammen", sagte heute Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters. Nach einer Testphase von drei Monaten wollen die Museen eine Bilanz ihrer Kooperation ziehen und möglicherweise das Angebot auf weitere Häuser in der Region ausdehnen.

Die Museen im Überblick

Das Wallraf-Richartz-Museum Köln zeigt europäische Kunst vom 13. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Neben einer Mittelalter-Sammlung zeigt das Haus die wichtigsten niederländischen Künstler und Deutschlands umfangreichste Sammlung impressionistischer und neoimpressionistischer Kunst.

Das Kölnische Stadtmuseum zeigt, sammelt und bewahrt Objekte und Kunstwerke zur Geschichte Kölns vom Mittelalter bis in die Gegenwart. 1888 wurde es als Historisches Museum der Stadt Köln gegründet. Seit 1958 befindet sich das Museum im Zeughaus, der traditionsreichen ehemaligen Waffenkammer der Stadt. Die Ausstellung gibt Einblicke in die politische Geschichte, die Wirtschaft, das Geistesleben, das religiöse Leben und das Alltagsleben sowie in die Eigenarten Kölns.

Die Sammlung des Museum Kunstpalast in Düsseldorf umfasst mehr als 100.000 Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Graphiken, Fotografien, kunstgewerbliche Objekte und Glaskunst. In der Ausstellung zeigt das Haus spätmittelalterliche Skulpturen, niederländische und flämische Malerei des 16. bis 18. Jahrhunderts, europäische Malerei von der Romantik bis zum Impressionismus mit Schwerpunkt Düsseldorfer Malerschule, Werke des deutschen Expressionismus, der ZERO-Gruppe oder der Farbfeldmalerei nach 1945.

Das Stadtmuseum Düsseldorf versteht sich als Plattform für die Gestaltung urbaner Prozesse der Bürger. Die Kommentar- und Arbeitsebenen sowie die Projekträume in der europäisch bedeutenden Sammlung von der Ur- und Frühgeschichte bis heute ermöglichen den Besuchern bei freiem Eintritt zuetrachtern, Diskutanten, Forschern und Designern ihrer eigenen Stadt zu werden. Die mobile Besucherberatung steht mit fachlichen Informationen gerne zum Gespräch zur Verfügung. Große Sonderausstellungen zu Architektur, Mode, Kunst, Fotografie, Musik und Film thematisieren die lokale und globale Stadt.

Mit einer der international wichtigsten Sammlungen zur deutschen Kunst verfügt das Kunstmuseum Bonn über ein bundesweit einmaliges Sammlungsprofil. Einer der Schwerpunkte des Hauses bildet die Beschäftigung mit den Ausdrucksformen heutiger Malerei. Dabei will das Haus auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene die heute und in Zukunft wichtigen künstlerischen Fragen und Positionen reflektieren und sichtbar machen.

Das Stadtmuseum Bonn präsentiert seine Sammlung zur über 2.000-jährigen Bonner Stadtgeschichte. Der Grundstock des Museum fußt auf der Sammlung des Bonner Mediziners Professor Obernier und der Stiftung des 1886 gegründeten Museumsvereins „Bonnensia“, des späteren Vereins „Alt-Bonn“. Zu den in zeitlicher Folge präsentierten Sachthemen gesellen sich typische zeitgenössische Interieurs von der kurfürstlichen Zeit bis zum Beginn unseres Jahrhunderts sowie Sonderräume zu den Themen Stadtentwicklung, Bonn im Spiegel der Literatur, Bonn als Musikstadt und Bonner Firmengeschichte.

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