Kultur Literatur

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Buchbesprechung: Was macht Herr Panda in der Nacht?

Köln | Wenn es Nacht wird, geht auch Herr Panda schlafen. Nicht einfach so – vorher muss er noch Nilpferd, Stinktier und die Schafe zu Bett bringen. Das geht nicht ohne Rituale. Welche das sind, schildert Steve Antony in Wort und Bild in seinem jetzt im Bachem-Verlag erschienenen Bilderbuch „Gute Nacht, Herr Panda“.

Ein ideales Vorlesebuch und Anguckbuch findet Kita-Leiterin Elke Meyer-Deininger, die das Buch für report-k in der Praxis getestet hat. Das bezieht sie nicht nur auf die eigentliche Geschichte, sondern auch auf die Worte und die schönen Illustrationen des Autors – einfach, aber fantasieanregend. Die Seiten sind nicht überfüllt, und die Kinder können gut verstehen, worum es geht.

Freundlich weist der große Panda seine Freunde auf die Dinge hin, die vor dem Bett gehen zu erledigen sind – dazu gehört nicht nur, den Schlafanzug anzuziehen. Die kleinen Zuhörer und Mitgucker können ein Abendritual miterleben und erzählen, was sie vor dem Zubettgehen alles machen – Anknüpfungspunkte dafür gibt es genug, etwa wie man richtig Zähne putzt. Sehr gefreut haben sie sich darüber, dass auch der Panda nicht alles richtig macht und in das falsche Bett steigt.

Nur eins haben die „Test“-Kinder schade gefunden: Dass keiner dem Panda eine Gute-Nacht-Geschichte vorliest.

Steve Antony: „Gute Nacht, Herr Panda“ – ab 2 Jahre. J.P. Bachem-Verlag, Köln 2018. 28 Seiten, gebunden. 12,95 Euro

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