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NRW: Zahl der Einbürgerungen steigt wieder an

Düsseldorf | Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Einbürgerungen im vergangenen Jahr wieder angestiegen. 27381 Menschen mit ausländischem Pass sind jetzt Deutsche. In Köln lag die Zahl der Einbürgerungen mit 2903 sogar stärker als im Landesdurchschnitt.

Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Montag bekannt gab, erhöhte sich die Zahl der Einbürgerungen auf Landesebene um immerhin 1,3 Prozent und damit schon zum zweiten Mal in Folge. 2015 erreichte die Zahl der Einbürgerungen 26.573, im Jahr 2016 waren es 27.027. Die niedriste Zahl an Einbürgerungen gab es in NRW im Jahr 2008 mit 26.106. Den bisherigen Höchstwert gab es im Jahr 2000, damals nahmen 65,743 Ausländer die deutsche Staatsangehörigkeit an.

Entgegen landläufiger Vorurteile stammt die überwiegende Mehrheit der Eingebürgten aus einem europäischen Land (61,5 Prozent). Ein knappes Drittel (30,9 Prozent) der Eingebürgerten stammt aus einem EU-Land. Weitere 22,6 Prozent kommen aus Asien, 12,6 Prozent aus Afrika und 2,2 Prozent aus Amerika. Auch 2017 lag die Türkei bei den Einbürgerungen an erster Stelle, mit 4425 oder 16,2 Prozent aller Einbürgerungen. Allerdings ist deren Zahl im Vergleich zum Vorjahr (5052) deutlich zurückgegangen.

An zweiter Stelle stehen britische Staatsbürger. 1741 von ihnen nahmen im vergangenen Jahr die deutsche Staatsangehörigkeit an. 2015 waren es noch 132, im Jahr 2016 stieg katapultierte der Brexit die Zahl der Einbürgerungen von Briten auf 684. Polen (1628) und Kosovaren (1343) folgen auf den weiteren Plätzen für das Jahr 2017.

Vor allem junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 34 Jahren beantragen die deutsche Staatsangehörigkeit, ihr Anteil liegt bei 39,1 Prozent. 35- bis 44-Jährige kamen auf einen Anteil von 22,8 Prozent und 45- bis 59-Jährige auf 16,9 Prozent. Der Rest entfällt auf Minderjährige (14,6 Prozent) und Senioren ab 60 (6,6 Prozent). Mehr als die Hälfte der Eingebürgerten (51,8 Prozent) lebten 2017 bereits mehr als 15 Jahre in Deutschland, ein Drittel sogar mehr als 20 Jahre. 12,7 Prozent erhielten die deutsche Staatsangehörigkeit mit einer Aufenthaltsdauer von weniger als acht Jahren, so das Landesamt abschließend.

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