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Paul-Ehrlich-Institut rechnet mit Impfstoff zum Jahreswechsel

Langen | Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek, rechnet Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres mit der Zulassung von Corona-Impfstoffen. Derzeit befänden sich neun Impfstoffkandidaten in der abschließenden klinischen Phase III, sagte Cichutek RTL und n-tv. "Hinsichtlich des Zulassungsverfahrens bin ich sehr optimistisch. Wir werden alles tun, das Zulassungsverfahren möglichst konstruktiv und mit der notwendigen Sorgfalt durchzuführen. Aber auch die entsprechende Geschwindigkeit dabei zu haben." Zwar sei der Zeitraum Spekulation, aber man rechne "Ende diesen Jahres, mit Beginn des nächsten Jahres mit den ersten Zulassungen".

Aber selbst dann dauere es noch mehrere Monate, bis in Deutschland ein Impfstoff flächendeckend zu Verfügung stehe. Da sei es dann Aufgabe des Robert-Koch-Instituts, für Deutschland eine Priorisierung vorzunehmen, also zu entscheiden, welche Bevölkerungsgruppen zuerst geimpft werden. "Ich nehme an, dass noch einige Monate im nächsten Jahr ins Land gehen, bis wir von flächendeckender Verfügbarkeit reden.

Weltweit kann das den größten Teil des nächsten Jahres, wenn nicht das gesamte nächste Jahr in Anspruch nehmen", so Cichutek weiter. Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts rechnet damit, dass es in Deutschland eine große Bereitschaft gibt, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. "Ich glaube, dass die Menschen einen großen Bedarf an Impfstoffen sehen. Wir sehen das im Paul-Ehrlich-Institut daran, dass wir bereits beim Beginn erster klinischer Prüfungen sehr viele Anfragen hatten über Freiwillige, die gerne hätten teilnehmen wollen an den ersten klinischen Prüfungen."

Außerdem seien die Folgen einer Corona-Infektion den Menschen sehr präsent, man wisse, dass Covid-19 schwer krank machen und sogar zum Tod führen könne. Bei anderen Infektionskrankheiten hapere es daran, dass die Menschen die Grausamkeiten der Krankheiten gar nicht mehr kennen. Im Übrigen stehe das Paul-Ehrlich-Institut dafür, so Prof. Klaus Cichutek, dass man bei der Zulassung des neuen Impfstoffs dieselbe Sorgfalt walten lassen, wie das sonst auch üblich ist. "Da werden keine Abstriche gemacht." Man werde bei der Zulassung erste Wirksamkeitsdaten haben, auch Informationen über mittelfristige Sicherheiten.

Aber, so der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts weiter, "Wir haben natürlich kein vollständiges Bild. Das wird sich erst nach der Einführung der Impfung im breiten Maßstab dann ergeben. Deswegen ist es wahrscheinlich, dass wir zu einer Zulassung mit Auflagen greifen müssen, um dann weitere Daten noch während der Einführung der Impfung zu erheben."

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