Panorama Deutschland Nachrichten

Mann im hessischen Wächtersbach angeschossen

Wächtersbach | Im hessischen Wächtersbach ist ein 26-jähriger Eriträer angeschossen und schwer verletzt worden. Er wurde notoperiert und sein Zustand soll wieder stabil sein. Ein rechtsextremer Hintergrund kann nicht ausgeschlossen werden. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das LKA Hessen ermitteln.

Der Schütze soll ein 55-jähriger Mann sein, den die Polizei leblos in seinem Fahrzeug in der Ortschaft Biebergemünd aufgefunden wurde. Er verstarb in der Klinik. Der Mann könnte sich selbst getötet haben. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung sollen die Beamten Material gefunden haben, das auf einen rechtsextremen Hintergrund hindeutet.

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Berlin | Bereits im September 2017 warnte ein Rechtsgutachten das Auswärtige Amt davor, dass die Entscheidung, das 1977 entführte Lufthansa-Flugzeug "Landshut" aus Brasilien nach Friedrichshafen am Bodensee zurückzuholen, erhebliche Risiken mit sich bringe. Das berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Der damalige Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte sich öffentlich für das Dornier-Museum in Friedrichshafen als künftigen "Landshut"-Standort ausgesprochen, obwohl zu dem Zeitpunkt weder Finanzierung noch Ausstellungskonzept klar waren.

Dresden | Im ersten Prozess zu der tödlichen Messerattacke von Chemnitz ist der Angeklagte Alaa S. zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das geht aus dem Urteil des Chemnitzer Landgerichts vom Donnerstag hervor. Das Verfahren fand aufgrund des großen Interesses der Öffentlichkeit in Räumlichkeiten des Oberlandesgerichts Dresden statt.

Weniger Verkehrstote im ersten Halbjahr

Wiesbaden | Im ersten Halbjahr 2019 ist die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland gesunken. Insgesamt kamen 1.465 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben, 40 Personen weniger (-2,7 Prozent) als im Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Donnerstag mit. Die Zahl der Verletzten ging auf gut 178.500 Personen (-5,1 Prozent) zurück.

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