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Hessen: 22-Jährige tot aufgefunden - Verdacht auf Gewaltverbrechen

Frankfurt/Main | Im hessischen Hofheim am Taunus nahe Frankfurt am Main ist am Dienstagabend eine 22-jährige Frau ums Leben gekommen. Gegen 20:15 Uhr wurde die 22-Jährige im Bereich eines außerhalb gelegenen Pferdehofes verletzt aufgefunden, teilte die Polizei am Mittwochnachmittag mit. Nach umfangreichen Reanimationsmaßnahmen wurde der Tod der 22-jährigen Frau festgestellt.

Zeugenaussagen zufolge gab es erste Hinweise auf einen vom Auffindeort der Frau geflüchteten Mann. Unmittelbar wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen sowie weitere kriminalpolizeiliche Maßnahmen durchgeführt, so die Beamten weiter. Ein Polizeihubschrauber kam ebenfalls zum Einsatz.

Bisher kam es zu keiner Festnahme. Die Hintergründe der Tat und die Rolle des sich von der Örtlichkeit entfernenden Mannes sind Gegenstand der Ermittlungen. Die polizeilichen Maßnahmen dauerten die ganze Nacht an und werden auch derzeit weitergeführt, so die Polizei.

Die Hofheimer Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Karlsruhe | Die Bundesanwaltschaft hat ein weiteres Ermittlungsverfahren gegen den Tatverdächtigen im Mordfall Walter Lübcke, Stephan E., übernommen. In dem neuen Verfahren bestehe gegen E. der Anfangsverdacht eines versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung, teilte die Karlsruher Behörde am Donnerstag mit. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gebe es Anhaltspunkte, dass der Beschuldigte am 6. Januar 2016 in Lohfelden versucht habe, einen irakischen Asylbewerber "heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen" zu töten.

Berlin | Die Entscheidungen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) über Asylanträge von Flüchtlingen werden immer seltener von Gerichten aufgehoben: Die Quote der Asylbescheide, die erfolgreich beklagt wurden, sank im ersten Halbjahr 2019 auf 14,5 Prozent. Das geht aus der aktuellen Gerichtsstatistik des Bundesamtes hervor, über welche die "Rheinische Post" (Donnerstagsausgabe) berichtet. Dagegen hatte die Quote im vergangenen Jahr noch bei 17 Prozent und im Jahr 2017 bei 22 Prozent gelegen.

Nürnberg | Fast alle zuletzt überprüften positiven Asylentscheidungen waren im ersten Halbjahr 2019 korrekt. 62.000 positive Bescheide habe das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in diesem Zeitraum überprüft, in gut 97 Prozent der Fälle sei der Schutzbedarf bejaht worden, heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion, über welche die "Süddeutsche Zeitung" (Donnerstagsausgabe) berichtet. In 0,5 Prozent der Fälle habe das BAMF eine sogenannte Rücknahme veranlasst, also bei etwa 330 Personen.

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