Panorama Deutschland Nachrichten

cannabis_pixabay_22022019

Immer mehr Verkehrsunfälle durch Drogenkonsum

Berlin | Die Zahl der durch illegalen Drogenkonsum verursachten Unfälle im Straßenverkehr ist innerhalb von zehn Jahren stark angestiegen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben) berichten. Darin legt die Bundesregierung eine statistische Auswertung der Unfallursachen von 2007 bis 2017 vor.

Demnach ist die Zahl der durch Alkoholkonsum verursachten Unfälle in diesem Zeitraum um knapp 35 Prozent gesunken, von 19.384 Unfällen im Jahr 2007 auf 12.655 Unfälle im Jahr 2017. Im selben Zeitraum stieg die Zahl der unter dem "Einfluss anderer berauschender Mittel" verursachten Unfälle aber um fast 42 Prozent - von 1.336 Fällen im Jahr 2007 auf 1.893 Fälle im Jahr 2017. Bei diesen Unfällen unter Drogeneinfluss starben 2017 insgesamt 37 Menschen, im selben Jahr kamen 196 Menschen bei durch Alkoholkonsum verursachten Verkehrsunfällen ums Leben.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), fordert angesichts dieser Zahlen einen völligen Alkohol- und Drogenverzicht beim Autofahren. "In der Schwangerschaft genauso wie hinter dem Steuer sollte allen klar sein: 0,0 Promille", sagte Mortler den Funke-Zeitungen. "Wer fährt, sollte auf Alkohol und Cannabis einfach verzichten, denn es wird nicht nur das eigene Leben gefährdet, es geht auch um Leib und Leben anderer Verkehrsteilnehmer. Dieses Risiko sollte kein Verkehrsteilnehmer eingehen", forderte Mortler. Eine Null-Toleranz-Grenze beim Alkohol hält die Bundesregierung laut der Antwort allerdings nicht für verkehrsfördernder als die aktuell geltende Regelung. Die drogenpolitischen Sprecher der Linken, der Grünen und der FDP forderten gegenüber den Funke-Zeitungen eine Anhebung des Tetrahydrocannabinol (THC)-Wertes im Blut.

THC ist der Hauptwirkstoff von Cannabis. Die Bundesregierung will hingegen erst ein laufendes Verfahren des Bundesverwaltungsgerichtes abwarten, bevor man sich zu einer Anhebung äußere, heißt es in der Antwort. Eine klare Haltung zu Alkohol und Drogen hinter dem Steuer äußerte Walter Eichendorf, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrates, gegenüber den Funke-Zeitungen: "Wer fährt, trinkt nicht. Wer trinkt, fährt nicht. Und so gilt auch: Wer fährt, nimmt keine Drogen und wer Drogen nimmt, fährt nicht", sagte Eichendorf. Cannabis habe ebenso wie Alkohol im Straßenverkehr nichts zu suchen.

Zurück zur Rubrik Deutschland Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Deutschland Nachrichten

flug_12082018-50

Berlin | BAMF-Präsident Hans-Eckhard Sommer geht auf Konfrontationskurs mit Flüchtlingshelfern. In der "Welt am Sonntag" übte Sommer scharfe Kritik: "Es ist ganz offensichtlich, dass einige Organisationen das Interesse verfolgen, Abschiebungen generell zu bekämpfen - ich denke vor allem an selbsternannte Flüchtlingsräte." Diese seien laut Sommer der Meinung, "dass sich jeder das Land seines Aufenthalts selbst aussuchen soll".

pol_2932011a

Berlin | Die Anwältin des Tatverdächtigen im Fall Rebecca hat Vorwürfe gegen die Ermittlungsbehörden und die Medien erhoben. Die Veröffentlichung vieler Details der Ermittlungen sowie eines Fotos des Verdächtigen habe zu einer Vorverurteilung ihres Mandanten geführt, sagte die Rechtsanwältin dem RBB. "Der Umgang mit meinem Mandanten hat dazu geführt, [...] dass dort vielerorts spekuliert wurde und praktisch zur Jagd auf meinen Mandanten aufgerufen wurde." Bei dem Verdächtigen handelt es sich um den Schwager von Rebecca.

Lottozahlen vom Samstag (23.03.2019)

Saarbrücken | In der Samstags-Ausspielung von "6 aus 49" des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 3, 23, 26, 29, 42, 44, die Superzahl ist die 8. Der Gewinnzahlenblock im "Spiel77" lautet 1484990. Im Spiel "Super 6" wurde der Zahlenblock 647169 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

KARNEVAL NACHRICHTEN

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >