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Missbrauchsbeauftragter fordert Kindesmissbrauchsbekämpfungsgesetz

Berlin | Der Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, hat von einer möglichen Großen Koalition die Verabschiedung eines Kindesmissbrauchsbekämpfungsgesetz gefordert. Auch acht Jahre nach dem großen Missbrauchsskandal gebe es noch keinen Umschwung im Umgang mit sexuellem Kindesmissbrauch. "Deutschland tut zu wenig und Politik flüchtet sich häufig in Minimallösungen, die auch noch schlecht finanziert und befristet sind", sagte Rörig der "Welt" (Dienstagsausgabe).

"Deshalb brauchen wir stabile gesetzlich fundierte Strukturen und vor allem eine gesetzlich vorgesehene Zusammenarbeit der verschiedenen Behörden aus dem Jugend- Gesundheits- und Justizbereich." Rörig zeigte sich erschüttert über den Fall des neunjährigen Freiburger Jungen, der von seiner Mutter und deren Lebensgefährten im Darknet zur Vergewaltigung angeboten wurde. "Es ist wirklich grenzenlose Brutalität, mit der wir es hier zu tun haben. Ein kälteres Herz als das dieser Mutter kann man sich kaum vorstellen", sagte Rörig. Es handele sich hier eindeutig um einen Fall Organisierter Kriminalität. "Gerade wenn die Täter schon in einem jungen Alter Zugriff auf ihre Opfer haben, gelingt es ihnen oft, die Kinder regelrecht für den Missbrauch abzurichten", sagte Rörig.

Die Opfer seien dann "quasi dressiert für den Missbrauch". Ihre einzige Überlebenschance sei es dann, die sexuelle Gewalt total von sich abzuspalten und sich scheinbar unauffällig nach außen zu verhalten.

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Offenbach | Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat vor extrem starkem Schneefall mit Schneeverwehungen in den Alpen und vor starken Schneeverwehungen im Erzgebirge und im Bayerischen Wald gewarnt. Betroffen seien Teile der Bundesländer Bayern und Sachsen, teilte der DWD am Samstag mit. Es bestehe die Gefahr, dass Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen könnten.

Berlin | Die Medienexpertin der Grünen-Bundestagsfraktion, Tabea Rößner, hat sich angesichts der Debatte über einen höheren Rundfunkbeitrag für eine umfassende Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ausgesprochen. "Daher schlage ich die Einsetzung einer unabhängigen Expertenkommission vor, die der Länder-Rundfunkkommission auf Basis einer breiten gesellschaftlichen Diskussion Vorschläge für die zeitgemäße Fortentwicklung des Auftrags der Rundfunkanstalten unterbreiten soll", schreibt Rößner in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt". Sachverständige könnten am ehesten die Fragen beantworten, "welche Leistung der öffentlich-rechtliche Rundfunk in einer durch Desinformation, Missbrauch und Manipulation gefährdeten digitalen Welt erbringen muss und welche Altangebote nicht mehr zeitgemäß und verzichtbar sind."

Lottozahlen vom Mittwoch (09.01.2019)

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Studierende beleuchten Europawahl 2019

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