Kultur Musik

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Der Intendant der Philharmonie, Louwrens Langevoort, im neuen Ticketshop. | Foto: Eppinger

Der Ticketshop der Philharmonie ist umgezogen

Am Kurt-Hackenberg-Platz kann man nur noch bargeldlos zahlen

Köln | In diesem Jahr feiert die Kölner Philharmonie ihren 35. Geburtstag. Seit 30 Jahren gibt es den Ticketshop von Köln-Musik auf dem Roncalliplatz im Schatten des Doms. So manch ein Besucher hat dort auch schon mal für ein besonderes Konzert oder eine große Sport- oder Karnevalsveranstaltung in der Nacht campiert oder viel Zeit in der Warteschlange verbracht. So war das zum Beispiel beim fünftägigen Gastspiel von New York Philharmonic unter Kurt Masur der Fall. Nun wird dieser Standort von der Philharmonie aufgegeben. Grund dafür ist die Umgestaltung des Areals zwischen dem Römisch-Germanischen Museum und dem Dom-Hotel.

Der neue Standort des Ticketshops befindet sich nun direkt gegenüber der Philharmonie – an der Ecke Kurt-Hackenberg-Platz/Bechergasse im Erdgeschoss des Brügelmannhauses. Großzügig und hell wirkt der Raum im Herzen der Altstadt, der ebenerdig und damit barrierefrei zugänglich ist. „Der neue Shop liegt schön und zentral am neu gestalteten Kurt-Hackenberg-Platz und ist auf dem Weg in die Philharmonie gut erreichbar“, sagt der Intendant der Philharmonie, Louwrens Langevoort.

Drei Verkaufstresen stehen im vorderen Bereich. Dahinter hat ein Konzertflügel aus dem Hause Bechstein seinen Platz gefunden. „Wir können alles hier im Raum binnen von drei Minuten im Schrank verstauen und haben dann einen Veranstaltungsraum für bis zu 60 Personen, in dem zum Beispiel ein Künstlergespräch stattfinden kann“, erklärt Langevoort. Die Tickets selbst werden nur noch bargeldlos verkauft. Akzeptiert werden die Girocard der Bank genauso wie alle gängigen Kreditkarten sowie Apple Pay und Google Pay.

Geöffnet hat der neue Ticketshop ab April bei regulärem Betrieb in der Philharmonie immer montags bis samstags von 12.30 bis 20.30 Uhr. Er wird an diesen Tagen auch die Abendkasse im Eingangsbereich des Konzerthauses ersetzen, die nur noch am Sonntag im Konzerthaus angeboten wird. Komplett aufgeben wird der bisherige Ticketshop in der Mayerschen Buchhandlung am Neumarkt.

„Es wird auch weiter Besucher geben, die ihre Karten lieber vor Ort, anstatt im Internet kaufen möchten“, erklärt Langevoort, warum er einen Ticketshop auch in Zeiten zunehmender Digitalisierung für wichtig hält. Wann der Konzertbetrieb wieder losgehen wird, kann auch er nicht vorhersagen: „Das wäre Kaffeesatz-Leserei. Die Zahlen sind wieder gestiegen. Uns bleibt im Moment nichts anderes übrig, als abzuwarten. Aber ich merke an den vielen Nachfragen unseres Publikums, dass der Hunger nach Kultur und Konzerten groß ist.“

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