Kultur Musik

BF_step_07102019

Die Bläck Fööss feiern ihr 50-jähriges Bestehen als Band

Im Jubiläumsjahr gibt es eine Ausstellung, ein Buch, zwei Open Airs, eine Feierstunde im Dom und ein neues Album.

Köln | Am 15. August 1970 wurden die Bläck Fööss in Köln gegründet. Seitdem gab es viele Highlights in der Bandgeschichte wie das Treffen mit Nelson Mandela und dem Papst. Im Durchschnitt gab es jedes Jahr der Bandgeschichte zwischen 200 und 250 Auftritte. „Kaum zu glauben, dass das so lange gehalten hat, länger als viele Ehen“, sagt Erry Stoklosa. Insgesamt gibt es aktuell mehr als 400 Songs der Fööss in derem riesigen Fundus. Viele der Lieder gehören längst fest zum kölschen Liedgut. 50 Jahre Bandgeschichte können nur sehr wenige Bands wie die Rolling Stones oder The Who vorweisen.

Neue Bandmitglieder hat es in den vergangenen Jahren immer wieder gegeben, während der eine oder andere Ur-Fööss in den musikalischen Ruhestand gegangen ist. Pit Hupperten ist das „Nesthäkchen“ in der Kölner Band. „Ich bin mit der Musik der Fööss aufgewachsen. Jetzt ist für mich ein großer Traum in Erfüllung gegangen. Vor der Aufgabe hatte ich allerdings auch großen Respekt.“

Eigene Matineé und Wagen im Rosenmontagszug

Im kommenden Jahr wird die „Mutter aller kölschen Bands“ 50 Jahre alt und das wird gebührend gefeiert. Schon in der Session bekommen die Fööss ihre eigene Matineé in der Philharmonie und den eigenen Wagen im Zoch an Rosenmontag. Ende März startet im Kölnischen Stadtmuseum eine Ausstellung zum Bandjubiläum mit vielen Geschichten, Bildern sowie Utensilien der Band und ihrer Fans. Zur Ausstellung wird auch ein Buch über die kölsche Kultband erscheinen, das die fünf Jahrzehnte Fööss in Bildern und in Texten Revue passieren lassen wird.

Im Mai 2020 ist dann eine Feierstunde im Kölner Dom geplant, welche die Jugendarbeit der Fööss präsentieren wird. Dazu sind auch viele Schüler und Lehrer eingeladen, mit denen Hartmut, Kafi und Bömmel zusammengearbeitet haben. Zum Höhepunkt des Jubiläumsjahres wird es am 14. und 15. August auf dem Roncalliplatz zwei große Open Airs geben, zu denen viele Freunde und Weggefährten eingeladen werden. Die Karten für 25.95 Euro gibt es ab dem 10. Oktober im Vorverkauf. „Der Roncalliplatz ist der perfekte Ort für uns. Schöner als hier geht es für uns nicht“, freut sich Bömmel Lückerath. Bereits vor zehn Jahren haben die Fööss ihr damaliges Jubiläum im Schatten des Doms gefeiert.

Neues Album in der Mache

Geplant ist außerdem ein neues Album mit neuen Songs und Klassikern, die neu interpretiert werden. Auch fremde Interpretation der altbekannten Songs von Kollegen würde den Fööss auf jeden Fall gefallen. Natürlich ist 2020 auch eine große Tour durch NRW geplant. Sie startet im Herbst 2020.

Zurück zur Rubrik Musik

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Musik

Köln | Vom 21. zum 29. März 2020 findet das Fest für Alte Musik in Köln statt unter dem Motto: "Early Music: Reload". Über die Höhepunkte des Festivals sprechen Melanie Froehly, Geschäftsführerin zamus und Ira Givol, künstlerischer Leiter des Festivals.

philharmonie_step_29012020

Das Festival läuft in diesem Jahr vom 30. April bis zum 10. Mai und findet statt an Orten von der Philharmonie bis zum Stadion.

Köln | Ein neues Festival für die Neue Musik ist vor zehn Jahren an den Start gegangen. „Die Neue Musik pulsiert in Köln und macht neue Türen auf. Das Festival bietet wichtige Musiker genauso wie unentdeckte Komponisten und präsentiert auch die freie Szene in Köln. Die Stadt unterstützt das Festival seit Anfang an“, erklärt Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach. 450.000 Euro steuert die Stadt für das Festival zu, das insgesamt über einen Etat von 1,5 Millionen Euro verfügt.

Davit Melkonyan ist einer der Gründer des Orchestra Kairos, das im Jahr 2019 zum ersten Mal auf dem Fest für Alte Musik in Köln spielte. 2020 ist das Orchester unter dem Motto "Illusion und Rezeption" zu Gast beim Festival, das 2020 unter dem Motto "Early Music: Reload" steht. Mit Davit Melkonyan und Lola Soulier sprach Andi Goral über Fake-Music, Bach, Rudolf Lutz und Bruce Haynes.

karnevals

Über 80 Karnevalsgesellschaften, Bands, Rednerinnen und Redner folgten der Einladung von report-K und plauderten am Roten Fass über die Session, das Motto, ihre Lieblingsveedel und mehr:

Der Kölner Karneval plaudert am Roten Fass von report-K.de, Kölns Internetzeitung über die Session 2020.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

Fleumes filettiert

fleumes_filettiert

In der Gastkolumne „Fleumes filettiert“ blickt Gisbert Fleumes bei report-K auf liebevoll charmante Art und mit spitzer Feder auf Köln, das Stadtleben am Nabel des Rheins und mehr ...

Folge Eins: Wir sind Weiberfastnacht breit

KARNEVAL NACHRICHTEN

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >