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Markus Lüpertz und Förderkreis-Vorsitzender Helmut Haumann stellen die Neuauflage von „Die romanischen Kirchen in Köln“ vor. Im Hintergrund der Kirchturm von St. Andreas.

Bestseller „Romanische Kirchen in Köln“ aktualisiert und neu aufgelegt

Köln | 2013 erschien der Prachtband „Romanische Kirchen in Köln“. Seitdem hat sich in den Gotteshäusern Einiges getan. Grund genug für den Greven–Verlag, jetzt mit Unterstützung des Förderkreises Romanische Kirchen eine aktualisierte Neu-Ausgabe herauszubringen. Auch sie dürfte schnell zum Bestseller werden.

32 Seiten gibt es zusätzlich. Das hört sich bei insgesamt 208 nicht viel an. Doch die sind es wert und waren nötig. So konnte Architektur-Fotograf Florian Monheimer die frisch sanierte Kirche St. Severin fotografieren: Die beeindruckende Sicht in den (noch) leeren Raum wird gleich über eine Dppelseite ausgebreitet. So wird man den weiten Raum wohl kaum noch erleben können. Gleiches gilt für die Sakristei von St. Gereon: Hier wurde der Fußboden rekonstruiert, die Fliesen wurden extra nach dem teilweise erhaltenen alten Muster neu angefertigt.

Bis auf eine Ausnahme wurden alle Fotos beibehalten. „Fotos haben denselben Ewigkeitswert wie die Kirchen“, erklärt Verleger Damian van Melis. Und ergänzt: „Wie auch ein Buch.“.

Wieder voller Respekt vor dem Objekt, klar und leicht formuliert, kenntnisreich, aber nie belehrend sind die Texte von Jürgen Kaiser. Er hat sie vor allem in Bezug auf Malerei und Glasmalerei überarbeitet. Er hofft, dass dieses Buch „ Werbung für den Kranz der 12 romanischen Kirchen “ mache, denn der Dom sei ein „Selbstläufer“. Als Draufgabe liegt noch eine DVD mit zwölf Porträts bei, die Manuela Klein für den WDR gedreht hat.

Zur Buch-Vorstellung kam auch Malerfürst Markus Lüpertz aus Düsseldorf

Malerfürst Markus Lüpertz ließ es sich nicht nehmen, persönlich zur Vorstellung der Neuauflage von Düsseldorf rheinaufwärts zu fahren. Schließlich werden auch seine Fenster, die er zwischen 2010 und 2015 für St. Andreas geschaffen hat, großzügig vorgestellt – in Fotos und Text. Der bescheinigt ihnen „eine ganz eigene Formensprache, die heutige Besucher stärker anspricht“, die sie zu einem „neuen Anziehungspunkt der Andreaskirche“ macht.

Lüpertz selber sieht die Glasfenster, die er nicht nur für Köln geschaffen hat, als wichtigen Teil seines Oeuvres und sieht sie als „seine Visitenkarte für die Ewigkeit“. Noch einmal lobte er den Auftraggeber, der ihn in keiner Weise reglementiert habe. Als Künstler habe er seine Vorstellungen ohne Kompromisse umsetzen können.

Jürgen Kaiser (Text), Florian Monheim (Fotos): „Die romanischen Kirchen in Köln“ – Greven-Verlag, Köln 2017. 208 Seiten mit 191 farbigen Abbildungen, gebunden, Ganzleinen mit Schutzumschlag, dazu eine DVD. 39,90 Euro

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Cover:  „Die romanischen Kirchen in Köln“ – Greven-Verlag | Aktualisiert, erweitert, kiloschwer, opulent gestaltet, günstig im Preis: Die Neu-Auflage des Bestsellers.

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