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Kommunen wollen Impfreihenfolge in sozialen Brennpunkten einhalten

Berlin | Der Städte- und Gemeindebund will in sozialen Brennpunkten mehr impfen, aber nicht von der Impfreihenfolge abweichen. "In sozialen Brennpunkten ist es wichtig, die dort lebenden Menschen gezielt zu informieren und mehrsprachige Informationen zur Impfung zur Verfügung zu stellen", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). "Zudem sollten die Menschen bei der Wahrnehmung ihrer Impftermine unterstützt werden."

Eine Priorisierung und damit ein Abweichen von der Impfreihenfolge halte man derzeit aber nicht für zielführend. Gerade in Ballungsräumen sei die Mobilität zwischen Stadtteilen aus unterschiedlichen Gründen sehr hoch. "Die Auswirkungen von Priorisierungsimpfungen einzelner Stadtteile würden auch nur mit einigem Zeitverzug sichtbar, abhängig vom genutzten Impfstoff", sagte Landsberg.

Er begrüßte unterdessen die Perspektive einer Impfung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren. "Es ist ein wichtiges Hoffnungssignal, dass zukünftig auch Kinder ab zwölf Jahren geimpft werden können", sagte er. "Die Durchführung der Impfungen sollte möglichst durch die Haus- und Kinderärzte organisiert werden. Gerade die jetzt laufende deutliche Steigerung der täglichen Impfungen konnte erreicht werden, weil Haus- und Fachärzte eingebunden wurden", sagte Landsberg. "Dieses bewährte System sollte deshalb auch für die jüngere Personen ab zwölf Jahren vorrangig genutzt werden."

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