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Kardinal Marx will eigenes Verhalten in Trier klären lassen

München/Trier | Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat die Untersuchung eines Missbrauchsfalls in seiner Zeit als Bischof von Trier gefordert. "Für mich ist klar: Auch Unwissenheit bei falschem Handeln bzw. Unterlassen verhindert nicht, dass Verantwortung und auch Schuld vorliegen und übernommen werden müssen", teilte Marx der "Zeit"-Beilage "Christ & Welt" mit. "Eine genauere Untersuchung des gesamten Falls sollte das meines Erachtens klären."

Marx hatte am Dienstag Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erklärt, er wolle auf das Große Verdienstkreuz mit Stern verzichten, das er am Freitag erhalten sollte. Er hatte dies auch damit begründet, Rücksicht auf die Betroffenen sexualisierter Gewalt nehmen zu wollen. "Christ & Welt" hatte Marx bereits am 13. April mit dem Fall eines Pfarrers im Saarland konfrontiert, über den er 2006 in seinem früheren Amt als Bischof von Trier entschieden hatte.

Darauf antwortete er: "Aus heutiger Sicht hätte ich veranlassen müssen, dass wir - auch um zu prüfen, ob der Vorwurf auch kirchenrechtlich verjährt ist - als Bistum die Akte der Staatsanwaltschaft anfordern und die Vorwürfe in einer eigenen kirchenrechtlichen Voruntersuchung verfolgen". Dass dies unterblieb, sei falsch gewesen. "Mein Verhalten damals bedauere ich sehr."

Auf die Frage, ob er Taten hätte verhindern können, antwortete Marx: "Die Frage geht auch mir nach." Er habe aber keine genauen Kenntnisse über die folgenden Jahre.

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