Panorama Deutschland Nachrichten

friedhof_pixabay_22102020

Jeder Siebte stirbt vor Erreichen des gesetzlichen Rentenalters

Berlin | Jeder Siebte in Deutschland ist im vergangenen Jahr vor dem Erreichen des gesetzlichen Rentenalters gestorben. 14,4 Prozent aller 2019 Verstorbenen waren unter 65, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben) unter Berufung auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linken im Bundestag. Dies waren rund 136.000 Personen.

Läge das gesetzliche Rentenalter bereits heute bei 67 Jahren, würde der Anteil derer, die vor Renteneintritt sterben, sogar 17,0 Prozent beziehungsweise ein Sechstel betragen. Insgesamt starben 2019 etwa 159.000 Personen unter 67. Das Ministerium bezieht sich auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes. "Je höher das Rentenalter, desto weniger Menschen kommen jemals in den Genuss ihrer Rente", sagte die Sozialexpertin der Linken, Sabine Zimmermann, den Funke-Zeitungen.

Deshalb müsse "die Regelaltersgrenze wieder auf 65 Jahre abgesenkt werden". Wie zudem aus einer weiteren Antwort des Innenministerium auf eine Anfrage Zimmermanns hervorgeht, ist für die zukünftige Generation trotz steigender Lebenserwartung die durchschnittliche Erwartung an Jahren ohne gesundheitliche Einschränkungen gesunken. Dies gilt insbesondere für Mädchen.

Wenn sie 2018 geboren wurden, haben sie eine Lebenserwartung von 83,4 Jahren und damit zwei Monate mehr als der Jahrgang 2015. Allerdings sind die Aussichten des Geburtsjahrgangs 2015 statistisch besser, mehr Zeit bei guter Gesundheit zu verbringen. Kamen Mädchen 2015 zur Welt, können sie den Angaben zufolge statistisch davon ausgehen, bis 67,7 ohne gesundheitliche Einschränkungen zu leben. Beim Jahrgang 2019 sind es dagegen nur 66,3 Jahre.

Eine solche Diskrepanz gibt es auch bei Jungen, allerdings ist sie dort weniger stark. Zwischen den Geburtsjahrgängen 2015 und 2018 stieg die Lebenserwartung von 78,3 auf 78,6 Jahre an, während die Aussicht auf gesunde Lebensjahre statistisch von 65,3 auf 65,1 Jahre zurückgeht.

Zurück zur Rubrik Deutschland Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Deutschland Nachrichten

Erfurt | Nach Aussage von Stephan Kramer, dem Präsidenten des Amtes für Verfassungsschutz in Thüringen, liegen inzwischen "hinreichende Anhaltspunkte" dafür vor, dass die bundesweite "Querdenken"-Bewegung als Verdachtsfall eingestuft werden könnte. Das sagte Kramer "RBB24-Recherche". Die Einstufung als Verdachtsfall ermöglicht es dem Verfassungsschutz, nachrichtendienstliche Mittel bei der Beobachtung und Informationsgewinnung einzusetzen.

Stiko warnt vor Impf-Euphorie

Berlin | Der Chef der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, warnt trotz zuletzt guter Nachrichten vor einer Impf-Euphorie. "Es wird etwas Zeit für die genaue Prüfung der Daten aus den Zulassungsstudien brauchen. Die Stiko wird diese Daten parallel ebenso gründlich prüfen und ihre Impfempfehlung fertigstellen. Wir sind doch alle an einer exakten Prüfung interessiert", sagte Mertens der "Rheinische Post" (Donnerstagsausgabe). "Danach kann vorhandener Impfstoff ausgeliefert werden." Auch die US-Behörde FDA habe noch keine Zulassung erteilt - "obwohl dort früher mit der Prüfung angefangen wurde". Die Bundeswehr will logistische Hilfe leisten und Großbritannien erteilte eine Notfallzulassung für den Impfstoff von Pfizer/Biontech.

D_Polizei_neu_16122019

Trier | Bei dem Vorfall in der Trierer Innenstadt, bei dem am Dienstagnachmittag mehrere Personen von einem Auto erfasst wurden, sind mindestens zwei Personen ums Leben gekommen. Das bestätigte die Polizei über den Kurznachrichtendienst Twitter. Eine Person sei festgenommen sowie ein Fahrzeug sichergestellt worden.

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

KOMMUNALWAHL 2020

wahlbox

Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >