Kultur Kunst

jamesrosenquist_18_10_17

Museum Ludwig restauriert James Rosenquists Werk „Horse Blinders“

Köln | aktualisiert | In einem Monat eröffnet die groß angelegten Ausstellung „James Rosenquist - Eintauchen ins Bild“ im Museum Ludwig. Vorab zeigt das Museum am heutigen Mittwochvormittag eines der Hauptwerke der Ausstellung: Die Rauminstallationen „Horse Blinders“. Sie besteht aus insgesamt 23 Elementen – elf großformatige Gemälde und zwölf Aluminiumpaneelen – die Rosenquist in den Jahren 1968 bis 1969 schuf. „Horse Blinders“ ist nur eine von drei Rauminstallationen, die die Ausstellung beinhaltet. Das Museum Ludwig hat diese monumentale Rauminstallation, die seit 2015 restauriert wurde, heute erstmalig präsentiert.

„Horse Blinders“ ist eine von drei Rauminstallationen, die James Rosenquist von 1964 bis 1970 für die Leo Castelli Gallerie in New York realisierte. Doch über die Jahre sollen so zahlreiche Schäden auf der Oberfläche zustande gekommen sein. Das Museum Ludwig entschied sich deshalb 2015 die Rauminstallation zu restaurieren. Ziel des Konservierungs- und Restaurierungskonzeptes war es, die Rauminstallation wieder in einen ausstellungsfähigen Zustand zu versetzten, erklärt Yilmaz Dziewior, Direktor des Museum Ludwig und Kurator der Ausstellung. Die Wiederherstellung eines einheitlichen Erscheinungsbildes von Aluminiumoberflächen und Malerei sollen dabei im Vordergrund gestanden haben. Finanziert wurde die zweijährige Restaurierung vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Wüstenrot Stiftung. Die Kosten: 120.000 Euro.

jamesrosenquist2_18_10_17

Nach Abschluss des umfangreichen Restaurierungsprojektes erfolgt nun der Aufbau der Rauminstallation von Horse Blinders im Museum Ludwig, erklärt Stephan Diederich, ebenfalls Kurator der Ausstellung. Von der hauseigenen Schreinerei wurden hierfür der bestehende Galerieraum entsprechend umgebaut. Die Intention dahinter: die aktuelle Präsentation der Rauminstallation soll an die Erstpräsentation von 1969 in New York erinnern.

James Rosenquist – Plakatmaler riesiger Werbeflächen am Times Square – hat Konzept und Werkauswahl dieser Ausstellung noch selbst autorisiert und den Entwicklungsprozess von Beginn an begleitet, erklärt Dziewior. Nun werde die Ausstellung im Ludwig Museum die erste große Museumsausstellung als Hommage an den am 31. Januar diesen Jahres verstorbenen Künstler sein.

Neben Arbeiten der eigenen Sammlung und Leihgaben von James Rosenquist selbst werden wichtige Werke aus Museen wie dem MoMA und dem Guggenheim Museum in New York, dem Centre Georges Pompidou in Paris oder dem Moderna Museet in Stockholm gezeigt.

jamesrosenquist3_18_10_17

James Rosenquist – Eintauchen ins Bild

im Museum Ludwig
Ausstellung: Samstag, 18. November 2017 bis Sonntag 4. März 2018

Zurück zur Rubrik Kunst

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Kunst

dionysos_ehu_12022019

Köln | Seit Jahresbeginn ist das Römisch-Germanische Museum im Rahmen der geplanten Generalsanierung geschlossen. Ein kleines Trostpflaster: Dionysos-Mosaik und Grabmal des Poblicius können weiter „von innen“ besichtigt werden. Keiner muss sich mit dem Plattdrücken seiner Nase an der großen Schaufensterscheibe begnügen.

Cork | Der französische Grafiker und Schriftsteller Jean-Thomas "Tomi" Ungerer ist tot. Er starb laut übereinstimmenden Medienberichten am Freitag im Alter von 87 Jahren. Der international bekannte Grafiker wurde vor allem durch seine Illustrationen in Bilderbüchern für Erwachsene und Kinder bekannt.

wrm_ehu_wolf_03022019

Köln | Für Naturschützer ist er eine Bereicherung, Bauern und Jäger sehen ihn als Gefahr – die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland sorgt 150 Jahre nach seiner Ausrottung für heftige Diskussionen. Die Kammerausstellung „Der Wolf zwischen Mythos und Märchen“ im Wallraf-Richartz-Museum liefert dazu jetzt einen originellen Beitrag aus kunsthistorischer Sicht.

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >

Studierende beleuchten Europawahl 2019

europawahl2019_studentengruppe01

Studierende der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) beschäftigten sich im November 2018 mit europäischen Themen, wie Flüchtlings- oder Umweltpolitk sowie regionalen Förderprogrammen oder dem "Erasmus+"-Programm der EU. Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament.

Hier gehts zum Spezial: Kölner Studierende blicken auf die Europawahl 2019 >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >